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largo
Wenn man ein bisschen herauszoomt und auf das große ganze schaut, sieht man, dass wir an einem Endpunkt angekommen sind. In der Popmusik hat sich eine beispiellose formale Angleichung durchgesetzt, durch die jegliche Idee von Originalität, Überraschung oder Inspiration wegrationalisiert wird. Für Musikliebhaber gibt es darüber hinaus noch einen Markt abseits des Mainstreams, der eine Vielzahl von Spezialinteressen bedient, wobei auch hier (schon lange übrigens) kein Fortschritt oder – neutraler formuliert – eine Entwickung hin zu etwas Neuem erkennbar ist.
Stillstand auf allen Ebenen? Nicht ganz, denn mit den bahnbrechenden Fortschritten im Bereich künstlicher Intelligenz stehen wir vor einer großen Zäsur. Wo wir in einigen Jahren stehen werden lässt sich noch nicht absehen. Im günstigsten Fall wird KI dazu führen, dass wir Menschen herausgefordert werden, besser zu sein als die Maschine, sodass dieser redundante Kram verschwindet und sich wieder mehr originellere Produktionen durchsetzen.
Gab es nicht immer originelle Produktionen, bei denen die Kunst/Kreativität im Vordergrund stand? Und die, die darauf ausgerichtet ist, möglichst massenkompatibel zu sein?
Was neu ist und was ich begrüße, dass immer mehr Alben nicht mehr klar einem Genre zugeordnet werden können. (Billie Eilish, Mountain Goats, Hotel Rimini, Lola Young fallen mir da spontan ein.)
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Dirty, dirty feet from the concert in the grass / I wanted to believe that freedom there could last (Willy Mason)