New Faves on 45

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  • #9932205  | PERMALINK

    mikko
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    Moderator / Juontaja

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    Die Herkunft meiner neuen Singles:
    Manche bekomme ich zugeschickt in meiner Eigenschaft als Musikjournalist. Das sind allerdings nur wenige. Ich kaufe inzwischen oft direkt von Bands oder Labels via Bandcamp oder über ihre eigenen Webseiten. Mail Order meines Vertrauens sind Soundflat, HHV (wobei ich da die Sachen dann meist selbst abhole hier in Berlin, nachdem ich sie online bestellt habe), manchmal auch noch andere. Und dann gehe ich natürlich auch gelegentlich zu Bis Aufs Messer oder Dodo Beach.

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    Twang-Bang-Wah-Wah-Zoing! - Die nächste Guitars Galore Rundfunk Übertragung ist am Donnerstag, 19. September 2019 von 20-21 Uhr auf der Berliner UKW Frequenz 91,0 Mhz, im Berliner Kabel 92,6 Mhz oder als Livestream über www.alex-berlin.de mit neuen Schallplatten und Konzert Tipps! - Die nächste Guitars Galore Sendung auf radio stone.fm ist am Dienstag, 17. September 2019 von 20 - 21 Uhr mit US Garage & Psychedelic Sounds der Sixties!
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    #9936037  | PERMALINK

    ragged-glory

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    Von Night Beats gibt’s eine one-sided 12″ mit einem Remix von „Sunday Mourning“ [Heavenly], limitiert auf 200 Exemplare.

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    #9937859  | PERMALINK

    ragged-glory

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    @mikko: Die 45 von Lucy & The Rats wird wohl heute versandt, bin sehr neugierig. Bei Octopus Syng bin ich dran, mein Händler wollte mal schauen, ob er ein nicht benötigtes Exemplar hat.

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    #9942163  | PERMALINK

    ragged-glory

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    Beiträge: 11,447

    „Girl“ ist eine feine Single, @mikko.

    Angenehm lethargischer Jangle zu schluffig-süßem Gesang. Dass „Lose My Mind“ nicht als A-Seite auserkoren wurde, ist dennoch verblüffend: temporeicher und Hit-verdächtiger. Danke für den Tipp!

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    #9949741  | PERMALINK

    ragged-glory

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    Schöner Mist, @mikko. Ich habe gerade gesehen, dass es nun doch eine 1000er Auflage von „Doing It To Death“ gibt, kann aber keine Bezugsquelle auftreiben… seufz.

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    #9949753  | PERMALINK

    mikko
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    Moderator / Juontaja

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    Ich weiß ehrlich gesagt auch nicht, woher man die bekommt.

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    #9950061  | PERMALINK

    ragged-glory

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    @mikko

    Ich habe eine Info von Dodo Beach zu „Doing It To Death“ bekommen:

    Die Kills 7“ kann ich dir leider nicht besorgen, weil die exklusiv nur im Onlinestore der Band und bei Domino Records erhältlich ist. Sie scheint aber bei beiden schon „out of stock“ zu sein.

    Und das nach nur 17 Tagen…

     

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    #9953405  | PERMALINK

    ragged-glory

    Registriert seit: 22.03.2007

    Beiträge: 11,447

    „Crazy Macy“ wurde auf dem italienischen Label Premium Otis Recordings neuaufgelegt – und zwar mit alternativem Cover:

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    #10038561  | PERMALINK

    mikko
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    Moderator / Juontaja

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    The Ace – I Dream Love / Man Out Of Time (7”, Crocodile Records)

    Englische Beat, Mod und Garage Pop Band. Ihr Stil und Sound erinnert sehr an den von The Above aus Brooklyn. „I Dream Love“ ist ein sehr gefälliger Upbeat Track, während „Man Out Of Time“ mit einer hypnotischen Bassfigur und einer fast schon psychedelischen Melodieführung überzeugt. Tolle Single und die erste Vinyl Veröffentlichung der Band. ****1/2

    The Ar-Kaics – Just My Life / It’s Her Eyes (7”, Wick Records)

