Startseite › Foren › Kulturgut › Für Cineasten: die Filme-Diskussion › Der letzte Film, den ich gesehen habe (Vol. II)
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AutorBeiträge
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Rewatch: The Wild One, 1953, <b>László Benedek</b>
War der Einzige mit dem Moped im Kino…;-)
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Beiträge nicht KI- generiert Contre la guerreHighlights von Rolling-Stone.deFreddie Mercury: Der letzte TV-Auftritt des Queen-Sängers vor seinem Tod
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WerbungZu Hildegard Knefs 100. Geburtstag:
Die Sünderin (1951; Regie: Willi Forst)
Bemerkenswerter Film für die damalige Zeit.
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I scream, you scream, we all scream for ice cream.Gestern im Kino: El espíritu de la colmena (ES 1973), rewatch nach 14 Jahren (wie „El Sur“) und damit ist die kleine Reihe für mich abgeschlossen („Cerrar los ojos“ schaffe ich nicht erneut, aber den sah ich ja, als er neu war). Sehr beeindruckende Filme allesamt!
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaWie oft über die Weihnachtsfeiertage:
Sissi (Ernst Marischka, 1955)
Sissi, die junge Kaiserin (Ernst Marischka, 1956)Ja, steinigt mich ruhig, aber über die Weihnachtsfeiertage ist das inzwischen zu einem Ritual für uns geworden. Ich mag diesen romantischen total überdrehten Kitsch einmal im Jahr
Den dritten Teil haben wir dieses Jahr leider nicht geschafft.
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Das Leben als Pensionär ist einfach nur geil!Am Nachmittag im Kino: La belle noiseuse (FR 1991) – vor 20 Jahren schon mal gesehen und vollkommen neu entdeckt. Grossartiger Film! (35mm natürlich, nicht so neumodisches Zeug
) – Letzter Kinobesuch im alten Jahr.Vorhin am Fernseher: Hive (XK/MK/CH/AL 2021), das Debüt von Blerta Basholli – stark.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba2025/12
5 FilmeTorn Curtain (Alfred Hitchcock 1966) 9/10
Midsommar (Ari Aster 2019) 8/10
Margin Call (J.C. Candor 2011) 8/10
Cutter & Bone (Ivan Presser 1981) 9/10
Pulp Fiction (Q. Tarantino 1994) 9/10--
Kreuzritter 5 – Mit Feuer und Schwert (POL 1999) – Jerzy Hoffman ***
Eine Verfilmung eines Romans von Szienkyiewicz oder wie immer man ihn schreibt (der Autor von Quo Vadis)… eine Mischung aus die vier Musketiere, Braveheart und polnisch – ukrainischer Geschichte circa 1650
4 stündiges Geschichts-Epos – ganz okay, ziemlich brutal, hat aber auch lustige Momente… ein bisschen fehlt der grosse Spannungsbogen..ich glaube die Synchronisation ist auch ziemlich schleissig mit Kreuzrittern hat das ganze nämlich genau gar nix zu tun
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i don't care about the girls, i don't wanna see the world, i don't care if i'm all alone, as long as i can listen to the Ramones (the dubrovniks)Forrest Gump (1994) sowas von genial mit dem besten Soundtrack der Vietnam Generation
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...she`s so many woman... Warren Zevon - Hasten Down The Wind (1976) „Same" ... woo meFilme 2025 (Regel: Premiere 2024 oder 2025, 2025 gesehen):
1. Soundtrack to a Coup d’Etat (Johan Grimonprez)
2. In die Sonne schauen (Mascha Schilinski)
3. The Chronology of Water (Kristen Stewart)
4. Henry Fonda for President (Alexander Horwath)
5. Islands (Jan-Ole Gerster)
6. City of Darkness / Twilight of the Warriors: Walled In (Soi Cheang)
7. Nachmittage der Einsamkeit (Albert Serra)
8. Anora (Sean Baker)
9. One Battle After Another (Paul Thomas Anderson)
10. Below the Clouds (Gianfranco Rosi)11. Sorry, Baby (Eva Victor)
12. Amrum (Fatih Akin)
13. Wallace & Gromit – Vergeltung mit Flügeln (Nick Park, Merlin Crossingham)
14. Ghost Elephants (Werner Herzog)
15. Sirāt (Oliver Laxe)
16. The Love that Remains (Hlynur Pálmason)
17. Sehnsucht in Sangerhausen (Julian Radlmaier)
18. Bugonia (Yorgos Lanthimos)
19. The Secret Agent (Kleber Mendonça Filho)
20. Listers: A Glimpse Into Extreme Birdwatching (Owen Reiser)Insgesamt habe ich letztes Jahr 41 aktuelle Filme gesehen, davon fast alle im Kino.
