Country

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  • #10622419  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

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    Danke für die Videos. Beides überhaupt nicht mein Ding. Aber bestimmt was für mag oder bullitt., oder?

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    #10622495  | PERMALINK

    bullitt

    Registriert seit: 06.01.2003

    Beiträge: 19,554

    xerxesDanke für die Videos. Beides überhaupt nicht mein Ding. Aber bestimmt was für mag oder bullitt., oder?

    Yep, danke für die Mühen, aber nein, auch alles nicht so wirklich meine Baustellen, aber ich verfolge das hier sehr interessiert. Vor allem diese Low-Budget-Videoclips turnen mich irgendwie ab. Hätte ich die Tracks nur gehört, wäre mir das ein oder andere vielleicht zugänglicher.

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    #10622831  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 4,650

    bullittYep, danke für die Mühen, aber nein, auch alles nicht so wirklich meine Baustellen, aber ich verfolge das hier sehr interessiert. Vor allem diese Low-Budget-Videoclips turnen mich irgendwie ab. Hätte ich die Tracks nur gehört, wäre mir das ein oder andere vielleicht zugänglicher.

    Du bist verwöhnt. ;-) Ich habe in diesem Jahr noch kein Video mit großem Budget aus dem Country-Genre gesehen; die aufwendig produzierten Clips, die mir begegnet sind, waren meistens Pop- oder Hip Hop-Videos.

    Was davon hier meine „Baustellen“ sind, weiß ich ja selbst noch nicht, aber vor allem Dillon Carmichael scheint mir gerade eine nähere Prüfung wert zu sein; Hell on an Angel werde ich mir beizeiten mal in Ruhe anhören. (Das Pistol Annies-Album ist übrigens sehr viel ruhiger als die Single vermuten lässt.) Das ist aber nebensächlich; ich würde mich einfach freuen, wenn in das Country-Unterforum wieder etwas Leben käme. Es müsste doch genug aktuelle Veröffentlichungen geben, zu denen irgendjemand irgendetwas sagen kann. Bei mir spielt Country ja nur eine Nebenrolle; ich komme wahrscheinlich mit Sarah Shook, Lori McKenna, Vivian Leva und ein bisschen Bluegrass gut durchs Jahr, aber ich nehme gerne mal den einen oder anderen Tipp entgegen.

    Mein liebster Country-Song in diesem Jahr ist bisher übrigens „People Get Old“ von Lori McKenna: „That’s how it goes: you live long enough, the people you love get old“ – wahr und schnörkellos und passt in mein Leben.

    Paste Studios, 19.07.18:

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    To Hell with Poverty
    #10622891  | PERMALINK

    themagneticfield

    Registriert seit: 25.04.2003

    Beiträge: 31,398

    Pistol Annies sind nicht meins, aber der Carmichael Song (die Stimme) schon eher.
    Momentan läuft bei mir oft Catherine McGrath, allerdings nicht in der etwas überproduzierten Version ihres Albums,

    sondern eher in den akustischen Varianten:

    People Get Old gefällt mir auch sehr gut @go1
    Für zu wenig beachtet halte ich übrigens auch das letzte Album von Lukas Nelson & The Promise of the Real, ist allerdings schon 2017 erschienen, also nur so semi-aktuell. Ich hätte ja gedacht, dass er jetzt nach A Star Is Born etwas mehr Aufmerksamkeit bekommt.

    Mal als Video und Konzertimpression

    zuletzt geändert von themagneticfield

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    Was ich bräucht' wär ein zuhause, sowas ähnliches wie Glück. Es gibt für Beides einen Ort, "zurück". Was berührt, das bleibt!
    #10622969  | PERMALINK

    latho
    No pretty face

    Registriert seit: 04.05.2003

    Beiträge: 30,796

    @go1 Hast du mal Chrysty Hayes (River Swimmer) angehört? Könnte was für dich sein.

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    If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.
    #10624483  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 4,650

    @latho :
    Danke für den Tipp. River Swimmer gefällt mir tatsächlich: Schön ruhig und zurückgelehnt, mit einem reichhaltigen Americana-Sound, der aber der Stimme und den Lyrics nicht in die Quere kommt. Werde ich noch ein paar Mal hören. „Strange Times“ hat mich an Jason Isbell erinnert.

    @themagneticfield :
    Auch Dir Danke für die Hinweise. Für das Konzert hatte ich noch keine Zeit, aber „Find Yourself“ gefällt mir (schöner Country-Soul-Sound). Lukas Nelson habe ich bisher ignoriert; ich weiß auch nicht warum. Catherine McGrath ist dagegen nicht meins. Die Albumversion von „Wild“ ist mit „überproduziert“ noch wohlwollend beschrieben: Das klingt ja so gar nicht mehr nach Country.

