Ranking der R.E.M.-LPs

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  • #7154807  | PERMALINK

    nail75

    Registriert seit: 16.10.2006

    Beiträge: 43,526

    Dennoch fällt es mir schwer nachzuvollziehen, wie man die Alben nach „New Adventures“ für gleichwertig mit den Alben davor hören kann. Ich sehe das wie j.w. und Prodigal Son. Etwas eigenartig finde ich, Chartplatzierungen als Beleg heranzuführen. Dass der große Erfolg von R.E.M. nach Out Of Time kam, ist ja klar, daher waren die Alben erfolgreicher.

    --

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    #7154809  | PERMALINK

    onkel-tom

    Registriert seit: 23.02.2007

    Beiträge: 36,715

    01. Automatic For The People *****
    02. Green
    03. Document
    04. New Adventures In Hifi
    05. Lifes Rich Pageant ****1/2
    06. Murmur ****
    07. Reckoning
    08. Fables Of The Reconstruction
    09. Out Of Time
    10. Collapse Into Now ***1/2
    11. Up
    12. Monster
    13. Reveal ***
    14. Around The Sun

    Lange Zeit eine meiner absoluten Lieblingsbands und auch“ hintenraus“ noch durchaus hörenswert.

    --

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    #7154811  | PERMALINK

    percy-thrillington
    "If you don't feel it, don't play it"

    Registriert seit: 04.02.2008

    Beiträge: 1,959

    nail75Dennoch fällt es mir schwer nachzuvollziehen, wie man die Alben nach „New Adventures“ für gleichwertig mit den Alben davor hören kann. Ich sehe das wie j.w. und Prodigal Son. Etwas eigenartig finde ich, Chartplatzierungen als Beleg heranzuführen. Dass der große Erfolg von R.E.M. nach Out Of Time kam, ist ja klar, daher waren die Alben erfolgreicher.

    a) Niemand betrachtet die späten Alben als „gleichwertig“ – wie kommst Du zu dieser Vermutung? Schau Dir mal die Votings hier im Thread an …

    b) Die Chartsplatzierungen belegen letztlich nur, dass die späten Alben beim breiten Publikum sehr gut angekommen sind … Und eigentlich wird doch hier im RS-Forum Mainstream groß geschrieben, oder? ;-)

    --

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    #7154813  | PERMALINK

    ragged-glory

    Registriert seit: 22.03.2007

    Beiträge: 11,727

    Prodigal SonAlles ab 1998 auf den letzten Plätzen – sehr nachvollziehbar.

    Und wo bleibt dann Dein Ranking?

    Prodigal Son“Accelarate“ habe ich überhaupt nicht mehr wahrgenommen. Kommt bald ein neues Album, was? Allen viel Spaß damit, die es sich kaufen werden.

    Gilt das etwa noch? Dann würde das Dein Statement noch irrwitziger machen.

    --

    #7154815  | PERMALINK

    nail75

    Registriert seit: 16.10.2006

    Beiträge: 43,526

    Percy Thrillingtona) Niemand betrachtet die späten Alben als „gleichwertig“ –

    Percy ThrillingtonEigentlich nicht

    Ach nein?

    b) Die Chartsplatzierungen belegen letztlich nur, dass die späten Alben beim breiten Publikum sehr gut angekommen sind …

    Das wissen wir. Was willst du uns im Zusammenhang mit deinem obigen Post eigentlich sagen?

    --

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    #7154817  | PERMALINK

    prodigal-son

    Registriert seit: 26.12.2002

    Beiträge: 10,638

    Ragged GloryUnd wo bleibt dann Dein Ranking?

    Unter Verschluß.

    Ragged GloryGilt das etwa noch? Dann würde das Dein Statement noch irrwitziger machen.

    Nein! Habe alle nochmal gehört (ab „Up“). Urteil kann also bestehen bleiben.

    --

    If you try acting sad, you'll only make me glad.  
    #7154819  | PERMALINK

    ragged-glory

    Registriert seit: 22.03.2007

    Beiträge: 11,727

    Prodigal SonUnter Verschluß.

    Kneifen gilt nicht!

    --

    #7154821  | PERMALINK

    nikodemus

    Registriert seit: 07.03.2004

    Beiträge: 20,914

    nail75Dennoch fällt es mir schwer nachzuvollziehen, wie man die Alben nach „New Adventures“ für gleichwertig mit den Alben davor hören kann. Ich sehe das wie j.w. und Prodigal Son. Etwas eigenartig finde ich, Chartplatzierungen als Beleg heranzuführen. Dass der große Erfolg von R.E.M. nach Out Of Time kam, ist ja klar, daher waren die Alben erfolgreicher.