Aufgrund der selbst gesetzten Bedingungen fehlt „I Like Movies“ von Chandler Levack (Premiere 2022, lief aber erst letztes Jahr hier im Kino). Der wäre sonst in den Top 10.--
"Don't reach out for me," she said "Can't you see I'm drownin' too?"Danke @fifteenjugglers – ich hoffe, dass ich „The Chronology of Water“ die nächsten Wochen schaffe (nachgereichte Premiere im Programmkino, drei Vorstellungen oder so, muss wohl etwas zirkeln). Bei einem meiner Lieblingsfilme des Jahres (Liste in Textform auf der vorigen Seite), „Left-Handed Girl“, wirkte Sean Baker übrigens als Co-Drehbuchautor, Co-Produzent und Cutter mit. Den fand ich super – wie den ebenfalls heftigen und grossartigen „Seeds“ (und im Herbst 2024 schon „Soundtrack to a Coup d’Etat“) beim Zurich Film Festival gesehen.
Mein Kinojahr war wieder irre reich … neben den neuen Filmen (ich komme wohl auch 20) gab es wieder reichlich Entdeckungen: die Filme von Nancy Savoca, endlich das Werk von Jane Campion entdecken können („Two Friends“, „An Angel at My Table“, „The Piano“, „The Portrait of a Lady“, „Sweetie“, die Kurzfilme – ein Film grossartiger als der andere), unerwartet grandios fand ich das Werk von Jia Zhang-ke, ebenso die Kurzfilme und den Langfilm von Vittorio de Seta, auf die ich gar nicht vorbereitet war. Dann das (Wieder-)Entdecken von Victor Erice („El Sur“ und „El espíritu de la colmena“ kannte ich schon, die Kurzfilme, „El sol del membrillo“ und die „Corréspondences“ mit Kiarostami waren neu, „Cerrar los ojos“ sah ich im Herbst 2023). Eher etwas kurios das von Guy Maddin. Vielleicht läuft Pierre Koralnick auch eher unter Kuriosa, aber der sympathische Kerl war immer wieder da und führte in seine Filme ein, auch unangekündigt; brilliant das Sektendrama „La Sainte famille“ und das Remake von „Rapt“, total charmant „Françoise et Udo“. Auch toll, das Werk von Sarah Maldoror (viele Kurzfilme, ein grossartiger Langfilm) entdecken zu können.
Einzelne Filme, die sich eingebrannt haben: „Craig’s Wife“ (Dorothy Arzner), „The Big Heat“ (Lang), „Human Flowers of Flesh“ (Helena Wittmann), „Nostos: Il Ritorno“ (Franco Piavoli), „Interview“ (Mrinal Sen), „L’Allégement“ (Marcel Schüpbach), „Sonatine“ (Takeshi Kitano), drei Filme von Kaneto Shindo („Onibaba“, „Hadaka no shima“ und „Kuroneko“), „The Docks of New York“ (Sternberg), „The Match Factory Girl“ (Kaurismäki), „Opération Béton“ (Godard).
Tolle re-watches gab es neben Erice vor allem in den letzten Tagen noch zwei weitere: „The Third Man“ (Carol Reed) und beim letzten Kino-Besuch „La belle noiseuse“ (Rivette).
