Ich höre gerade … Jazz!

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  • #12547069  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Kenny Garrett ist seit heute im Rentenalter … hier ein grossartiger Moment aus Paris am 10. Juli 1991

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
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    #12547091  | PERMALINK

    vorgarten

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    hab ich mir damals auf video aufgenommen und immer wieder ungläubig angeschaut.

    --

    #12547097  | PERMALINK

    lotterlotta
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    wieso ungläubig??

    hier dreht sich gerade jeff parker-new breed

    --

    Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!  
    #12547105  | PERMALINK

    lotterlotta
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    btw toller garrett moment, münchen 1988 tomaas

     

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    Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!  
    #12547107  | PERMALINK

    vorgarten

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    lotterlottawieso ungläubig??

    na, ich konnte halt nicht glauben, dass jemand einen solchen höhepunkt aufbauen kann. aber es war auch 1991, da habe ich noch nicht so lang jazz gehört.

    --

    #12547155  | PERMALINK

    lotterlotta
    Schaffnerlos

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    vorgarten

    lotterlottawieso ungläubig??

    na, ich konnte halt nicht glauben, dass jemand einen solchen höhepunkt aufbauen kann. aber es war auch 1991, da habe ich noch nicht so lang jazz gehört.

    ….okay, jungspund ;-)

    --

    Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!  
    #12547171  | PERMALINK

    lotterlotta
    Schaffnerlos

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    …diese erst einmal vor diesem all time favorite

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    Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!  
    #12547177  | PERMALINK

    redbeansandrice

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    Dennis Budimir – Alone Together

    „Dennis Budimir is the most important jazz guitarist to appear since the influence of John Coltrane, Sonny Rollins, Bill Evans and Gil Evans and Miles Davis changed the music into something quite different from bebop“ so beginnen die Liner Notes von „Revelation 1“ dem ersten Album auf dem neuen Label von Jon Horwich und John William Hardy… „hang on and pray for us“ steht am Ende, das Label sei noch längst nicht etabliert… und tatsächlich lief es ja dann doch einige Jahre mit einer ganzen Reihe von schönen Platten… Coltrane, Rollins, Evans, Evans und Miles… wenn man das so liest, geschrieben 1967, springen einem natürlich direkt ein paar Namen ins Auge, die fehlen, Ornette und Mingus zum Beispiel… etwas später werden in einer ähnlichen Heldenreihe noch Monk und Warne Marsh und Tristano Schule genannt… „Bill Evans?“ war meine erste Reaktion beim lesen, wie soll man den denn hier hören? Aber, ja, eins seiner Stücke wird gespielt, und, vor allem, wird seine Idee der Conversations with myself aufgegriffen, Dennis Budimir im linken Stereokanal im Dialog mit Dennis Budimir im rechten Stereokanal… und ich weiss, nicht jeder mag diese Evans Alben… ich find sie super, und ich mag auch das hier… so gesehen bin ich froh, eine Stereoausgabe gefunden zu haben… Auf der B Seite kommt dann noch auf zwei Tracks Gary Foster als Duettpartner dazu… das ist eigentlich durchaus clever, dass die Klangpalette nochmal etwas erweitert wird… alles in allem ist die Musik schon sehr low-key… aber durchaus gefällig und ohne vorhersehbar zu sein…

    --

    .
    #12547193  | PERMALINK

    atom
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    Ich bleibe bei Haden und im Duo – diesmal mit einem Live-Mitschnitt gemeinsam mit Brad Mehldau:

    CHARLIE HADEN & BRAD MEHLDAU – Long Ago and Far Away (Impulse!, 2018)
    Archivaufnahme eines Konzerts beim Enjoy Jazz Festival in der Mannheimer Christuskirche aus dem Jahr 2007.
    Sechs Stücke, alle über zehn Minuten lang – konzentriert, lyrisch, mit großartiger Interaktion zwischen beiden Musikern. Ein stilles, intensives Album, das Hadens lyrische Tiefe und Mehldaus feinsinniges Spiel wunderbar vereint. Deutlich gewachsen bei mir.

