TZ Grooves – Travis Bickle

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  • #6590207  | PERMALINK

    travis-bickle

    Registriert seit: 30.06.2007

    Beiträge: 7,532

    CleetusDu bist faltiger als ich dachte.

    Und Du muskelloser als ich dachte.

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    When shit hit the fan, is you still a fan?
    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #6590209  | PERMALINK

    malibu

    Registriert seit: 12.12.2005

    Beiträge: 3,280

    Bin endlich soweit:

    01 Jimmy Castor Bunch – It’s just begun
    Klasse Opener! Grooved von der ersten Sekunde an, außerdem Berge von Wah-Wahs, Bläsern und Spektakel! Die Melodie der Bridge erinnert mich irgendwie an Iron Maiden, ich werde auf Grund der Heavy Metal Lastigkeit dieses TZ schon paranoid!

    02 Beastie Boys – Pow
    Ich mag die durchgezirkelten Instrumental-Funk-Miniaturen der Beasty Boys ziemlich gern.

    03 Sly & the Family Stone – Spaced Cowboy
    Sly Stone hat also auch den Funk, wenn er jodelt. Interessant! Und skurril..

    04 Mandrill – Fat City Strut
    Wieder eine der Bands, die von den ganzen Acid Jazz Truppen in den 90ern abgekupfert wurden. Musste nachsehen, ob die Band aus den 70ern oder den 90ern ist. Ich hätte es allerdings in beiden Fällen gemocht.

    05 Prince – Girls & Boys
    Wenn Prince, wie in diesem Fall, gut ist, gibt es nichts, was sich mit ihm messen lässt. Tolles Stück und eine schöne Triangel!

    06 Lonnie Linston Smith – Expansions
    Noch eine Triangel. (Wenn noch irgendjemand meint, dass die Triangel ein Deppeninstrument für Leute ist, die sonst nichts auf die Reihe bekommen, sollte mal versuchen, hier mitzuspielen.)
    Ansonsten hätte das Stück auch von dem Nu Yorican Sampler sein können. (Vorausgesetzt die Band stammt aus Puerto Rico und die Aufnahme ist in den 70ern in New York entstanden..) Sehr schön.

    07 Alphonze Mouzon – The Beggar
    Leidenschaftlich, deutlich reduzierter und große Klasse.

    08 D’Angelo – Devil’s pie
    Das Stück läuft sehr unangestrengt und unspektakulär. Sehr cool. Daher ist es recht schwer, etwas dazu zu sagen, schön, wäre mir im Radio (oder so) aber nicht weiter aufgefallen. Braucht vielleicht noch mehr Durchläufe. (Bin gerade so bei Runde 10 oder so..)

    09 Erykah Badu – On and on
    Sie ist einfach toll!

    10 Tricky – Overcome
    Maxinquaye ist, wie auch dieses Stück, lebensnotwendig, absolut einzigartige Athmosphäre! Habe allerdings bei keiner anderen Platte von ihm einen tieferen Zugang gefunden, was mich immer noch etwas irritiert.
    Diese Karma Koma Variation ist auch insofern spannend, als dass sie einerseits grooved wie blöd, andererseits so düster ist, als dass Banana Joes These, dass Grooves positiv sind bei mir ins Schwanken gerät.

    11 Tom Tom Club – Wordy Rappinghood
    OK, ganz schön albernes Zeug über einen Talking Heads ähnlichen Groove. Die Intention ist es wohl, möglich heftiges Fremdschämen beim Zuhörer zu erzeugen. In seiner ganzen Länge etwas anstrengend.

    12 War – Lowrider
    Auch wenn ich von War kaum etwas kenne, klingt das recht typisch,
    Cooler, stoischer Cow Bell Groove.

    13 Fu Manchu – Mongoose
    Und da ist die Cow Bell schon wieder. (Ist das das tieferliegende Konzept, anhand von Percussioninstrumenten Verbindungen zwischen den Stücken zu schaffen?)
    Und auch wieder das Phänomen, dass Groove wohl etwas mit Heavy Metal (oder Hard Rock) zu tun hat. (Siehe Nr. 1) Interessanterweise nicht so sehr mit Crossover, Flamenco, Easy Listening usw.
    Naja, sie machen wohl alles richtig, haben das Stück im Griff, bringen es auf den Punkt aber irgendwie interessiert mich solche Musik nicht mehr so sehr.

