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AutorBeiträge
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Jetzt habe ich mir tatsächlich mal „Xanadu“ von Rush angehört bzw. den Clip dazu angesehen und als ich gleich zweier Doppelhalsgitarren angesichtig wurde, war mir klar, das werden interessante 11 Minuten … Und es wurden wirklich alle meine Erwartungen an das Genre komplett erfüllt.
Kurzfassung der Erfahrung: Ich verzichte gerne auf die Bundesliga und bevorzuge jederzeit einen gut produzierten Schlager.
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WerbungAls ich mich durch die Alben (bis Balance Of Power) zappte, hatte ich den typischen ELO-Sound von Face To Face bis Out Of The Blue oder Discovery irgendwann so über, dass ich mich über jede Abwechslung gefreut habe. So sind dann auch spätere und frühere Tracks in meinen Fokus gekommen, sowohl ein paar geschmeidige spätere Disco-Roller als auch ein paar grimmigere Klassik-Renditionen aus der Frühzeit. Was mir auch auffiel: Die Lynnschen Hommagen an die Vergangenheit (Rock’n Roll, Beach Boys, Doo-Wop) haben sich – für mich zumindest – ziemlich abgenutzt.
1 Evil Woman
2 Livin‘ Thing
3 Tightrope
4 Nightrider
5 Shangri-La
6 Mission (A World Record)
7 Turn To Stone
8 From The End Of The World
9 Calling America
10 Starlight
11 The Diary Of Horace Whimp
12 Mr. Blue Sky
13 Big Wheels
14 Secret Messages
15 Shine A Little Love
16 10538 Overture
17 In Old England Town (Boogie No. 2)
18 Showdown
19 Strange Magic
20 So Fineherr-rossiUnd es wurden wirklich alle meine Erwartungen an das Genre komplett erfüllt.
Das musste ich doch mal nachprüfen. Auch meine Erwartungen wurden erfüllt. Und obwohl Rush deutlich Besseres aufzubieten hat als eben „Xanadu“, ist das natürlich eine beeindruckende Performance.
Heute nachmittag schaue ich dann doch lieber Bundesliga, bevor ich mir einen Schlager auflege.
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there's room at the top they are telling you still but first you must learn how to smile as you killherr-rossiJetzt habe ich mir tatsächlich mal „Xanadu“ von Rush angehört bzw. den Clip dazu angesehen und als ich gleich zweier Doppelhalsgitarren angesichtig wurde, war mir klar, das werden interessante 11 Minuten … Und es wurden wirklich alle meine Erwartungen an das Genre komplett erfüllt.
Kurzfassung der Erfahrung: Ich verzichte gerne auf die Bundesliga und bevorzuge jederzeit einen gut produzierten Schlager.:-))
@wahr
Auch bei Dir interessant wie klassisch die Liste ist, dann aber doch einen „Ausrutscher“ enthält (Calling America). Endlich mal Starlight und Big wheels (beide machen mir wieder deutlich dass ich Top20 kaum bewältigen kann).Face to Face habe ich noch gar nicht, werde das wohl gegen Face the music eintauschen
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l'enfer c'est les autres...@mozza
@gipetto
Wenn ich mich jetzt nicht völlig täusche, dann ist ELO in etwa so dein Beuteschema wie die Minutemen bei mir…Ich habe jetzt mal ein paar der häufig genannten Stücke gehört, zumal diese Umfrage ja regelrecht durch die Decke geht. Ganz offensichtlich hast Du die Relation „Gipetto/ELO“ kurz und knackig auf den Punkt gebracht.
gipetto
Hm. Jetzt hatte ich schon innerlich gejubelt, hier den perfekten ELO-Einstiegstrack für Novizen präsentiert bekommen zu haben.Du hast „Mr. Blue Sky“ zum ersten Mal gehört? Irgendwie kaum vorstellbar. […] Für Deinen Geschmack vermutlich alles zu perfekt inszeniert. Das Experimentelle lag eher im maximalen Ausreizen der Studiotechnik.
Das Stück habe ich wirklich noch nie bewusst wahrgenommen. Wie auch alle anderen, die ich während der vergangenen Tage mal gespielt habe. ELO sind tatsächlich ein weißer Fleck auf meiner musikalischen Landkarte, was sich nach den bisherigen Eindrücken aber auch nicht mehr ändern wird. Denn auch Deine Vermutung trifft es gut: Mir ist das Gehörte einfach zu glatt, es fehlen die Ecken und Kanten, aber auch die Originalität. Mal höre ich einen offensichtlichen Beatles– und mal einen Queen-Abklatsch. Kurzum: ELO sind mir zu langweilig.