Anfang Jahr auch ein paar grossartige Stummfilme mit Live-Musik: „The Wind“ (Sjöström), „The Winning of Barbara North“ (Henry king), „The Manxman“ (Hitchcock), „A Cottage on Dartmoor“ (Asquiss) und besonders „Maria do Mar“ (José Leitão de Barros) – ich freue mich schon wieder auf das diesjährige Stummfilmfestival, das in einer Woche beginnt!
Über Bologna hatte ich geschrieben – die Reihen waren vielleicht etwas weniger toll als die letzten Jahre (Lewis Milestone, Mikio Naruse in der Zwischenkriegszeit, aber auch da bleibt sehr viel hängen. „Ghazl El-Banat“ (Jocelyne Saab), „Komissar“ (Aleksandr Askol’dov), „Grass: A Nation’s Battle for Life“ (Meriam C. Cooper/Ernest Schoedsack/Marguerite Harrison), „Evrejskoe Scast’e“ („Jewish Luck“, „Jiddische Glikn“) (Aleksej Granovskij), „Gehenu Lamai“ (Sumitra Peries), „Postchi“ (Dariush Merjui), „Safar“ (Bahram Beyzaie), „The Salvation Hunters“ (Sternberg), „Body and Soul“ (Oscar Micheaux), „Mortu Nega“ (Flora Gomes), „Moj Syn“ (Evenij Cervjakov), „Uíra um índio em busca de deus“ (Gustavo Dahl), „Rih Es“-Sed (Nouiri Bouzid), „São Paulo, Sociedade Anónima“ (Luiz Sergio Person) und der letzte Film, den ich beim Festival sah, „Yi Yi“ (Edward Yang), dazu Cecil Taylor in Paris (in neuer Restaurierung und Top-Qualität) und Archie Shepp in Algiers, die Kurzfilme von François Reichenbach, „Le Retour“ von Cartier-Bresson und auch wieder Kuriositäten wie „Prem Sanyas“ (Franz Osten) und nicht zuletzt mehr Wiederentdecktes von Albert Samama Chikli).
Auf DVD war mein Sommerprojekt, mich durchs Gesamtwerk von Agnès Varda zu wühlen, ungefähr chronologisch und inkl. der Kurzfilme, Dokumentarfilme usw. – auch das enorm beeindruckend (ich kannte davor – aus dem Kino – gerade mal „Cléo de 5 à 7“, „Le bonheur“ und „Les glaneurs et la glaneuse“). Das war auch eine Nachbearbeitung des Besuchs der tollen Varda-Ausstellung in der Cinémathèque française im Herbst 2024 … und dort war ich auch letzten Herbst wieder, zur Präsentation von Orson Welles. Drum umso toller, dass ich „The Third Man“ gerade noch geschafft habe. Auf seine eigenen Filme hätte ich auch mal wieder Lust – aber das Fazit der Ausstellung war auch, dass er nach „Citzien Kane“ kaum noch einen so machen konnte, wie er es geplant hatte – zumindest „A Touch of Evil“ ist trotzdem nicht ganz kaputt gegangen.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaGestern das erste Mal im neuen Jahr im Kino – bei der ersten Vorstellung von Honey Don’t (USA/GB 2025) in der Deutschschweiz, die erfreulich gut besucht war und sehr viel Spass machte. Ethan Coens zweiter Film ohne den Bruder Joel, stattdessen zusammen mit Tricia Cooke (Co-Drehbuch, Schnitt). Margaret Qualley ist natürlich umwerfend und das ganze ein ziemlich überdrehtes Vergnügen voller loser Enden – gerade so sehr ein Portrait von Bakersfield als ein Plot-Film. Wir sind eine kurze Zeit dort und gehen dann wieder. So ist der Lauf der Dinge. Den ersten Film der geplanten Trilogie von E. Coen über queere Frauen sehe ich die Wochen dann auch noch, hoffe ich („Drive-Away Dolls“, auch schon mit Qualley).