    14 Eagles of Death Metal – Addicted to love
    Niedlicher Glam Rock, der allerdings meiner Meinung nach gar nicht grooved. Trotzdem ein schönes Stück.

    15 Betty Davis – He was a big freak
    Und sie scheint auch ein großer Freak zu sein. Strange! Klingt sie immer so?

    16 Black Sheep – For doz that slept
    Das Stück muss ich noch mal hören, das habe ich gerade nicht mehr präsent. Kommt bald!

    17 Fred Wesley – House Party
    Das Stück war tagelang mein Ohrwurm, als ich deine Tracklist gelesen hatte. Die Studioversion klingt überraschend kontrolliert, was dem Groove nicht so gut tut. Allerdings ist dies wohl ein nahezu reines Livestück und da großartig. Den ca. 130 kg schweren Fred Wesley auf der Bühne tanzen zu sehen, ist übrigens eine Wonne.

    Tja, die CD macht großen Spaß! Gute Mischung, Schwerpunkte sind aber klar zu erkennen. Sie wird noch einige Male hier laufen! Großes Lob!

    --

    #6590211  | PERMALINK

    grandandt

    Registriert seit: 10.10.2007

    Beiträge: 24,622

    MalibuDas Stück muss ich noch mal hören, das habe ich gerade nicht mehr präsent.

    Hallo Malibu.
    Ich komme in der Einzelbewertung der Tracks ungefähr zum selben Ergebnis.
    Aber – sorry Travis – in der Gesamtbewertung empfinde ich die Zusammenstellung als langweilig. Es ist quasi ein Stück, daß ohne große Überraschungen durchläuft, und deshalb nach kurzer Zeit langweilig wird und damit dahinplätschert.

    --

    Je suis Charlie Sometimes it is better to light a flamethrower than curse the darkness. T.P.
    #6590213  | PERMALINK

    malibu

    Registriert seit: 12.12.2005

    Beiträge: 3,280

    grandandtHallo Malibu.
    Ich komme in der Einzelbewertung der Tracks ungefähr zum selben Ergebnis.
    Aber – sorry Travis – in der Gesamtbewertung empfinde ich die Zusammenstellung als langweilig. Es ist quasi ein Stück, daß ohne große Überraschungen durchläuft, und deshalb nach kurzer Zeit langweilig wird und damit dahinplätschert.

    Hi,

    kann es damit zusammenhängen, dass Soul nicht so ganz deine Welt ist? Der quillt hier ja förmlich aus (fast) jeder Pore. (Was ein Aspekt ist, dass ich die CD klasse finde.)

    --

    #6590215  | PERMALINK

    travis-bickle

    Registriert seit: 30.06.2007

    Beiträge: 7,532

    grandandtAber – sorry Travis – in der Gesamtbewertung empfinde ich die Zusammenstellung als langweilig. Es ist quasi ein Stück, daß ohne große Überraschungen durchläuft, und deshalb nach kurzer Zeit langweilig wird und damit dahinplätschert.

    Du musst Dich für Dein mangelndes Groove-Verständnis doch nicht entschuldigen, grandi. Welche Überraschungen hast Du erwartet ? Grateful Dead ? ;-)

    --

    When shit hit the fan, is you still a fan?
    #6590217  | PERMALINK

    travis-bickle

    Registriert seit: 30.06.2007

    Beiträge: 7,532

    MalibuTja, die CD macht großen Spaß! Gute Mischung, Schwerpunkte sind aber klar zu erkennen. Sie wird noch einige Male hier laufen! Großes Lob!

    Hallo Malibu, vielen Dank für Dein feedback und die damit verbundene Mühe. In den nächsten Tagen komme ich hoffentlich dazu, zu jedem der tracks ein paar notes zu verfassen.