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"Really good music isn't just to be heard, you know. It's almost like a hallucination." (Iggy Pop)1. Mr. Blue Sky
2. 10538 Overture
3. Twilight
4. Queen of the hours
5. Showdown
6. Wild west hero
7. Ticket to the moon
8. Evil woman
9. Telephone line
10. One summer dream
11. Can’ t get it out of my head
12. Whisper in the night
13. It’s over
14. Sweet talkin’ woman
15. Livin’ thing
16. Rockaria
17. Shangri-La
18. Strange magic
19. Turn to stone
20. 21st century man--
adlatus1. Mr. Blue Sky
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„Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“ (Goethe) "Allerhand Durcheinand #100, 04.06.2024, 22:00 Uhr https://www.radiostonefm.de/naechste-sendungen/8993-240606-allerhand-durcheinand-102gipetto
@mozza @gipetto Wenn ich mich jetzt nicht völlig täusche, dann ist ELO in etwa so dein Beuteschema wie die Minutemen bei mir…
Ich habe jetzt mal ein paar der häufig genannten Stücke gehört, zumal diese Umfrage ja regelrecht durch die Decke geht. Ganz offensichtlich hast Du die Relation „Gipetto/ELO“ kurz und knackig auf den Punkt gebracht.
gipetto Hm. Jetzt hatte ich schon innerlich gejubelt, hier den perfekten ELO-Einstiegstrack für Novizen präsentiert bekommen zu haben.
Du hast „Mr. Blue Sky“ zum ersten Mal gehört? Irgendwie kaum vorstellbar. […] Für Deinen Geschmack vermutlich alles zu perfekt inszeniert. Das Experimentelle lag eher im maximalen Ausreizen der Studiotechnik.
Das Stück habe ich wirklich noch nie bewusst wahrgenommen. Wie auch alle anderen, die ich während der vergangenen Tage mal gespielt habe. ELO sind tatsächlich ein weißer Fleck auf meiner musikalischen Landkarte, was sich nach den bisherigen Eindrücken aber auch nicht mehr ändern wird. Denn auch Deine Vermutung trifft es gut: Mir ist das Gehörte einfach zu glatt, es fehlen die Ecken und Kanten, aber auch die Originalität. Mal höre ich einen offensichtlichen Beatles– und mal einen Queen-Abklatsch. Kurzum: ELO sind mir zu langweilig.
Vorsicht, ich weiss nicht, welche Stücke du gehört hast, aber ELO ist sicher sehr viel vielschichtiger.
Wenn du zum Beispiel denkst, ELO seien nur ohne Ecken und Kanten, dann höre dir zum Beispiel Roll Over Beethoven vom Fusion 1976 Video an. https://youtu.be/iehhNUr754I
Ich kenne viele Heavy-Rock-Bands, die keine solche musikalische Eruption hingekriegt haben, und ich könnte 50 ELO-Nummern (live und Studio) dieser Art zusammenstellen.
Der zweite Punkt, die angeblich fehlende Originalität, kann ich nicht nachvollziehen. Natürlich gibt es den Beatles-Einfluss, aber nehmen wir mal das offensichtlichste Beispiel, Mr. Blue Sky. Sehr starker Beatles-Einfluss, aber definitiv kein Beatles-Revival-Stück. Lynne geht kreativ mit seinen Einflüssen um, auch mit dem Rock’n’Roll und so weiter. Im Übrigen ist Mr Blue Sky voll von anderen Inspirationen, es sind nicht nur die Beatles, weil man da jetzt z. B. den Mittelteil von A Day In The Life (korrekt zitiert mit den Geräuschen im Übrigen
) als Grundlage heraushört. Und was Queen betrifft: Jeff Lynne war schon ein Underground-Held mit den Idle Race, als Queen noch in den Sternen stand. Brian May hat sich z. B. bei Konzerten Lynnes Gitarren-Technik abgeschaut! Der Einfluss geht eher in beide Richtungen, und vielleicht hast du ja gerade Play The Game oder sowas im Ohr. Was man da sagen muss, ist, dass Queen später mit Mack im Musicland arbeiteten, der VORHER mit ELO den Trademark-Sound entwickelt hatte.
Bei den Beatles kann man auch alle möglichen Einflüsse herausfiltern, ohne dass man das als Abklatsch bezeichnen dürfte. Meiner Meinung nach – und ich kenne viele Sachen – sind Jeff Lynne und ELO eine der originellsten Projekte überhaupt, was übrigens auch die Meinung von Tom Petty war.
Und zum Punkt „zu glatt“. Richtig ist, dass viele ELO-Nummern chromblitzend produziert sind. Bezüglich dessen, was Lynne dabei versuchte, ist das aber kein Kompromiss, sondern ein großes Plus. Mich fasziniert dieser vielschichtige, überwältigende Sound mit all seinen Studiotricks und Effekten sehr, weil jedes Stück quasi eine eigne musikalische Welt erschafft. ELO ist auch die Kunst, aus einem 3Minutenstück quasi Progpop zu machen. Es ist eigentlich auch immer das gewisse Etwas dabei, selten geradliniger Pop, eher weird Pop.
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gipetto
@mozza @gipetto Wenn ich mich jetzt nicht völlig täusche, dann ist ELO in etwa so dein Beuteschema wie die Minutemen bei mir…
Ich habe jetzt mal ein paar der häufig genannten Stücke gehört, zumal diese Umfrage ja regelrecht durch die Decke geht. Ganz offensichtlich hast Du die Relation „Gipetto/ELO“ kurz und knackig auf den Punkt gebracht.
gipetto Hm. Jetzt hatte ich schon innerlich gejubelt, hier den perfekten ELO-Einstiegstrack für Novizen präsentiert bekommen zu haben.
