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asdfjkloeMeine TOP 10 des Jahres, Teil 1- 6 volle Punktzahl mit *****
Der Rest mit ****1/2Wow, 6 Meisterwerke, das nenne ich mal einen extrem starken Jahrgang. Ich komme in den letzten 20 Jahren gerade mal auf vier Meisterwerke – vielleicht bin ich aber auch zu streng.
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...Highlights von Rolling-Stone.deWerbungSchöne Listen. Bei @snowball-jackson freut mich besonders die Plätze 1,3, und 8 und bei @wahr die Plätze 4 und 6. Bei dir diesmal viel Electronica und Dub.
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Well...you like flowers and I like liqour01.Angel Bat Dawid & Naima Nefertari- Journey To Nabta Playa
02.The Necks- Disquiet
03.Martina Bertoni- Electroacoustic Works For Halldorophone
04.Jens Ausderwäsche- Hier
05.Gatha- Gatha
06.The Bug vs Ghost Dubs- Implosion
07.Rich Dawson- End Of The Middle
08.Joanne Robertson- Blurrr
09.Hollie Cook- Shy Girl
10.Brittany Davis- Black Thunder--
1. Pulp – More
zuletzt geändert von mistadobalina
2. Rosalia – Lux
3. The Charlatans – We are Love
4. Pauls Jets – Morgen sind wir Fantasy
5. Hayley Williams – Ego Death At A Bachelorette Party
6. The Last Dinner Party – From The Pyre
7. Florence + The Machine – Everybody Scream
8. CMAT – Euro-Country
9. Big Thief – Double Infinity
10.Matt Berninger – Get Sunk--
When I hear music, I fear no danger. I am invulnerable. I see no foe. I am related to the earliest time, and to the latest. Henry David Thoreau, Journals (1857)
1. THE NECKS: Disquiet
2. HANIA RANI/LONDON CONTEMPORARY ORCHESTRA/HUGH BRUNT: „Non Fiction“ (Piano Concerto in four movements)
3. MARUJA: Pain to power
4. KETIL BJØRNSTAD: Evening song / Aftensang
5. HEINALI/ANDRIANA-YAROSLAVA SAIENKO: Гільдеґарда (Hildegard)
6. WE LOST THE SEA: A single flower
7. ICHIKO AOBA: Luminescent creatures
8. KEITH JARRETT: New Vienna
9. KATHRYN JOSEPH: We were made pray
10. DÖLL: Weg vom WegVon den Alben, die ganz oben landen könnten, sind für mich nun alle erschienen. Absolut grandioses Jahr, in keinem bislang habe ich so viel direkt im Erscheinungsjahr gekauft. Die Plätze #01-07 pendeln alle zwischen sehr gut und Masterpiece und liegen eng beeinander, aber „Disquiet“ hat einfach alles, was ich an The Necks verehre. Ziemlich sicherer Top100 Neuzugang.
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Hold on Magnolia to that great highway moonvorgarten2025 4 | phylipe nunes araújo | phylipe nunes araújo
Sehr schön! Danke für den Tipp – gleich bestellt. Da ich länger in Brasilien wohnte (hauptsächlich in Salvador) suche ich immer wieder neue Musik aus Brasilien. Hast due ein Tipp bzw. eine i-Net Quelle wo man gute Tipps über Neuveröffentlichungen brasilianischer Musik bekommt. Danke und Gruß
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Music is like a river, It's supposed to flow and wash away the dust of everyday life. - Art Blakeyjohn-the-relevator
vorgarten2025 4 | phylipe nunes araújo | phylipe nunes araújo
Sehr schön! Danke für den Tipp – gleich bestellt. Da ich länger in Brasilien wohnte (hauptsächlich in Salvador) suche ich immer wieder neue Musik aus Brasilien. Hast due ein Tipp bzw. eine i-Net Quelle wo man gute Tipps über Neuveröffentlichungen brasilianischer Musik bekommt. Danke und Gruß
das freut mich! für mich auch eine schöne entdeckung, ich kannte ihn vorher nicht. wollte darüber im brasilien-thread schreiben, aber bin noch nicht dazu gekommen. die quelle verrate ich dir in einer PN.
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Mein Rückblick auf das Jahr 2025 sieht wie folgt aus: Insgesamt habe ich mir etwa 140 Alben und zusätzlich etwa 200 Tracks aus dem Erscheinungsjahr 2025 als Download gekauft. Die meisten Alben und Tracks habe ich eher oberflächlich und in fragmentierter Form rezipiert. Im Vergleich zu früher hat sich der Anteil meiner Lebenszeit, in der ich Musik höre, deutlich verringert, und das meiste davon findet mobil statt. Diese Informationen sind erforderlich, um beurteilen zu können, wie valide meine Einschätzung bzgl. der Güte des Jahrgangs ausfällt. Insgesamt, das ist mein Eindruck, gab es dabei wieder gute und weniger gute Alben, wobei mich dieses Jahr tendenziell weniger vom Hocker gehauen hat. Symptomatisch finde ich, dass die von mir favorisierten Sachen (siehe unten) hätten locker auch vor 10 oder 20 Jahren erscheinen können und selbst damals wären sie nicht als besonders originell aufgefallen.