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    When shit hit the fan, is you still a fan?
    #6590219  | PERMALINK

    flatted-fifth
    Moderator

    Registriert seit: 02.09.2003

    Beiträge: 6,027

    Spät, aber doch. Hier sind nun endlich meine Kommentare:

    01 Jimmy Castor Bunch – It’s just begun
    „Watch me now, feel the groove!“ Passender Opener mit einer kraftvollen Horn-Section und wunderbarem Wah Wah-Gewirbel. Ich mag aus diesem Track zunächst gar nicht aussteigen, aber machen wir weiter:

    02 Beastie Boys – Pow
    Man möchte eigentlich gar nicht glauben, dass die Beastie Boys hier am Werk waren, eher vermutet man einen DJ Shadow. Tolle groovende Orgeln!

    03 Sly & the Family Stone – Spaced Cowboy
    Wie soll man das nennen? Country-Funk mit Jodelgroove? Ich weiß noch nicht recht, ob ich das gut finden soll. Interessant ist es aber allemal.

    04 Mandrill – Fat City Strut
    DAS hier finde ich nun aber definitv gut. Die Latin-Bridge ist wunderbar (erinnert mich an Señor Coconut) und die Bassline zeigt uns, wo der Groovehammer hängt.

    05 Prince – Girls & Boys

    Anders als Mandrill vorhin, groovt Prince hier nun staubtrocken, ohne aber dabei an Drive zu verlieren. Schon alleine das Bariton-Saxophon (es ist doch eins, oder?) hat den Track für diese TZ-Reihe qualifiziert. Absolut großartig! Kennst du eigentlich das Dynamics-Cover von diesem Song? (Erschienen auf dem Prince-Tribute „Controversy“ aus diesem Jahr)

    06 Lonnie Liston Smith – Expansions
    Da bringt jemand Blaxploitation und Fusion-Jazz zusammen. Shaft cruised zu Chick Corea oder so. Cruisen ist auch das richtige Stichwort, diese Musik bringt genau den richtigen Groove für unterwegs und lässt uns mit lässig langsamer Geschwindigkeit durch Umweltzonen dahingleiten.

    07 Alphonze Mouzon – The Beggar
    Welch ein erdiger Track. Erinnert mich zu gleichen Teilen an Stevie Wonder, Herbie Hancock und an Roy Ayers. Alle drei sind toll, ergo ist dieser Track ebenfalls toll. So einfach ist das.

    08 D’Angelo – Devil’s pie
    D’Angelo ist bei mir ein zweischneidiges Schwert. Kein anderer Künstler schafft es, den Rhythmus so gut zu verschleppen wie er (außer vielleicht noch Lauryn Hill). Und doch langweilt mich D’Angelo genau damit immer wieder. Es ist dann aber schlussendlich sein unüberhörbarer Prince-Einfluss, der mich mit ihm Frieden schließen lässt. Guter Mann.

    09 Erykah Badu – On and on
    Was soll man zu dieser charismatischen Stimme noch großartig sagen? Geht eigentlich auch gar nicht, sie verschlägt einem nämlich die Selbige…

    10 Tricky – Overcome
    Groovetheorie mit Banana Joe; da habe ich ja mit meiner „Groove ist positiv“-These ein Fass aufgemacht. Sicher bildet sich durch das Wiederholungsmuster hier natürlich so etwas wie ein „Groove“, aber es fühlt sich eher an wie eine im Erkalten begriffene Lavamasse: Heißer, brodelnder Ursprung, nun aber zäh und immer langsamer werdend. Erkaltete Beats würde ich es daher vielleicht nennen. Und wenn wir schon von positiv reden, Tricky ist natürlich alles andere als das. Wer das aktuelle Interview mit ihm in der Spex gelesen hat, versteht vielleicht was ich meine. Aber nun mal alle gedanklichen Anstrengungen beiseite, dieser Track ist trotzdem ziemlich gut. Von der Stimmung her ähnlich Massive Attacks Marvellets-Cover „The Hunter Gets Captured By The Game“, nur noch eine Spur düsterer.

    11 Tom Tom Club – Wordy Rappinghood

    Den Talking Heads-Spin Off hatte ich zunächst auch auf meiner Rechnung, es war sogar ein Track vom gleichen Album (der Track „Genius Of Love“). Ich glaube mittlerweile, Uffie hat sich ihren Raprhythmus von Tina Weymouth abgeschaut, diese Feststellung ist aber auch schon das Interessanteste an dem Track. Sicher, „Wordy Rappinghood“ hat einen gewissen Charme und man kann diesem Track auch irgendwie nicht böse sein. Aber er ist sehr dünn produziert, das vorhandene Groovepotenzial wird so nicht vollständig ausgespielt. Charme alleine reicht da leider nicht.