    --

    To Hell with Poverty
    #10624499  | PERMALINK

    latho
    No pretty face

    Registriert seit: 04.05.2003

    Beiträge: 30,796

    go1@latho :
    Danke für den Tipp. River Swimmer gefällt mir tatsächlich: Schön ruhig und zurückgelehnt, mit einem reichhaltigen Americana-Sound, der aber der Stimme und den Lyrics nicht in die Quere kommt. Werde ich noch ein paar Mal hören. „Strange Times“ hat mich an Jason Isbell erinnert.
    […]

    You’re welcome. Ich habe die LP bis jetzt erst einmal gehört, da ist natürlich noch nicht so viel hängen geblieben.

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    If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.
    #10625751  | PERMALINK

    bullitt

    Registriert seit: 06.01.2003

    Beiträge: 19,554

    go1

    bullittYep, danke für die Mühen, aber nein, auch alles nicht so wirklich meine Baustellen, aber ich verfolge das hier sehr interessiert. Vor allem diese Low-Budget-Videoclips turnen mich irgendwie ab. Hätte ich die Tracks nur gehört, wäre mir das ein oder andere vielleicht zugänglicher.

    Du bist verwöhnt. Ich habe in diesem Jahr noch kein Video mit großem Budget aus dem Country-Genre gesehen; …ich würde mich einfach freuen, wenn in das Country-Unterforum wieder etwas Leben käme. Es müsste doch genug aktuelle Veröffentlichungen geben, zu denen irgendjemand irgendetwas sagen kann.

    Vermutlich. ;-) Als MTV-Kind bin ich es zumindest gewohnt, dass ein Video-Clip eine eigenständige Kunstform sein kann, die im besten Fall auf Augenhöhe mit einem Song funktioniert und diesen zusätzlich pusht. Ein riesiges Budget braucht es auch eigentlich gar nicht, ein ambitionierter Regisseur mit einer Idee wäre für den Anfang schon mal ausreichend. „People Get Old“ ist ja wirklich ein schöner Song, aber wie sie da den Clip vertut, um ihr hübsches Eigenheim vorzuzeigen, ist einfach schlimm.

    An aktuellen Veröffentlichungen mag ich im Moment:

    zuletzt geändert von bullitt

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    #10626159  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 4,650

    bullittAls MTV-Kind bin ich es zumindest gewohnt, dass ein Video-Clip eine eigenständige Kunstform sein kann, die im besten Fall auf Augenhöhe mit einem Song funktioniert und diesen zusätzlich pusht. Ein riesiges Budget braucht es auch eigentlich gar nicht, ein ambitionierter Regisseur mit einer Idee wäre für den Anfang schon mal ausreichend. „People Get Old“ ist ja wirklich ein schöner Song, aber wie sie da den Clip vertut, um ihr hübsches Eigenheim vorzuzeigen, ist einfach schlimm.

    Im allgemeinen stimme ich Dir zu, aber nicht in diesem Einzelfall. Da „family“ ein großes Thema des Albums und des Songs ist, finde ich ein (oder das) „family home“ als Schauplatz nicht schlimm, bloß naheliegend. Klar, es ist kein kreativer Clip.

    Freut mich, Deine aktuellen Favoriten zu erfahren – werde mich da demnächst mal durchhören. Das Loretta Lynn-Album stand eh auf meinem Zettel, da mir „Ain’t No Time to Go“ vor kurzem gut gefallen hat (der Titeltrack jetzt auch – erstaunlich, dass sie mit Mitte 80 noch solche Aufnahmen machen kann). Die Ben Miller Band hattest Du schon mal erwähnt, die muss mir aber irgendwie durchgerutscht sein. Von Colter Wall hatte ich einen Live-Clip gesehen, in dem er „Plain to See Plainsman“ solo performt hat – das Stück kam da als gemütlicher Schunkler mit Mitsing-Melodie rüber, der Heimatliebe ausdrückt, also arg volkstümlich, aber das wird auf Platte wahrscheinlich anders sein. „Saskatchewan 1881“ spricht mich deutlich mehr an (ich musste beim Hören ans Folk-Revival der 60er denken). Von Brent Cobb kenne ich noch gar nichts, glaube ich.

    --

    To Hell with Poverty
    #10626549  | PERMALINK

    bullitt

    Registriert seit: 06.01.2003

    Beiträge: 19,554

    Daheim ein Fotoalbum durchzublättern ist irgendwie die naheliegendste, günstigste und uninspirierteste Möglichkeit, das Thema visuell umzusetzen. Finde es immer schade, wenn dann solche Plumpheit auf den Song abfärbt. Dann lieber einfach gar keinen Clip. Aber gut, vielleicht bin ich da auch etwas überkritisch.

