Fela Kuti

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  • #7955959  | PERMALINK

    times

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    @ ferry. Danke für den Tipp. Habe mir soeben bei Marketplace die Vol. 2 für 24 Euro bestellt.:sonne:
    Immer noch reichlich Material für Jahre.

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    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #7955961  | PERMALINK

    ferry

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    Na dann, viel Spass beim Hören !

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    life is a dream[/SIZE]
    #7955963  | PERMALINK

    sparch
    MaggotBrain

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    ferry
    @sparch
    Die „Fear Not for Man“ hab ich mir noch mal angehört. Das Titelstück ist zwar eher ein Fela- Stück von der Stange, aber weiss doch durch Rhythmus, Basslinie und die knackigen Baritonsax- Riffs zu gefallen. Für Palm- Wine- Sound trifft das positive ebenso zu, das Stück hat aber auch noch eine sehr schöne Melodie. Volle vier Sterne finde ich daher schon gerechtfertigt.

    Palmwine Sound ist ja durchaus überraschend im Fela Katalog, da es kein Afrobeat ist sondern Palmwine Music, ein Vorläufer des Highlife. Vielleicht ist es auch eine Ode an das gleichnamige Getränk, das gut gekühlt ziemlich gut schmeckt aber leider hierzulande nur sehr schwer zu bekommen ist.

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    #7955965  | PERMALINK

    sparch
    MaggotBrain

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    Ich bin noch einmal in mich gegangen, habe das ganze Wochenende Fela gehört (natürlich bei weitem nicht alles) und bin schließlich zu folgendem Ergebnis gekommen:

    Koola Lobitos

    1965: Fela Ransome Kuti and his Koola Lobitos ****
    1966: Afro Beat on Stage: Recorded Live at the Afro Spot (10″) ****

    Afrika 70

    1969: Fela Fela Fela (aka The ’69 Los Angeles Sessions) ***1/2
    1970: Fela’s London Scene ****
    1971: Why Black Man Dey Suffer ****
    1971: Na Poi ****
    1971: Open and Close *****
    1971: Live! (with Ginger Baker) ****
    1972: Shakara *****
    1972: Roforofo Fight *****
    1973: Afrodisiac *****
    1973: Gentleman *****
    1974: Alagbon Close ****1/2
    1975: He Miss Road *****
    1975: Expensive Shit *****
    1975: Noise For Vendor Mouth ***1/2
    1975: Everything Scatter ****1/2
    1975: Confusion *****
    1976: Kalakuta Show ****1/2
    1976: No Bread (aka Unnecessary Begging) ****1/2
    1976: Ikoyi Blindness ****
    1976: Yellow Fever ***1/2
    1976: Upside Down ****
    1976: Before I Jump like Monkey Give Me Banana ****
    1976: Again, Excuse O ****
    1976: Zombie *****
    1977: J.J.D. (Johnny Just Drop) ****
    1977: Opposite People ****1/2
    1977: Stalemate ***
    1977: Fear Not for Man ***1/2
    1977: No Agreement ****1/2
    1977: Sorrow, Tears and Blood *****
    1977: Shuffering and Shmiling *****
    1979: Unknown Soldier *****
    1979: V.I.P. (Vagabons in Power) ****
    1979: I.T.T. (International Thief Thief) *****
    1980: Authority Stealing ***1/2
    1980: Music of Many Colors (with Roy Ayers) *****
    1981: Coffin for Head of State *****
    1986: I Go Shout Plenty (von Fela nicht autorisiert) ***

    Egypt 80

    1981: Original Sufferhead *****
    1983: Perambulator (von Fela nicht autorisiert) **
    1984: Live in Amsterdam ****
    1985: Army Arrangement ****
    1986: Teacher Don’t Teach Me Nonsense ****
    1989: Beasts of No Nation *****
    1989: Overtake Don Overtake Overtake ***1/2
    1990: Confusion Break Bones *****
    1990: Just Like That ****
    1992: Underground System ****
    2012: Live In Detroit 1986 *****

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    #7955967  | PERMALINK

    ferry

    Registriert seit: 31.10.2010

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    Eine wirklich sehr hohe Wertung, sparch !
    Fela Kuti ist dann bestimmt Dein Lieblingskünstler?

    Und, was sind denn deine drei Lieblingsalben von Fela?

    (Ich lege mal vor. Kenne zwar nur einen Teil der Alben, aber „Zombie“, „Roforofo Fight“ und „Shakara“ höre ich am liebsten)

    --

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    #7955969  | PERMALINK

    sparch
    MaggotBrain

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    ferryEine wirklich sehr hohe Wertung, sparch !

    Ging einfach nicht anders.

    Fela Kuti ist dann bestimmt Dein Lieblingskünstler?

    Ja, zusammen mit Prince.

    Und, was sind denn deine drei Lieblingsalben von Fela?

    Roforofo Fight, Confusion und Original Sufferhead. Ist jetzt aber nicht in Stein gemeißelt.