    --

    Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...
    #12547207  | PERMALINK

    lotterlotta
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    @atom …..ein auftritt den ich leider verpasst habe…. sehr gute scheibe!

    --

    Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!  
    #12547487  | PERMALINK

    lotterlotta
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    daraus gerade zum 3x    farah ‚aaiyna [joy upon us]………hammer…..

    --

    Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!  
    #12547533  | PERMALINK

    lotterlotta
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    nach dem radau ist das hier dann geradezu schmalz, wenn aber hubbard in „moment to moment“ mit der trompete einsetzt schmelze ich dahin….

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    Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!  
    #12547711  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    redbeansandrice

    Sylvie Courvoisier & Wadada Leo Smith – Angel Falls

    Vier(?) neue Wadada Alben gibt es mal wieder, nach den eher entspannten zwei Alben letztes Jahr… Zwei mit Jakob Bro und zwei im Duett mit Klavier, das eine mit Vijay Iyer… Und dann das hier… Ich höre das hier gerade zum ersten Mal, hab alle vier noch nicht so viel gehört… Genau wie fast alle Alben von ihm sind auch diese vier wieder sehr gut… Aber das hier könnte tatsächlich das beste sein, und nochmal eine Spur besser als sehr gut… Mein Maßstab / direkter Vergleich ist ein bisschen, ob es an das erste Duo mit Iyer von vor ein paar Jahren auf ECM rankommt, ein Fixpunkt und absolutes Lieblingsalbums… Und vom ersten Eindruck denk ich, es ist nicht so klar, dass nicht … Es gibt hier und da mal eine Minute, die ist mir ein bisschen zu verklimpert, aber die aller aller meiste Zeit halten sie die Spannung… Extrapunkte gibt es dafür, dass Courvoisier Wadada viel dazu bringt, ein bisschen schneller zu spielen, und für die tollen Effekte am präparierten Klavier.

    Seit gestern auch hier (zusammen mit dem „Otherlands Trio“, von dem wir es ja noch gar nicht hatten: Stephan Crump und Eric McPherson mit Darius Jones – da bin ich auch sehr gespannt drauf) – und nach einem ersten, späten Hören gestern bin ich … ehrfürchtig begeistert. Oder so ähnlich. Ich versteh das mit dem „bisschen zu verklimpert“, aber ich finde es tatsächlich auch toll – und das hängt damit zusammen – , dass Courvoisier sich nicht bremst oder zurückhält, um den alten Granden bequem zu betten sondern ihn herausfordert und aus ihm so einiges herauskitzelt. Wird noch viel Freude bereiten, dieses Album!

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    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
    #12547779  | PERMALINK

    thesidewinder

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    Herbie Hancock – Head Hunters

    Oh yeah.

    --

    #12547797  | PERMALINK

    vorgarten

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    pharoah sanders, love is here (1975/2025)

    die frühere lp-ausgabe hat die höhepunkte in eine sehr gute form gebracht, aber die beiden sets komplett zu hören, hat einen völlig anderen effekt. ich liebe ja, wie sanders seine großdimensionierten studioaufnahmen (auf impulse, später auf theresa) live wieder auf quartettbesetzung einfaltet und aus der reduktion die ganz große show entwickelt, das kann man hier super nachvollziehen. unfassbar gute band, die genau den raum versteht, damit spielt, inklusive der zwischengeparkten orgel aus der kathedrale von lille, mit der das konzert anfängt und endet. das ist versenkung, verbeugung, arbeit, feier und irgendwann extase. und das alles sehr schön aufgenommen. neben dem hamburg-konzert von 1980 (auch ein zusammenfalten, von JOURNEY TO THE ONE) das tollste sanders-live-dokument für mich bisher.

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