    Schon die zweite Single der Band in diesem Jahr. Und es gibt nur wenige junge Bands, die so dermaßen wie aus der Zeitmaschine entsprungen klingen. Absolut authentischer Garage Beat mit Fuzz Gitarre, Tremolo, knarzigem Gesang mit viel Hall und einer schlichten Pop Melodie auf der A-Seite. Drehen wir die Scheibe um, setzen den Tonarm in die Einlaufrille und sogleich erklingt eine wunderbare Teen Beat Ballade. Schlicht aber effektiv. ****

    Os Courettes – Boom! Dynamite! / T-C-H-A-U (7“, Bachelor Records)

    Dieses dänisch/brasilianische Duo hat schon mit seiner 10” im vorigen Jahr Furore gemacht. Diese neue Single geht ebenfalls krachend zur Sache. Lo-Fi Garage Punk ist das mit Fuzzgitarre und scheppernden Drums. ***1/2

    Curlee Wurlee – Agents Of The Ape EP (7“, Copase Disques)

    Diese deutsch-französische Garage Pop Band aus Hamburg gehört bereits zu den Veteranen der Neo Garage Szene Europas. Vier LPs und zahlreiche Singles gibt es schon von der Band, die ihre Besetzung in den vergangenen knapp 20 Jahren ebenfalls bereits mehrfach änderte. Beständige Konstante ist eigentlich nur die Frontfrau Cécile Musy, die singt – mal Deutsch, mal Französisch, mal Englisch – und die Quietscheorgel bedient. Diese neue 3-Track Single bietet beste Unterhaltung mit flotter Beatmusik mit einem Augenzwinkern. ***1/2

    Deep Six – Full Fathom Four EP (7”, Heavy Soul)

    Mark McGounden war in den 80ern bei der Band Makin’ Time. Und nun ist er der führende Kopf dieser wunderbaren Mod Combo. Ganz im Stil der Hollies, Searchers und typischer britischer Sixties Pop Bands. Bei den Songs denkt man unwillkürlich, das kenne ich doch. Drei der Tracks wurden von McGounden geschrieben, einer stammt vom Bassisten Marty Street. Alle vier Tracks bieten feinen melodischen Mod Beat. ****

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    #10038567  | PERMALINK

    mikko
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    Diane And The Gentle Men – Motorcycle / Boyfriend (7”, One Little Indian)

    Power Pop, Girl Pop aus den USA produziert von Steve Wynn. Eine tolle Stimme, schöne Pop Melodien, Gitarren Hooks, die an die späten Seventies denken lassen, dazu flotter, treibender Beat. Was will man mehr? ****

    The Diztones – Money Is The Murderer EP (7”, Copase Disques)

    Sie selbst nennen ihre Musik Northern Beat oder Garage Soul. Letztlich ist es Power Pop mit Punk Attitüde, was die Jungs aus St. Pauli auf dieser 4-Track EP bieten. Mit viel Schmackes und einem guten Gefühl für Melodien, die hängen bleiben, geht die Band zur Sache. Pumpender Bass, feine Orgelriffs und in der Tat ein gewisses Northern Soul Gefühl sind dabei. ****

    The Embrooks – Nightmare / Helen (7”, State Records)

    Das Trio gehörte zu den hoffnungsvollen Neo-Mod und Freakbeat Bands aus dem UK so um die Jahrtausendwende. Dann hörte man lange nichts. Und nun sind sie wieder da mit einer recht wilden Psych Beat Single. „Nightmare“ ist ein ganz neuer Track und „Helen“ ist eine Neuaufnahme einer ihrer bewährten Freakbeat Nummern. ****

    Fronteers – Streets We’re Born In EP (2×7”, Warren)

    “Full Moon” hat sich bereits zu einem Radio Hit in Berlin entwickelt. Aber auch die anderen Tracks auf dieser Doppel-Single sind absolut hörenswert. Das ist nun mal eine Band aus der englischen Provinz, die nicht ganz so typisch Sixties beeinflusst daherkommt. Eingängige Melodien und feine Jangle Gitarren werden freilich auch hier geboten. Britpop eben. Mit einer gehörigen Portion Power Pop und gelegentlichem Feedback dazu. ****1/2