    Die gelisteten Tracks sind alles keine wirklichen Neuentdeckungen. Von Brent Cobb und Colter Wall gefallen mir die Debüts eigentlich jeweils noch besser. „Shine On Rainy Day“ ist da mein liebster Track. Den hat Cobb zusammen mit Andrew Combs geschrieben, beide haben eine jeweils etwas andere Version davon aufgenommen. Beide toll.
    Ja, Loretta hat mit John Carter Cash nochmal eine wirklich bewegende Platte aufgenommen, die davon lebt, dass es vermutlich der Abschluss einer wahnsinnig stilprägenden Karriere sein wird. Wie bei Willie merkt man auch hier, dass sie nur noch das macht, worauf sie Lust hat und keine anderen Motive mehr im Weg stehen. Die Leichtigkeit haben Künstler oft nur ganz am Anfang und am Ende ihrer Karriere.
    Bei Ben Miller ist es so, dass ich schon lange mit ihm befreundet bin und er mich so ca. 2002/03 eigentlich erstmals richtig mit Country und Folk vertraut gemacht hat. Als er dann selbst professionell anfing Musik zu machen, traf er damit bei mir natürlich auch schnell ins Schwarze. 2016 gab es einen personellen Umbruch in der Band, der auch den Stil etwas verändert hat. Live vermisse ich das alte Line Up ein wenig, die Platte ist aber toll geworden.

    --

    #10718657  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 4,650

    Schlechte Nachrichten: ein Fall von andauernder sexueller Belästigung im engsten Umfeld von Bloodshot Records – Opfer war Lydia Loveless, Täter der Lebensgefährte der Mitbegründerin des Labels. Das Statement des Label-Chefs bestätigt mehr oder weniger den Hergang des Geschehens, wenn auch nicht in allen Details.

    Lydia Loveless alleges sexual misconduct by domestic partner of exec

    Ausführlicher (mit umfangreichen Zitaten von Loveless und dem Label-Eigner) hier:
    Lydia Loveless claims Bloodshot Records „covered up“ harassment – Co-owner steps away

    --

    To Hell with Poverty
    #10725055  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 4,650

    Heute wieder was Erfreuliches: Jesse Daniel hat gerade von Dale Watson einen Ameripolitan-Award bekommen (in der Kategorie „Honky Tonk Male“) und da ich ihn nicht kannte, habe ich mir jetzt was von ihm angehört. Der Mann hat letztes Jahr sein Debütalbum veröffentlicht, was ich aber nicht mitbekommen habe. Er kommt aus Kalifornien und hat früher in Punk-Bands Schlagzeug gespielt, musste aber irgendwann sein Leben ändern und hat nach Überwindung seiner Drogenabhängigkeit auf Country umgesattelt. Stil hat er jedenfalls und er singt mit Überzeugung.

    Ganz frisch ist dieser Clip zu „California Highway“, das ist der Opener seines Albums:

    „Soft Spot (For the Hard Stuff)“ ist sicher autobiographisch:

    Der vorletzte Song auf dem Album heißt „SR22“ – da habe ich einen schönen Live-Clip gefunden (Tomboy Sessions):

    Und der Closer des Albums, „Looks Like Rain“, gefällt mir auch gut (“Time goes on like always, one more time a sad song just like all the rest, I can’t rewrite the history books, but I’ll damn sure do my best.”):

    --

    To Hell with Poverty
    #10725063  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 4,650

    Nachtrag:
    Das flotte „Hell Bent“ macht Spaß, das will ich nicht unerwähnt lassen.

    Studio:

    Und live (Bridge City Sessions):

    --

    To Hell with Poverty
    #10725069  | PERMALINK

    cleetus

    Registriert seit: 29.06.2006

    Beiträge: 15,245

    Jaaaaa, Jesse Daniel läuft bei mir auch rauf und runter, genau die richtige Musik für spätnachmittägliche Fahrten in den Sonnenuntergang.
    Just in dem Moment vor einem Jahr, als ich mich endlich mal tiefgehender mit Loretta Lynn beschäftigen wollte, war das damalige neue Album (Full Circle?) Thema auf fm4 oder Rai Bozen. Jedenfalls bin ich gemütlich den Brenner runtergegondelt und der Moderator hat Loretta angekündigt und dann kamen drei oder vier brachial niederkompressierte Lieder, es war kaum auszuhalten. Entweder haben die ihr Radio nicht im Griff gehabt oder das Album war einfach mit mindestens +4dB produziert, mir haben die Ohren geschlackert. Danach war das Thema LL  erledigt.

    --

    Don't be fooled by the rocks that I got - I'm still, I'm still Jenny from the block
    #10958097  | PERMALINK

    captainmorgan
    Metalpirat

    Registriert seit: 23.12.2019

    Beiträge: 79

    Normalerweise kann ich mit Western & Country nicht viel anfangen. Es gibt aber eine große Ausnahme: Johnny Cash! Ich liebe ihn und seine Musik. Johnny Cash ist aber generell in der Rock-/Metalszene sehr beliebt.

    --

    Ich bin CaptainMorgan, ein mächtiger Pirat!
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