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franky-four-fingersGibt auch die Auffassung, dass sehr lange Alben mehr Spotify-Plays bringen: KLICK
2016 war das wohl auch die allgemeine Auffassung und die scheint ja erstmal stimmig – je mehr Tracks, desto mehr Streaming-Einnahmen, weil per Track abgerechnet wird. Und manche großen Acts halten weiterhin daran fest – siehe Taylor Swifts drei Alben mit je rund 15 Tracks innerhalb von nur 16 Monaten. Aber ich vermute, für kleinere Acts ist die Rechnung nicht aufgegangen, denen schenken die Hörer nicht soviel Aufmerksamkeit. Und dann bringt ein knackiges Album mit acht Tracks, das die Hörer wiederholt komplett streamen, mehr, als wenn sie bei einem überlangen Werk die Geduld verlieren und nicht wieder zurückkommen. Und es geht vielleicht nicht nur um die Streaming-Einnahmen, auch wenn die gerade in Zeiten, in denen keine Konzerte möglich sind, noch wichtiger sind als sonst. Künstler sind auch von Berufs wegen attention whores und wollen, dass ihr Werk wahrgenommen wird.;)
Nur ein Erklärungsversuch, ich habe dazu noch nichts gelesen.
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