    The Green Machines – Girl Like You / Heart Of Black (7”, not on label)

    Hier nun wieder ganz typischer amerikanischer Garage Beat mit exaltierten Gitarrensounds, quäkender Orgel und viel Hall und Tremolo. Woher die Band genau kommt, lässt sich nicht rausfinden. Es würde mich aber nicht wundern, wenn sie mit einer Zeitkapsel direkt aus dem südlichen Texas des Jahres 1966 angelandet wäre. ****

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    #10038569  | PERMALINK

    mikko
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    The Kumari – Abyss / Space Witch (7“, Soundflat)

    Diese Londoner Band ist schon ein paar Jahre aktiv. Ihre Singles erscheinen immer wieder auf einem anderen Label. Musikalisch sind sie zumindest bei dieser neuen 7“ eher dem psychedelischen Westcoast Sound verpflichtet mit Anleihen bei Space Rock und Acid Rock. So heftig hab ich die Band bisher noch nicht gehört. Gefällt mir aber. ****

    The Missing Souls – Sweet Sweet Sadie / The Alligator (7”, State Records)

    Jawoll! Bratgitarre voll auf die Zwölf! Stampfkartoffelbeat, exaltierter Gesang und höllisch eingängige Melodie mit lauten “Hej Hej Hej” Rufen und dann noch das kleine Schweinesolo auf der Orgel. Mehr Klischee geht kaum. Und auf der Flipside setzen sie noch Einen drauf. Franzosen natürlich. Nur Franzosen können so herrlich übertreiben ohne dabei gleich total peinlich zu wirken. ****

    Mojo Brothers – Don’t Lie To Me / Marie Ann (7”, Off Label)

    Zwei Brüder aus Deutschland offenbar. In den Fußstapfen der White Stripes und der Black Keys spielen sie ungestümen vorwärts treibenden Garage Beat als wären sie zu Dritt. Ohne Bass aber trotzdem mit fulminantem Bass Sound. Phänomenal! ***1/2

    Paul Orwell – Too Young To Die (7”, Heavy Soul)

    Er hat seinen Spaß, der Paul. Eine wieder streng limitierte einseitige Single in handgefaltetem Cover. Quengelnder Freakbeat mit Fuzzgitarre, Schweineorgel und jede Menge Hall auf der Stimme. Es beginnt sich abzunutzen, Paul. Der Song ist dennoch gut, aber es gab definitiv schon bessere von Mister Orwell. ***1/2

    Planet Jazz – New To Try / You Don’t See Me / Know When I Am Lonely / Let’s Not Go (7”EP, Crocodile)

    Vier flotte punkige Power Pop Garage Rock Tracks von einer Band aus dem UK. Erinnert mich an die Zeit um 1978/79, als solche Bands wie Pilze aus dem Boden schossen. Warum die Jungs sich Planet Jazz nennen, will sich mir zwar nicht recht erschließen, aber was soll’s, die Platte macht richtig Spaß. Muss man laut hören! ***1/2

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    #10038571  | PERMALINK

    mikko
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    The Rising – Olympus / I Want You (7”, Detour)

    Aus Southampton im Süden Englands kommt diese Band, die irgendwo auf den Spuren der KInks ebenso wie Oasis oder wahlweise Blur ihre eigene Version von Britpop mit psychedelischen Einsprengseln vorführt. „Olympus“ ist mit fast sechs Minuten etwas zu lang und bombastisch geraten. „I Want You (I Need You)“ ist die eher überzeugende Mod Pop Hymne. ***1/2

    The Seen – The Seen 5-track EP (10”, Copase Disques)