    12 War – Lowrider
    Yeah, Cheech & Chong’s „Up in smoke“. Cooler Kiffergroove.

    13 Fu Manchu – Mongoose
    12 DJ-Punkte an Dich für das Transferieren der Kuhglocke von War zu Fu Manchu. Groove ist hier durchaus vorhanden, aber Männer mit dicken Gitarren sind nicht meins. Und hier haben wir noch eine Wortmeldung:

    tina toledoUrrgs, der Hardrock-typische Beckeneinsatz und die American College-Rock-Gitarren gehen gar nicht!

    ;-)

    14 Eagles of Death Metal – Addicted to love
    Das hier hat dagegen wieder Charme. Ich spüre in diesem bluesig-rootsigem Gitarrenriff durchaus Groove. Mehr zumindest als beim Original.

    15 Betty Davis – He was a big freak
    Irgendwoher kenne ich den Track, mir fällt nur gerade nicht ein woher. Egal, durch die übereinander gelegten Gitarrenspuren entsteht hier ein mehrdimensionaler Groove, der durch den engagierten Gesang von Betty Davis perfekt ergänzt wird.

    16 Fred Wesley – House Party

    Kontrolliert routinierter Funk. Live stelle ich mir das auch sehr spannend vor, in der Studioversion kickt mich dieser Track nicht so sehr. Kommt vielleicht auch daher, dass ich mal eine Überdosis Nils Landgren genommen hatte und seitdem der Posaune im Funk kritisch gegenüberstehe…

    17 Black Sheep – For doz that slept
    Erinnert mich vom Sample-Style ein wenig an die Jungle Brothers. Turntabelism und Groove ist so eine Sache bei mir. Ich habe selbst auch lange mit dem Gedanken gespielt, einen solchen Act zu bringen, bin aber dann zu dem Schluss gekommen, dass durch die Cut-Techniken ein sauber fließender Groove verhindert wird und damit das (für mich) wichtige Repetive eines Grooves fehlt.

    Was für ein klasse TZ-Beitag, Travis! Deine George Clinton und Prince-Vorlieben kommen ganz klar durch und ziehen sich wie ein roter Faden durch die Compilation. Einziger Schwachpunkt war für mich nur Fu Manchu, dafür kann aber der Track nichts – eher zielte er an meinem Geschmack vorbei. Ansonsten kann ich nur sagen, das Gehörte war alles andere als langweilig, sondern bereitete mir viel Freude beim Hören und Schreiben. Würde mich freuen, wenn wir uns in einem anderen TZ wieder begegnen!

    --

    You can't fool the flat man!
    #6590221  | PERMALINK

    schussrichtung

    Registriert seit: 06.02.2007

    Beiträge: 17,697

    01 Jimmy Castor Bunch – It’s just begun
    Unvermittelt, direkt rein. Sehr funky, ab min. 1:15 eben aufhorchen: ist das ein Break in Richtung Hippie/Psychedelic? Ja, es war. Perkussiv geht es weiter, verzerrte Gitarre. Guten Morgen. Meine Tasse Tee. Kaffee ist hier nicht nötig.

    02 Beastie Boys – Pow

    Klasse instrumental Song der Boys nach ihren ersten zwei/drei Alben entwickelten sie sich ja in diese Richtung. Immer wieder gerne in geringen Dosen. Es ist dem Song irgendwie anzuhören das die Beasties seinerzeit neben dem Studio eine Turnhalle hatten. Großes Ballspiel.

    03 Sly & the Family Stone – Spaced Cowboy

    Sympatisch passend und humoristisch wertvoll erlebe ich diesen Song. Auf Deiner TZ CD wie auch im eigentlichen Album. social whore… deeply 70s und nun möchte eigentlich gern Zappa hören. Na denn…

    04 Mandrill – Fat City Strut
    Fett. Bläser, Funky Gitarre und Rhythmussektion. Kann gar nicht genug davon bekommen. Netter Break in Richtung Südamerika. Insgesamt sehr stimmig und unterhaltsam.