Du hast „Mr. Blue Sky“ zum ersten Mal gehört? Irgendwie kaum vorstellbar. […] Für Deinen Geschmack vermutlich alles zu perfekt inszeniert. Das Experimentelle lag eher im maximalen Ausreizen der Studiotechnik.
Das Stück habe ich wirklich noch nie bewusst wahrgenommen. Wie auch alle anderen, die ich während der vergangenen Tage mal gespielt habe. ELO sind tatsächlich ein weißer Fleck auf meiner musikalischen Landkarte, was sich nach den bisherigen Eindrücken aber auch nicht mehr ändern wird. Denn auch Deine Vermutung trifft es gut: Mir ist das Gehörte einfach zu glatt, es fehlen die Ecken und Kanten, aber auch die Originalität. Mal höre ich einen offensichtlichen Beatles– und mal einen Queen-Abklatsch. Kurzum: ELO sind mir zu langweilig.
Mit der gleichen Berechtigung könnte man manches von Queen als ELO-Abklatsch bezeichnen. Dass es da zum Teil stilistische Ähnlichkeiten/Übereinstimmungen gibt, heißt nicht, dass die eine Band der Abklatsch der anderen ist. Das ist einfach eine dumme Argumentation. Und es ist irgendwie beruhigend, dass es bezüglich der Beatles Vergleiche alle Vier komplett anders sehen bzw. gesehen haben. Ebenso wie auch Tom Petty und Joe Walsh, um weitere Beispiele zu nennen. Fühle mich da in guter Gesellschaft, wenn ich dieselbe Meinung vertrete.
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Auf die ellenlangen Lobpreisungen anderer namhafter Musiker wie Jean-Michel Jarre, Francis Rossi, James Dean Bradfield („Jeff Lynne ist ein Genie“ etc.) möchte man gar nicht mehr hinweisen, weil die Liste wirklich ermüdend lang ist. Jeff Lynne: „the musicians‘ musician“.
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cycleandale@wahr
Auch bei Dir interessant wie klassisch die Liste ist, dann aber doch einen „Ausrutscher“ enthält (Calling America). Endlich mal Starlight und Big wheels (beide machen mir wieder deutlich dass ich Top20 kaum bewältigen kann).
Face to Face habe ich noch gar nicht, werde das wohl gegen Face the music eintauschenJa klar, Face The Music war gemeint. :)
spratleybhagweedAuf die ellenlangen Lobpreisungen anderer namhafter Musiker wie Jean-Michel Jarre, Francis Rossi, James Dean Bradfield („Jeff Lynne ist ein Genie“ etc.) möchte man gar nicht mehr hinweisen, weil die Liste wirklich ermüdend lang ist. Jeff Lynne: „the musicians‘ musician“.
Oder zuletzt wieder Dave Grohl (Nirvana) , der Jeff als seinen King oder so bezeichnet und von seiner ersten Begegnung mit Jeff bei einem Hochzeitsdinner in New York denke ich berichtete, wie sehr nervös er da war, erstmals neben seinem Idol zu sitzen.
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ELO lassen ja scheinbar niemanden kalt. Ich bin echt erstaunt ob der Resonanz bei dieser Umfrage.
(Aber Leute, nicht vergessen: Bei Element of Crime fehlen auch noch viele Listen!)
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l'enfer c'est les autres...pelo_ponnes
spratleybhagweedAuf die ellenlangen Lobpreisungen anderer namhafter Musiker wie Jean-Michel Jarre, Francis Rossi, James Dean Bradfield („Jeff Lynne ist ein Genie“ etc.) möchte man gar nicht mehr hinweisen, weil die Liste wirklich ermüdend lang ist. Jeff Lynne: „the musicians‘ musician“.
Oder zuletzt wieder Dave Grohl (Nirvana) , der Jeff als seinen King oder so bezeichnet und von seiner ersten Begegnung mit Jeff bei einem Hochzeitsdinner in New York denke ich berichtete, wie sehr nervös er da war, erstmals neben seinem Idol zu sitzen.
Dass mit Dave Grohl wusste ich so nicht. Nur, dass die beiden diesen weniger bekannten Beatles- Song live dargeboten haben anlässlich dieser Beatles-Hommage in den USA vor ein paar Jahren. Muss ich nachher nochmal auf YouTube suchen. Finde ich umso erstaunlicher, da die stilistischen Unterschiede zwischen Nirvana und ELO ja schon sehr ausgeprägt sind.
Mir fällt da noch ein, dass viele Metalheads und Hardrocker quasi zum Ausgleich auch auf ELO stehen/standen. Lemmy Kilmister z.B. hielt ELO und JL auch in Ehren.
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Schlagwörter: Electric Light Orchestra, ELO, Jeff Lynne, Jeff Lynne's ELO
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