Wie entdeckt ihr neue Musik?

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  • #11177937  | PERMALINK

    grievousangel
    Urusei yatsu

    Registriert seit: 07.09.2013

    Beiträge: 4,559

    onkel-tom
    Aber damit bis du auch eine der rühmlichen Ausnahmen. Der „Durchschnitts Musikverbraucher“ begnügt sich halt mit seinem Streaming Dienst und die Künstler gucken in die Röhre. Einige „Freigeister“ meinen ja, dass solche Kulturgüter sowieso kostenfrei zur Vefügung gesellt werden müssten…….

    Ich habe zwar weder Spotify, noch verwende ich Youtube, dennoch sehe ich mich als „Durchschnitts-Musikverbraucher“ und möchte in diesem Zusammenhang den Wunsch äußern, bitte nicht so herablassend über uns zu urteilen. :bye:

    --

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    #11177945  | PERMALINK

    mozza
    Captain Fantastic

    Registriert seit: 26.06.2006

    Beiträge: 59,680

    Das ist doch jetzt ironisch gemeint, oder?

    Wer lässt sich schon selber gerne als „Durchschnittsmusikverbraucher“ klassifizieren?

    --

    young hot sophisticated bitches with an attitude
    #11177949  | PERMALINK

    pfingstluemmel
    Darknet Influencer

    Registriert seit: 14.09.2018

    Beiträge: 2,791

    Die kleine Terz von der Straße.

    --

    Come with uncle and hear all proper! Hear angel trumpets and devil trombones. You are invited.
    #11177951  | PERMALINK

    mozza
    Captain Fantastic

    Registriert seit: 26.06.2006

    Beiträge: 59,680

    pfingstluemmelDie kleine Terz von der Straße.

    Und ich bin die „Drei Oktaven Stimme“ des POP.  :yahoo:

    --

    young hot sophisticated bitches with an attitude
    #11177953  | PERMALINK

    redbeansandrice

    Registriert seit: 14.08.2009

    Beiträge: 8,136

    laut hier wurden in Deutschland 2019 etwa 40 Millionen CDs und 3.4 Millionen LPs gekauft… der Durchschnittsdeutsche kauft also pro Jahr etwa eine halbe CD und 0.05 LPs… ich lieg da zB recht deutlich drueber… und wenn ich weder streamen noch youtube benutzen wuerde, waer es wohl eher noch mehr…

    --

    .
    #11177957  | PERMALINK

    mozza
    Captain Fantastic

    Registriert seit: 26.06.2006

    Beiträge: 59,680

    Viele CDs und LPs werden natürlich „Second Hand“ gekauft und damit nicht erfasst…

    Trödelmärkte, Plattenbörsen, Plattenläden, Ebay, Discogs etc.

    Vermute mal, dass der „Durchschnittshörer“ schon mehr als eine halbe CD im Jahr kauft. ;-)

    --

    young hot sophisticated bitches with an attitude
    #11177961  | PERMALINK

    thesidewinder

    Registriert seit: 17.03.2019

    Beiträge: 3,648

    pfingstluemmelGibt es eigentlich noch Labels, bei denen ihr ungehört zugreift?

    Ja, aber ausschließlich im Bereich der elektronischen Musik.

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    #11177985  | PERMALINK

    redbeansandrice

    Registriert seit: 14.08.2009

    Beiträge: 8,136

    mozzaViele CDs und LPs werden natürlich „Second Hand“ gekauft und damit nicht erfasst…
    Trödelmärkte, Plattenbörsen, Plattenläden, Ebay, Discogs etc.
    Vermute mal, dass der „Durchschnittshörer“ schon mehr als eine halbe CD im Jahr kauft.

    klar, viel wird gebraucht gekauft, wobei ich trotzdem vermuten wuerde, dass die Gesamtzahl Leute, die 2019 einen gebrauchten Tontraeger gekauft haben, nicht so wahnsinnig gross ist… und auch bei den neuen CDs wird es sehr ungleich verteilt sein, also eine halbe CD pro Bundesbuerger heisst ja quasi auch, dass auf jeden, der 50 gekauft hat, 99 Leute kommen muessen, die gar keine gekauft haben, damit es aufgeht… mein Punkt war schlicht, dass die Tatsache, dass man hier im Thread postet, ein starker Indikator dafuer ist, dass man nicht Durchschnitt ist, wenn es um Musikkonsum geht… und wahrscheinlich gibt es noch andere Indikatoren wie „Anzahl gekaufte Tontraeger“…

    wenn ich von meinem Umfeld ausgehe, wuerd ich sagen, dass von denen, die ernsthafter musikinteressiert sind, vielleicht ein Instrument spielen, regelmaessig ins Konzert gehen etc etwa ein Drittel noch Schallplatten oder CDs kauft, und der Rest nur noch streamt… und von den anderen Leuten hat niemand mehr einen Bezug zu physischen Tontraegern.