    Diese Bonner Beat und Art Pop Band gibt es schon ein paar Jahre. Doch ist das hier nun ihre Debütplatte, eine 10“ EP mit fünf Tracks. Lead-Track ist das großartige „Big Sensation“, das im Original von der Bonner Sixties Gruppe The Cool Stove ist. Die Originalsingle gehört zu den rarsten und zugleich lohnendsten Freakbeat Singles aus Deutschland. Die neue Version von The Seen ist aber ebenfalls sehr gelungen und hat tollen Drive. Besonders erfreulich der Gesang Ania Bohémissas und die coole Lead-Gitarre.von Peter Weidner. Aber auch die vier anderen Tracks, alle selbst geschrieben, sind sehr gelungen. Bei „Time Of Change“ überzeugt vor allem die Orgel. Der Sound der Band changiert zwischen Freakbeat und Soul Pop und ist durchaus eigenständig. „Trouble“ geht mit Energie nach vorne. An Bands wie Makin‘ Time oder sogar The Prisoners kann man dabei denken. „Make It Right“ überzeugt mit dynamischem Soul Mod Pop. Und zum Schluss dann treibender Mod Beat mit „Since You’ve Been Gone“. Die beste EP des Jahres ohne jeden Zweifel. ****1/2

    The See No Evils – I Wanna Be Free / Cherry O (7”, Heavy Soul)

    Die neue Single der Jungs aus Leeds bietet wieder ganz formidablen Bo Diddley infizierten R&B und Garage Beat. Hoffentlich kommen sie nun endlich auch mal für ein paar Gigs zu uns. Ich kann mich gar nicht entscheiden, welche Seite der Single die bessere ist. Beide gehen absolut in die Beine und gut ins Ohr. Vortrefflich! ****

    Sidewalk Society – Can’t Help Thinking About Me +3 (7”, Fruits de Mer)

    Eine kalifornische Mod und Psych Band, die es wohl auch schon eine Weile gibt. Hier haben sie sich, dem Konzept des Fruits de Mer Labels folgend, vier Sixties Originale aus London vorgenommen. Zwei Songs des ganz jungen David Bowie „Can’t Help Thinking About Me“, das 1966 als 7“ erschien, und „Let Me Sleep Beside You“ aus dem Jahr 1967, das aber von Bowie selbst erst viel später im Zuge von Resteverwertung veröffentlicht wurde. Beide Songs tolle Beispiele für das junge Mod und Psych Pop Talent David Bowie. Die anderen beiden Songs stammen im Original von den legendären The Action, waren damals aber unveröffentlicht, was jedoch kein Indiz für mangelnde Qualität ist. Beides großartige Psych Pop Titel, die von den Kaliforniern absolut stilsicher präsentiert werden. ****1/2

    Soft Candy – Bixarre Luv Pyramids / Song For Ellie Mae (7”, HoZac Records)

    Das nun ist die Debütsingle einer jungen Psych Pop Combo aus Chicago. Hypnotisch und filigran zugleich mit einer wirklich feinen Pop Melodie überzeugt „Bixarre Luv Pyramids“. Der „Song For Ellie Mae“ erzählt eine kleine Geschichte in den Fußstapfen von Ray Davies. Jangle Gitarren und hübscher Harmoniegesang begleiten die Sache. ****

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    #10038575  | PERMALINK

    mikko
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    The Standals – Do The Twang / Movin’ On
    (7”, Off Label)

    Zwei Musiker aus Süddeutschland, die schon in einigen Bands Blues und R&B gespielt haben, kommen hier für eine Single zusammen. „Do The Twang“ ist Garage Beat mit Twang Gitarre eben. „I’m Movin‘ On“ ist eine düstere bluesige Akustik Ballade. ***

    The Teamsters – Sharp Suited S.O.A.G. / Why You Wanna Do That (7”, Bachelor Records)

    Eine neue Single der Teamsters aus London auf einem neuen kleinen Label aus Österreich. „Sharp Suited Son Of A Gun“ bringt typischen flotten Mod Beat, der ein bisschen an The Who erinnert. Auf der Flipside dann simpler straighter Beat im Stil der sehr jungen Beatles. ****

    Thirsty Eyes – Modesty Between Strangers / Two Tracks (I Love You Without Words) (7”, Acre Of Bacon Records)

    Eine Garage Pop und Folk Rock Band aus Wien, die seit 2014 aktiv ist und hier ihre Debütsingle präsentiert. Beide Tracks sind eher verhalten und haben so einen Boheme Stil, der schon recht weanerisch wirkt, trotz englischem Gesang. An Tom Waits muss ich auch denken, aber nicht wegen der Stimme, keine Bange. Gerade sind sie zusammen mit Kristof Hahn aufgetreten, falls das für irgendwen als Empfehlung gelten kann. ***1/2