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaZuletzt gesehen:
Little Big Man (Regie: Arthur Penn – USA, 1970) 7,5/10
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Come with uncle and hear all proper! Hear angel trumpets and devil trombones. You are invited.Zuletzt gesehen:

Yves Saint Laurent (Regie: Jalil Lespert – Frankreich, 2014) 6/10
Coco avant Chanel (Regie: Anne Fontaine – Frankreich/Belgien, 2009) 5/10
The Blood Beast Terror (Regie: Vernon Sewell – Großbritannien, 1968) 4,5/10
Soldaten des Lichts (Regie: Julian Vogel/Johannes Büttner – Deutschland, 2025) 7,5/10
She Dies Tomorrow (Regie: Amy Seimetz – USA, 2020) 7/10
Upír z Feratu – Der Autovampir (Regie: Juraj Herz – Tschechoslowakei, 1982) 7,5/10Ohne viel eigenes Zutun schlagen Plattformen wie YouTube oder TikTok eine wahre Flut an Videos vor, in denen halbseidene Lifecoachs auf Bauernfang aus sind. Seit jeher versuchen Beutelschneider sich an Krankheiten und dem Leid anderer Leute gesundzustoßen, wirklich neu ist das alles nicht. Die übliche Pampe aus Ernährung, Fitness, Spiritualität/Esoterik und undurchsichtigen Finanztipps wird angerührt, nun eben online, die Sektenform bleibt offensichtlich.
In Soldaten des Lichts enthalten sich die Filmemacher eines Kommentars und lassen den Scam-Gurus Zeit und Raum sich selbst zu offenbaren. Und weil diese Leute nicht nur gewiefte Betrüger sind, sondern auch passionierte Selbstdarsteller (muss man wohl, wenn man sich 24/7 mit dem eigenen Smartphone broadcastet), fällt ihnen mehr aus dem leeren Kopf als gut für das Betrugsmodell wäre: Halbverdautes Wikipedia-Wissen, esoterischer Schmu, Ökofritzen-Salbadereien und handfestes Nazi-Gedankengut, gepaart mit den üblichen Hirnfürzen des Unternehmertums, immer auf der Suche nach ausbeutbaren Mitmenschen oder verwertbarer Umwelt. (Der „geistige Führer“ dieser Bande weist darauf hin, dass er früher „Vertriebler“ war. Keine weiteren Fragen.)
Soldaten des Lichts ist auch ein Porträt wildgewordener Kleinbürger, die während der Corona-Pandemie zum allerersten Mal die Kränkung erfahren mussten, sich selbst zurückzunehmen, zum Wohle der Gemeinschaft. Das hat man bis heute nicht verziehen und flüchtet sich in Umsturz- und Rachephantasien. Natürlich pflegt diese Szene auch Kontakte zu Reichsbürgern und Souveränisten.
Wohin das alles führen kann, wenn man Quacksalbern und Kurpfuschern nicht das Handwerk legt, zeigt das Schicksal von Timo M., der sich im Laufe der Corona-„Rebellion“ radikalisiert und durch den Umgang mit der Szene einen psychischen Knacks erleidet, welcher zu Essstörungen und später zu seinem Tod führt. Alles befeuert durch irgendwelche manipulativen Ernährungscoachs und Fitnesswichser, die Nahrungsergänzungsmittel verkaufen wollen, um ihre Nazi-Freunde zu unterstützen. Ich kann gar nicht in Worten ausdrücken, wie sehr mich diese Leute anwidern. Mögen die Schlangen an ihrem eigenen Öl ersticken. [Zur Zeit in der ZDF Mediathek streambar.]--
Come with uncle and hear all proper! Hear angel trumpets and devil trombones. You are invited.Das nenne ich mal einen rant, @pfingstluemmel. Hat mich neugierig gemacht!
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Bin gespannt, ob dich das auch so hart abturnt.
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Come with uncle and hear all proper! Hear angel trumpets and devil trombones. You are invited. -
Schlagwörter: cinéphilie, Film, Kino, Tagebuch
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