    „Up“ höre ich sogar deutlich besser, höherwertiger und öfters als die meisten LPs davor. Natürlich waren die späten Alben nicht mehr in der Qualität der IRS Alben, selbst „Around The Sun“ kann ich anhören, ohne Pickel zu bekommen.

    --

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    #7154823  | PERMALINK

    percy-thrillington
    "If you don't feel it, don't play it"

    Registriert seit: 04.02.2008

    Beiträge: 1,959

    nail75Das wissen wir. Was willst du uns im Zusammenhang mit deinem obigen Post eigentlich sagen?

    Dass wir beide uns zwar in der Sache einig sind, aber aneinander vorbei reden …

    --

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    #7154825  | PERMALINK

    nail75

    Registriert seit: 16.10.2006

    Beiträge: 43,526

    nikodemus“Up“ höre ich sogar deutlich besser, höherwertiger und öfters als die meisten LPs davor. Natürlich waren die späten Alben nicht mehr in der Qualität der IRS Alben, selbst „Around The Sun“ kann ich anhören, ohne Pickel zu bekommen.

    Welche Alben meinst du mit „die meisten LPs davor“? Ich höre einen deutlichen Qualitätsabfall nach „New Adventures“, Monster mal ausgeblendet (das ist auch kein gutes Album). Up ist in Teilen gut, aber weite Teile sind auch wirklich schwach. Und es ist viel, viel zu lang.

    --

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    #7154827  | PERMALINK

    nikodemus

    Registriert seit: 07.03.2004

    Beiträge: 20,914

    „Up“ gehört zusammen mit „Murmur“ zu dem REM Album, welches ich am meisten gehört habe (vielleicht knapp hinter „Automatic For The People“). „Up“ hat sicherlich nicht die großen Melodien wie „Automatic“, nicht den glorreiche Jingle Jangle der ersten Alben, nicht die Wucht von „Murmur“ oder „Automatic“, nicht den Pop von „Green“. Lauter dröge Songs, mittelschnell bis langsam, ohne großartigen Ausfall nach oben (Ausnahme: At my most beautiful) oder unten. Ich mag dieses atmosphärische Moment auf „Up“, welches auf früheren Alben immer durch einen Hit oder eine Bratzgitarre aufgerissen wird. Ich schätze die subtilen Refrains von Diminished, Parakett oder Falls To Climb wie auch die Cohen als auch die Beach Boys Hommage. Selbst das metallische, ziellose Pluckern in Airportman führt mich atmosphärisch in das Album ein und hat damit seine Bedeutung. Am ehesten verzichten könnte ich noch auf „Lotus“, das etwas zu kraftstrotzend vor sich hin blechert (der tolle Refrain haut aber wieder ganz viel raus). Die düsteren Einzeltracks, die scheinbar nur skizzenhaft brach liegen, ergeben ein tolles, nachtschwarzes Ganzes. Natürlich sind hier dennoch Melodien en masse: würde man in Falls To Climb anstelle dem Keyboardflirren mit Streichern unterlegen, würde dieser Track etlichen Songs auf „Automatic“ in nichts nach stehen.

    Nach „Up“ wurde es auch mir zu schwankhaft, lohnenswert sind dennoch die meisten LPs (Around The Sun bietet immerhin mit Leaving New York noch einen Top40 REM Song).

    Für ein Ranking brauch ich noch etwas, die ersten drei IRS Alben sowie „Up“ und „Automatic“ belegen aber wohl die Spitzengruppe, danach „Lifes Rich Pageant“, „Document“, „Hi-Fi“ und dann der Rest.

    --

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    #7154829  | PERMALINK

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    percy-thrillington
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    Das freut mich, dass endlich mal jemand die „Fables …“ auf Rang eins setzt! :-) … Auch wenn die Band (hauptsächlich wegen der äußeren Umstände bei den Aufnahmen in London) mit dem Album unzufrieden waren, sind doch eine ganze Reihe großartiger Songs enthalten … In der Retrospektive betrachtet wohl ein Zwischenschritt von den Anfangsjahren in Richtung Hitparade …

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    #7154833  | PERMALINK

    fictionmaster

    Registriert seit: 28.07.2006

    Beiträge: 1,550

    @nikodemus: Deiner Kritik zu „Up“ schließe ich mich komplett an. Selbst das, was „Lotus“ betrifft.

    Für mich ist es pauschal so, dass ich die 80er-Jahre-Alben von R.E.M. gut finde, SÄMTLICHE ihrer 90er Alben SUPER und es im neuen Jahrtausend zwei schwache, aber immer noch gute sowie (zum Schluss) wieder zwei großartige Platten gab. Eine Auflösung nach ATS wäre deutlich tragischer als nach CIN gewesen.

    --

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    #7154835  | PERMALINK

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