    --

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    #11178021  | PERMALINK

    the-imposter
    na gut

    Registriert seit: 05.04.2005

    Beiträge: 30,520

    the-imposter
    kooperiert wird mittlerweile auch auffallend viel (X feat. Y & Z), das zieht mehrere Fanlager und multipliziert die Plays

    Ein aktuelles Beispiel wie ein erfolgreiches Zusammenwirken in kurzer Zeit zahlenmässig durch die Decke gehen kann ist „Death Bed (Coffee for your head)“ von Powfu und beabadoobee. Anfang Februar rausgekommen, nach einem Monat schon bei 135 Mio Plays (Spotify), inzwischen sind es fast 600 Mio und immer noch 2,3 Mio pro Tag (!).

    Der Track kommt ziemlich unscheinbar daher (wiewohl super gemacht), basiert im Wesentlichen auf einem etwas älteren Song von Bea („Coffee“ von 2017, 42 Mio Plays bis jetzt, insofern also auch Zweitverwertung), wurde vom Kollegen Powfu aber doch erheblich verändert, klingt insgesamt schwer nach Indie Produktion. Von Powfu hatte ich bis dahin noch gar nichts gehört, Bea nur peripher wahrgenommen. Beide inzwischen sowas wie die Shooting Stars des Jahres.

    Falls den jemand noch nicht gehört haben sollte (man konnte dem ja praktisch kaum entkommen) ..

    600 Mio Plays sind bei 0,4 ct pro Play 2,4 Mio €. Dazu kommen dann noch die anderen Streaming Services, YouTube (150 Mio Aufrufe bis jetzt), AirPlay usw. Ist doch nicht schlecht für ein halbes Jahr. Und wäre in der Form und dem Tempo früher sicher nicht so abgegangen.

    --

    out of the blue
    #11178033  | PERMALINK

    pfingstluemmel
    Darknet Influencer

    Registriert seit: 14.09.2018

    Beiträge: 2,791

    Death Bed hat alles, was Musik nicht haben sollte: Simpelste Drumloops, gepitchtes Vocal-Sample, schlechter Rapper, mellow vibes. Wie die Discountversion von Eminems Stan.

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    #11178043  | PERMALINK

    the-imposter
    na gut

    Registriert seit: 05.04.2005

    Beiträge: 30,520

    aber erfolgreich

    muss man ja nicht mögen (ich mag es, wenn auch inzwischen etwas totgedudelt, auch ohne Radio)

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    out of the blue
    #11178047  | PERMALINK

    mozza
    Captain Fantastic

    Registriert seit: 26.06.2006

    Beiträge: 59,680

    Mir ist aufgefallen, dass durch das Streaming als Hauptmusikquelle vermehrt auch ziemlich kompositorisch dürftiges Material erfolgreich wird. Da wurde doch vor kurzem noch ein Erklär-Video verlinkt, das „Eine Note Melodien“  abhandelte.

     

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    young hot sophisticated bitches with an attitude
    #11178199  | PERMALINK

    jesseblue

    Registriert seit: 14.01.2020

    Beiträge: 435

    „Death Bed“ ist komplett an mir vorbeigegangen und erst jetzt das erste Mal den Song vernommen. Er tut nicht weh. An Lo-Fi Beats habe ich seit kurzem auch Gefallen gefunden. Und auch wenn ich weiß, dass diese Art Musik Erfolg hat, überrascht es mich dennoch immer wieder, dass diese musikalischen Leichtgewichte derart viral gehen. Ich meine, dass heute ein „Stairway To Heaven“ nicht mehr in der Forum wie Anfang der 1970er funktionieren würde.

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    #11178217  | PERMALINK

    the-imposter
    na gut

    Registriert seit: 05.04.2005

    Beiträge: 30,520

    beabadoobee macht normal eher so eine Art Indie Rock (falls man das noch so sagen darf ~ Indie) und tritt da schon auch mal auf’s Pedal, sehr sympathisch auch

    „She plays Bass“ gefällt mir zB ausgesprochen gut

    --

    out of the blue
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