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Gestern im Kino – ein Highlight aus der gerade endenden „Freelance Women“-Reihe: The Fugitive (USA 1947) von John Ford und (ungenannt) Emilio Fernández. Henry Fonda als Priester auf der Flucht in einem Land, in dem Religion verboten ist (aus durchaus plausiblen Gründen, hollywoodesk komplett verdreht: quasi postkolonialer Freiheitskampf im Caudillo-Stil), Dolores Del Rio als „Indigene“, die ihm hilft … vor allem aber einfach ein mitreissender Fluss an Bildern, die in den Sets zwischen Kaserne, Kirche, Markt, fast schon pastoral lauschigen Flussufern und Wüste eine geradezu barocke Üppigkeit erreichen. Völlig bekloppter Film, aber sehr toll.
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