Steely Dan

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  • #11740143  | PERMALINK

    wahr

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 12,820

    wa@wahr Sehr gut beschrieben, könnte man auch auf die beiden letzten Studioalben übertragen. Nur, dass bei diesen die Dan-typischen Killer-Melodien fehlen, so dass dann allzu oft nur die Oberfläche übrig bleibt.

    Kann sein. Two Against Nature empfinde ich nicht so. Everything Must Go habe ich nicht auf dem Plan. Ich achte nicht immer auf die Melodien, ich komme vom Dub. Ich mag Oberflächen. Und bin großer Verehrer von Walter Beckers Solo-Album Circus Money, wo für mich ein Traum in Erfüllung gegangen ist: Reggae und Dub ina Gaucho-Style.

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    #11740149  | PERMALINK

    krautathaus

    Registriert seit: 18.09.2004

    Beiträge: 24,551

    @wahr: der Vergleich mit dem Regisseur ist absolut nachvollziehbar. Auch hier ist null dem Zufall überlassen, alles was wir sehen ist wohl durchdacht und auch wichtig, jede Nebensächlichkeit hat ihren Platz in der Szene. Siehe auch Hitchcock. Trotzdem bleibt die Musik sehr lebhaft, wirkt auf mich nie steril. Das ist eine Kunst, die übrigens auch ABBA behrrschen.

    Diesen produktiontechnischen Rückbau hat Fagen dann für mich in „Nightfly“ wiederholt perfektioniert. Die Killermelodien (wie @wa: sie nennt) über den Harmonien, zu einem bestechenden Groove.

    Zu Gaucho noch: immer wenn ich Glamour Profession höre, bin ich ganz wuschig wegen dem ungewöhnlichen Bass von Anthony Jackson. Hier analysiert ein YouTuber vor allem die „Downbeat avoidence“, wie er es beschreibt.

    Wem das irgendeiwe bekannt vorkommt: bei Tina Weymouth / Talking Heads höre ich das sehr oft.

    --

    “It's much harder to be a liberal than a conservative. Why? Because it is easier to give someone the finger than a helping hand.” — Mike Royko
    #11740157  | PERMALINK

    wahr

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 12,820

    krautathausZu Gaucho noch: immer wenn ich Glamour Profession höre, bin ich ganz wuschig wegen dem ungewöhnlichen Bass von Anthony Jackson. Hier analysiert ein YouTuber vor allem die „Downbeat avoidence“, wie er es beschreibt. Wem das irgendeiwe bekannt vorkommt: bei Tina Weymouth / Talking Heads höre ich das sehr oft.

    sehe ich mir gerade an. großartig, wie er die bass-line vom intro spielt. da bekommt man nochmal einen ganz anderen einblick.

    und nightfly muss ich heute auch unbedingt mal wieder hören!

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