    The Wicked Whispers – If I Set You Free / Zodiac Girl (7”, Electone)

    Die neue Single der Band aus Liverpool bietet dieses Mal eher kraftvollen Beat zu einer von Twang Gitarre und psychedelischen Effekten getragenen Pop Melodie. Das „Zodiac Girl“ auf der Flipside erinnert dann wieder mehr an die bisherigen Popsike Veröffentlichungen der Band, mit flirrender Orgel, Freakbeat Gitarre und fast süßlichem Gesang. ****

    The Wrong Society – Dark Clouds / Don’t Know Why (7”, 13 O’Clock Records)

    Eine neue Single der Hamburger Neo-Sixties Garage Beat Band auf einem texanischen Label. Nach wie vor stehen die Jungs ganz in der Tradition des durch zahlreiche Pebbles Sampler dokumentierten Sounds. Und eigentlich muss ich auch wieder an diverse deutsche Beat Bands denken, von den jungen Rattles bis zu The Chocolate Factory. Eine andere Art von Hamburger Schule eben. ****

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    #10158629  | PERMALINK

    mikko
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    The Asteroid No. 4 – Ticking Time Bomb / Broken Moon (7”, 13 O’Clock Records)

    Aus Philadelphia stammt diese Band, und es gibt sie schon eine ganze Weile. Seit 1997 veröffentlichen die Jungs mehr oder weniger regelmäßig ihre Musik bei diversen kleinen Labels. Psychedelic Pop, der sich eher an britischen Vorbildern aus den Sixties orientiert, wird hier geboten. Sehr laid back aber auch hübsch melodisch und auf der A-Seite ein wenig schräg verschwurbelt. Lohnt sich aber. ****

    Brix & The Extricated – Something To Lose / Faced With Time (7”, Blang Records)

    Brix Smith ist gebürtige Amerikanerin. The Fall und Mark E. Smith lernte sie in die frühen 80er Jahren kennen. Brix folgte der Band nach England und heiratete Mark. Dann gründete sie ihre eigene Band The Adult Net, mit der sie Sixties orientierten Psych Pop spielte. Inzwischen ist Brix längst wieder von Mark geschieden. Doch musizierte sie nach dem Ende ihrer eigenen Band auch mit The Fall weiter. Das hier ist nun ihre neue Band, die sich überwiegend aus ex-The Fall Musikern rekrutiert. Bei dieser Debütsingle, die bereits Ende letzten Jahres erschien, hört man das auch sehr deutlich. Auf der A-Seite etwas deutlicher. Die Flipside dagegen lässt auch Echos von The Adult Net hören. Ein Album der Band soll später in diesem Jahr rauskommen. Dieser Appetithappen macht jedenfalls schon den Mund wässrig. ****

    Creamer & Wesley – Geoffrey Porter / Carnivals (7”, Psych-A-Rella Records)

    Ein Duo aus London, das nicht nur dem Aussehen nach direkt aus dem Summer of Love 1967 in die Gegenwart gebeamt worden sein könnte. Ihre Debütsingle hier bietet hübschen Psych Pop, leicht und luftig mit Jangle Gitarre und Genre typischen Soundeffekten wie etwa rückwärts laufenden Gitarren. Beide Songs sind zwar nicht unbedingt kompositorische Meisterleistungen, aber doch auch inhaltlich recht stimmig und passend. ***1/2

    The Creation Factory – Let Me Go / You Got It (7”, Market Square Records)

    Diese großartige Garage Psych Single stammt von einer Band aus Los Angeles. The Creation Factory ist ein Ableger der Mystic Braves. Während die instrumentale Flipside an Booker T. & The MG’s erinnert mit ihrem Orgel-Groove und dem lässig verschleppten Rhythmus, ist die A-Seite bereits jetzt ein Garage Beat Klassiker, der auf jedem Pebbles oder High In The Mid Sixties Sampler einen Ehrenplatz finden würde. Paul Messis hatte mal wieder den richtigen Riecher und die Single auf seinem Market Square Label rausgebracht. Die Auflage von nur 300 Stück ist bereits restlos vergriffen. ****1/2