Wenn man ein bisschen herauszoomt und auf das große ganze schaut, sieht man, dass wir an einem Endpunkt angekommen sind. In der Popmusik hat sich eine beispiellose formale Angleichung durchgesetzt, durch die jegliche Idee von Originalität, Überraschung oder Inspiration wegrationalisiert wird. Für Musikliebhaber gibt es darüber hinaus noch einen Markt abseits des Mainstreams, der eine Vielzahl von Spezialinteressen bedient, wobei auch hier (schon lange übrigens) kein Fortschritt oder – neutraler formuliert – eine Entwickung hin zu etwas Neuem erkennbar ist.
Stillstand auf allen Ebenen? Nicht ganz, denn mit den bahnbrechenden Fortschritten im Bereich künstlicher Intelligenz stehen wir vor einer großen Zäsur. Wo wir in einigen Jahren stehen werden lässt sich noch nicht absehen. Im günstigsten Fall wird KI dazu führen, dass wir Menschen herausgefordert werden, besser zu sein als die Maschine, sodass dieser redundante Kram verschwindet und sich wieder mehr originellere Produktionen durchsetzen. Eine realistische Prognose ist aus meiner Sicht, dass Musik weiter entwertet wird und an Bedeutung innerhalb unserer Kultur verliert. Die Anzahl der Alben, die wir miteinander in Zukunft besprechen werden, wird deutlich geringer ausfallen, als es heute noch der Fall ist. Ich freue mich, diese Entwicklung als Zeitzeuge begleiten zu können.
Entschuldigt die lange Vorrede, aber einfach nur ritualisiert eine lange Liste aufzuzählen, daran sollte sich ein Jahresrückblick nicht erschöpfen.
Wie immer gibt es bei mir keine Reihenfolge oder eine Punktebewertung. Davon halte ich nichts. Allerdings möchte ich die drei ersten drei Aufzählungen besonders herausstellen.
zuletzt geändert von largo
Robert Finley – Hallelujah! Don’t Let The Devil Fool Ya
Carwyn Ellis & Rio 18 – Fontana Rosa
Little Barrie & Malcolm Catto – Electric War
Andreas Schaerer – Anthem For No Man’s Land
Barker – Stochastic Drift
Chip Wickham – The Eternal Now
Deradoorian – Ready For Heaven
Emma-Jean Thackray – Weirdo
Hidden Spheres – Solina
Mae Powell – Making Room For The Light
Martin Stürtzer – Antares Station
Nadya Albertsson – Half Silk Half Blade--
Wenn du deine Alben nicht nummerierst, werden sie für die Auswertung nicht berücksichtigt.
largo
Wenn man ein bisschen herauszoomt und auf das große ganze schaut, sieht man, dass wir an einem Endpunkt angekommen sind. In der Popmusik hat sich eine beispiellose formale Angleichung durchgesetzt, durch die jegliche Idee von Originalität, Überraschung oder Inspiration wegrationalisiert wird. Für Musikliebhaber gibt es darüber hinaus noch einen Markt abseits des Mainstreams, der eine Vielzahl von Spezialinteressen bedient, wobei auch hier (schon lange übrigens) kein Fortschritt oder – neutraler formuliert – eine Entwickung hin zu etwas Neuem erkennbar ist.
Stillstand auf allen Ebenen? Nicht ganz, denn mit den bahnbrechenden Fortschritten im Bereich künstlicher Intelligenz stehen wir vor einer großen Zäsur. Wo wir in einigen Jahren stehen werden lässt sich noch nicht absehen. Im günstigsten Fall wird KI dazu führen, dass wir Menschen herausgefordert werden, besser zu sein als die Maschine, sodass dieser redundante Kram verschwindet und sich wieder mehr originellere Produktionen durchsetzen.Gab es nicht immer originelle Produktionen, bei denen die Kunst/Kreativität im Vordergrund stand? Und die, die darauf ausgerichtet ist, möglichst massenkompatibel zu sein?
Was neu ist und was ich begrüße, dass immer mehr Alben nicht mehr klar einem Genre zugeordnet werden können. (Billie Eilish, Mountain Goats, Hotel Rimini, Lola Young fallen mir da spontan ein.)
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Dirty, dirty feet from the concert in the grass / I wanted to believe that freedom there could last (Willy Mason)firecrackerGab es nicht immer originelle Produktionen, bei denen die Kunst/Kreativität im Vordergrund stand? Und die, die darauf ausgerichtet ist, möglichst massenkompatibel zu sein?