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    #7955971  | PERMALINK

    ferry

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    sparch
    Roforofo Fight, Confusion und Original Sufferhead. Ist jetzt aber nicht in Stein gemeißelt.

    „Original Sufferhead“ kenne ich nicht. Demnächst werde ich mir mal die zweite der drei kleinen Boxen zulegen müssen.

    --

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    #7955973  | PERMALINK

    sparch
    MaggotBrain

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    Original Sufferhead habe ich auch als Vinyl aber leider nicht mit Original Artwork und auch schon ziemlich abgenutzt. Die B-Seite Power Show ist einer meiner liebsten Fela Tracks. Wurde auch beim legendären Konzert in Berlin 1978 gespielt.

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    #7955975  | PERMALINK

    Anonym
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    Before I Jump Like Monkey Give Me Banana
    Excuse O

    In welche Richtung bewegen sich diese beiden Alben stilistisch? Sieht aus, als wären es jeweils zwei längere Jams pro LP.

    --

    #7955977  | PERMALINK

    sparch
    MaggotBrain

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    Harry Rag
    In welche Richtung bewegen sich diese beiden Alben stilistisch?

    Generell? Oder in Bezug auf Felas Gesamtwerk?

    --

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    #7955979  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

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    sparchGenerell? Oder in Bezug auf Felas Gesamtwerk?

    Du kannst gerne zu beidem etwas schreiben, ich hatte leider die Möglichkeit nur kurz reinzuhören (der Twofer). „Mr. Grammarticalogylisatitionalism Is the Boss“ klang sehr interessant. Ich kenne sonst gar nichts von Fela Kuti.

    --

    #7955981  | PERMALINK

    sparch
    MaggotBrain

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 33,700

    Stilistisch ist das Afrobeat, also eine Mischung aus Jazz, Funk, Soul, Highlife und traditionellen westafrikanischen Rhythmen, also der heißeste Scheiß, den man sich vorstellen kann. Fast alle Fela Alben bestehen aus 1 oder 2 langen Jams, die beiden genannten Alben bilden da also keine Ausnahme. Als Einstieg würde ich sie allerdings nicht unbedingt empfehlen, obwohl sie natürlich alles andere als schlecht sind. Aber es gibt eben eine ganze Reihe von Alben, die noch besser sind (s. o.). Das bekannteste Stück/Album dürfte Zombie sein, damit kannst Du nichts falsch machen. Und wenn es Dich dann gepackt hat, willst Du eh alles haben.

    Edit:

    The Roots haben übrigen ein Sample aus Mr. Grammarticalogylisatitionalism Is the Boss in I Will Not Apologize verwendet.

    --

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    #7955983  | PERMALINK

    Anonym
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    sparchStilistisch ist das Afrobeat, also eine Mischung aus Jazz, Funk, Soul, Highlife und traditionellen westafrikanischen Rhythmen, also der heißeste Scheiß, den man sich vorstellen kann. Fast alle Fela Alben bestehen aus 1 oder 2 langen Jams, die beiden genannten Alben bilden da also keine Ausnahme. Als Einstieg würde ich sie allerdings nicht unbedingt empfehlen, obwohl sie natürlich alles andere als schlecht sind. Aber es gibt eben eine ganze Reihe von Alben, die noch besser sind (s. o.). Das bekannteste Stück/Album dürfte Zombie sein, damit kannst Du nichts falsch machen. Und wenn es Dich dann gepackt hat, willst Du eh alles haben.

    Edit:
    The Roots haben übrigen ein Sample aus Mr. Grammarticalogylisatitionalism Is the Boss in I Will Not Apologize verwendet.

    Das mit den Roots ist interessant, vielen Dank schonmal für deine Mühe. :-)
    Das einzige Album in meinem Plattenschrank, das ungefähr die gleiche Richtung einschlägt, ist „Osibisa“ von Osibisa. Wahrscheinlich nicht zu vergleichen, oder?

    --

    #7955985  | PERMALINK

    zappa1
    Yellow Shark

    Registriert seit: 08.07.2002

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    Der ME widmet der neuen Box übrigens eine ganze Seite und vergibt die Höchstwertung.

    --

    „Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“ (Goethe) "Allerhand Durcheinand" #79; 03.06.2021, 22:00 Uhr auf Radio StoneFM https://www.radiostonefm.de/naechste-sendungen/6835-210603-durcheinand  
    #7955987  | PERMALINK

    sparch
    MaggotBrain

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    Harry Rag
    Das einzige Album in meinem Plattenschrank, das ungefähr die selbe Richtung einschlägt, ist „Osibisa“ von Osibisa. Wahrscheinlich nicht zu vergleichen, oder?

    Nicht wirklich, zumal bei Fela auch eine stark politische Komponente dazukommt, während Osibisa ja mehr so „happy go lucky“ Musik gemacht haben. Wobei ich von der Band gar nicht so viel kenne, alleine die scheußlichen Artworks der ersten beiden Alben haben da eher eine abschreckende Wirkung.

    --

    Conjoin the Vacuous
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