    The Jasmine Minks – Ten Thousand Tears / I Can’t Hide (7”, Oatcake Records)

    Eine der ersten Bands auf Alan McGees Creation Label waren sie einst. The Jasmine Minks aus Schottland spielen leicht melancholischen Jangle Pop hier auf dieser neuen und natürlich ziemlich limitierten 7“. Die Single ist allen schmerzlich vermissten Familienangehörigen gewidmet und ganz besonders dem Bruder des Gitarristen der Band, der an einer schweren Nervenerkrankung leidet. Alle Einnahmen der Single gehen an die schottische Gesellschaft zur Erforschung dieser Krankheit Motoneurone Disease (MND). Man tut also nicht nur sich selbst etwas Gutes, wenn man diese feine Single kauft. ***1/2

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    #10158633  | PERMALINK

    mikko
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    The Neighbourhood Strange – Let’s Get High / One Last Chance (7“, Strange Recordings)

    Bereits ihre zweite Single bringt diese sehr stilbewusste Garage Psych Band aus Salisbury nun schon innerhalb eines Jahres raus. Das war früher in den Sixties völlig normal. Heute zeugt es von Selbstbewusstsein und Mut zum Risiko. Allerdings müssen die Jungs wohl nicht fürchten, auf ihren Singles sitzen zu bleiben. Eine gelungene Steigerung ist hier zu hören. Dezente Orgel, druckvolle Gitarrenriffs, überzeugender Gesang und zwei absolut tolle Songs, die direkt aus dem Jahr 1966 sein könnten. ****1/2

    Oh! Gunquit – Nomads Of The Lost / Walking The Streets (7“, Trash Wax)

    Als Mischung aus The Cramps und The B-52’s wurde diese Band aus London schon beschrieben. Und so abwegig ist das gar nicht. Wobei das Pendel dann doch eher Richtung Cramps ausschlägt. Rockabilly Trash und eine sehr überzeugende Leadsängerin machen diese Single zu einer wirklich hörenswerten Angelegenheit. ****

    Paul Orwell – Hard Shakes EP (7“, Heavy Soul)

    Wer die Entstehung dieser EP bei Facebook verfolgt hat, also das was Paul Orwell dort im Vorfeld der Veröffentlichung regelmäßig gepostet hat, der konnte sehen, wie viel Spaß es dem jungen Musiker macht, so eine EP zu konzipieren, aufzunehmen, das Cover zu entwerfen und dann zu beobachten, wie schnell die Auflage von 250 Stück weg geht. Die Musik hat Orwell wieder allein eingespielt. Vier kurze, knackige Instrumentals, die sich an Vorbildern aus dem Mid-Sixties orientieren mit Schweineorgel, Fuzzgitarre und flottem Beat. Mehr oder weniger jede britische Beat Band hat damals solche Fingerübungen gemacht. Und Paul hat aufmerksam zugehört. ****

    The Rebel Set – 4-track EP (7“, Hidden Volume)

    Garage Punk Pop Quartett aus Phoenix, Arizona. Die Band gibt es bereits seit mindestens 2008. Da erschien ihre erste EP „Teenage Killer“. Eine LP gibt es auch schon. Ich kenne aber nur diese neue EP hier. Und die enthält vier ganz genretypische schnelle Stomper mit Quietscheorgel, Twang Gitarren und knarzendem Gesang. Feine Sache! ***1/2

    Wellwater Conspiracy – Lucy Leave / Sleeveless (7“, God Unknown Records)

    Eigentlich ja keine Unbekannten, an mir ging diese Band bisher jedoch eher vorbei. In Seattle 1993 von Musikern der Bands Hater, Soundgarden und Monster Magnet gegründet spielt die Band nach eigener Aussage Psychedelic Garage Rock. Hier haben sie sich als Syd Barrett Fans dessen Song „Lucy Leave“ vorgenommen, den sie sehr stilecht interpretieren. Auf der Flipside dann ein eigener Song der Band, der von seiner ganzen Atmosphäre her an die Thirteenth Floor Elevators erinnert. Gefällt mir. ****

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