Was heißt hier “immer”? Der Einfachheit halber können wir uns darauf verständigen, dass wir hier ungefähr über die letzten 100 Jahre reden. Historisch gesehen, ist das eine absolute Ausnahmesituation, dass Musik in reproduzierbarer Form herausgegeben und von einer breiten Hörerschaft rezipiert wird. Auf dieser empirisch dünnen Grundlage wird man keine verlässlichen Naturgesetze oder Gewohnheitsrechte ableiten können, so wie es Deine Fragen insinuieren. Davon abgesehen, würde ich mich nie darauf verlassen, dass alles, was innerhalb unserer bisherigen Lebensspanne existiert hat, für alle Ewigkeit Bestand haben wird.
In Bezug auf den von Dir genannten Aspekt nehme ich trotzdem Veränderungen wahr. In den 1990er Jahren gab es innerhalb der Pop-Musik eine Reihe von Strömungen, die gleichzeitig in der Öffentlichkeit vertreten waren und man konnte beobachten, wie sich Musik (z.B. die Soundästhetik) im Zeitverlauf entwickelt. Kommerzielle Pop-Musik und künstlerisch ambitionierte Musik waren innerhalb des Mainstreams gleichermaßen repräsentiert. Und es gab Musik, die nicht darauf angelegt war, massenkompatibel zu sein, und trotzdem große kommerzielle Erfolge erzielte. Das sehe ich heute so nicht.--
lysol01.Angel Bat Dawid & Naima Nefertari- Journey To Nabta Playa 02.The Necks- Disquiet 03.Martina Bertoni- Electroacoustic Works For Halldorophone 04.Jens Ausderwäsche- Hier 05.Gatha- Gatha 06.The Bug vs Ghost Dubs- Implosion 07.Rich Dawson- End Of The Middle 08.Joanne Robertson- Blurrr 09.Hollie Cook- Shy Girl 10.Brittany Davis- Black Thunder
Hui, 4 Übereinstimmungen! 2,3,6 und 8 sind in meiner Liste sicher drin.
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largoUnd es gab Musik, die nicht darauf angelegt war, massenkompatibel zu sein, und trotzdem große kommerzielle Erfolge erzielte. Das sehe ich heute so nicht.
Du kennst Billie Eilish nicht?
Seit der Erfindung von Alben eben.
Ich finde durchaus, dass sich die Soundästhetik verändert. Es ist nur alles vielfältiger, verästelter. Das letztjährige Album von Sam Lee, songdreaming, klingt wie kein anderes. Es ist Folk, aber eben kein klassischer. Er hat so gut wie nichts gemein mit Folk aus den 60ern oder noch älterem, bis auf die Tatsache, dass die Wurzeln weit zurückreichen. Das hört man durchaus. Aber das gesamte Klangbild ist viel komplexer als das von klassischem Folk. Auch die Mountain Goats oder Hotel Rimini veröffentlichen Alben, die ich so vorher nicht gehört habe – was Klang und Arrangements betrifft. Wahrscheinlich sogar die lyrischen Inhalte. (Ich liebe die Zeile Ein Pandabär am Deich)
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Dirty, dirty feet from the concert in the grass / I wanted to believe that freedom there could last (Willy Mason)violvoic
lysol01.Angel Bat Dawid & Naima Nefertari- Journey To Nabta Playa 02.The Necks- Disquiet 03.Martina Bertoni- Electroacoustic Works For Halldorophone 04.Jens Ausderwäsche- Hier 05.Gatha- Gatha 06.The Bug vs Ghost Dubs- Implosion 07.Rich Dawson- End Of The Middle 08.Joanne Robertson- Blurrr 09.Hollie Cook- Shy Girl 10.Brittany Davis- Black Thunder
Hui, 4 Übereinstimmungen! 2,3,6 und 8 sind in meiner Liste sicher drin.
Sehr schön! Bin gespannt!
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Der Start ist hier geglückt. Die ersten 12 Listen sind eingesammelt. Aktuell nimmt sich die Umfrage eine erste Auszeit, aber sie läuft noch knappe vier Wochen. Ich bin gespannt, ob wir in etwa wieder auf die Teilnehmerzahl der letzten zwei Jahre kommen. Da waren es jeweils über 70 User, die sich beteiligten.
Die Diversifizierung, die schon in den letzten Jahren deutlich zunahm, sehen wir auch in diesem Jahr wieder. In den bisherigen 12 Listen haben wir bereits über 100 verschiedene Alben. Lediglich 11 dieser Alben kommen bisher auf mehr als eine Nennung. Zwei Alben tauchen bisher viermal auf und vier weitere Alben sind in drei Listen vertreten.
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there's room at the top they are telling you still but first you must learn how to smile as you killTop 10 | 2025
01. THE NECKS – Disquiet
02. ANOUAR BRAHEM – After the Last Sky
03. BRANFORD MARSALIS QUARTET – Belonging
04. AMINA CLAUDINE MYERS – Solace of the Mind
05. JOHN ZORN/JACK QUARTET – The Complete String Quartets
06. KEITH JARRETT – New Vienna
07. JALEEL SHAW – Painter of the Invisible
08. LITTLE SIMZ – Lotus
09. JOHN ZORN – Nocturnes
10. BRITTANY DAVIS – Black Thunder--
Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos... -
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