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AutorBeiträge
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Deine verschlungenen, differenten, gewundenen und inferioren Kanäle sind mir verschlossen. Der Aussage Deines letzten Satzes möchte ich indes vehement widersprechen: schlechthin das Optimum sind 7″-Artefakte auf 45 rpm.
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WerbungSicherlich. Aber nicht im Falle eines Van Dyke. Nachweislich kein Singles-Künstler. „Song Cycle“ und „Discover America“ erschließen sich keineswegs über 45 rpm, me thinks, sondern über Übergänge, Sinn für Proportion, ein Gespür für Dramaturgie und Maß. So falsch?
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Ja, falsch. Denn „Song Cycle“ und „Discover America“ sind LPs und als solche konzipiert. Die Singles sind als Solitäre gefertigt, jede steht für sich, folgt eigener Dramaturgie, eigenem Maß.
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Danke! Ich fürchte nur (und weiß!), dass unser Wahrnehmen und Erleben auch auf unterschiedlicher Zeitzeugenschaft beruht. Zu meinen Lebzeiten ist nun einmal kein „Number Nine“ und auch kein „Come To The Sunshine“ erschienen. Was aber auch, Jahrgang 1982, recht paradox wäre. „Zeitzeugenschaft“ meinerseits hat sich dann eher durch „Orange Crate Art“ und natürlich „Smile“ (Schnipsel! Essays! Bootlegs! Reihenfolge? Schnipsel! Essays! Bootlegs! Reihenfolge usw.) ergeben und mich dafür begeistert, zurückzuarbeiten.
Ich könnte mich dieser Singles sicherlich erfreuen (Song, Text, Produktion, „7-Dramaturgie etc.), wenn sie denn für mich erschwinglich wären, was für mich selbst auch die jüngeren leider nicht waren, die Reprise „Songs Cycled“ einmal ausgenommen), aber den „impact“ und die Dringlichkeit, die sie zu ihrer Zeit für die „educated few“ innehatten, schlichtweg: ihren Erscheinenskontext, kann ich nicht, bei aller Liebe zu Van Dykes Musik, so einfach rekonstruieren und simulieren. Die LPs, und da stehen wir ja nicht über Kreuz, sind freilich ein ganz anderes Thema!
Myself: Operative Geschlossenheit, mithin. Aber immer offen für Irritationen!
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Schlagwörter: Van Dyke Parks
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