    05 Prince – Girls & Boys
    Groove und Pop. Und das sehr abgehakt. Hoher Kopfnickerfaktor. Hier hast Du einen
    Track und Künstler ausgewählt gegen den ich nichts einzuwenden habe. Höchstens, das
    Girls & Boys nicht unbedingt DER Track ist. Aber egal. Auf jeden Fall ein Highlight aus dem Schaffen des Prinzen.

    06 Lonnie Liston Smith – Expansions
    Und weiter perkussiv, basslastig. Entwickelt sich zu einem Höhepunkt der CD? Gemäß der einsetzenden Orgel und Bass auf jeden Fall. Die female voices zusammen mit der Flöte (?) runden das Bild ab. Mir total unbekannt, hier hake ich mal nach: Gibt es von LLS empfehlenswerte Veröffentlichungen ohne Dudelsack? Ein wenig Acid Jazz klingt auch durch. Perfekt.

    07 Alphonze Mouzon – The Beggar

    Zusammen mit Track 06 der Höhepunkt hier ohne Teufelsgeigen und Dudelsack. Was kann ich sagen: “ I was a little boy, […], I was ashamed.“ Respekt! (Leider hässlich ausgeblendet)

    08 D’Angelo – Devil’s pie

    Bass und Drum gefallen sehr gut. Groovy und irgendwie schleichend. Der von BJ erwähnte Prince-Einfluss macht das Werk besonders, kann ich nur unterschreiben. Schönes Gimmick sind die Scratch-Einlagen ab der dritten Minute! Als Sänger ist D’Angelo gut, in meiner Wahrnehmung fehlt es leider an bemerkenswerten Songs. Das Album Voodoo gefällt mir noch am Besten zusammen mit der Live-Aufnahme aus einem Jazz-Club (erinnere mich jetzt nicht an den Namen, müsste suchen. Sorry). Groovt total übrigens die CD.

    09 Erykah Badu – On and on

    Nett, schmeichelhaft, gefällig. Geht eigentlich an mir vorüber. R’n’B meets Pop? Gibt es für genau diese Spielart populärer Musik einen Namen? Ich kenne mich gar nicht aus.

    10 Tricky – Overcome

    Tricky umhüllt einen mit diesem Lied (auch andere Songs von ihm tun das!). Insofern hast Du mit Deinem Faß ganz Recht, BJ. Aber nur, wenn Du das als angenehm erfährst.

    11 Tom Tom Club – Wordy Rappinghood
    Ich mag den Text und die Lautmalereien. Ansonsten zu stoisch durchgespielt mit netten Effekten. Im Vergleich zu den Talking Heads (den muß ich bei der Band immer ziehen!) schwach. Positiv bleiben die von den Heads wiedererkennbaren Elemente. Der Track geht ziemlich schnell auf die Nerven. Das ein oder andere Dudelsacksample hätte hier bestimmt gut getan.

    12 War – Lowrider
    Ich habs bestimmt schon hier im Forum geschrieben: Eric Burdon hatte seine beste Zeit mit War und zwar mit genau diesem Album. Entfaltet sich eigentlich nur beim kompletten Durchhören. Aber egal: Es groovt! Genau dieser Song erinnert mich übrigens immer an J.J. Cale.

    13 Fu Manchu – Mongoose

    Ja, begnadeter Übergang zu etwas vollkommen anderem. Durch die Stromgitarren kommt hier ein ähnlicher Kopfnickerfaktor wie bei LOWRIDER auf.

    14 Eagles of Death Metal – Addicted to love
    Staubtrockenes, sehr tolles Cover. Die Eagles mag ich an sich sehr gern. Eine durchweg unkomplizierte Herangehensweise an den Rock’n’Roll zeichnet sie für mich aus – manchmal sogar humoristisch zu nennen (auf ihrem Debut).

    15 Betty Davis – He was a big freak

    Stolperbeatgroove? Vor allem der expressive Vortragsstil der Dame rahmt die vorhergehenden Lieder Deiner CD sehr gut. Auch als Einzel-Track sehr stark! Ja, das ist Groove aus der afro-amerikanischen Schule. Neben Parliament-P-Funk und einem Elektro-Jazzigem Miles Davis irgendwo.

    16 Fred Wesley – House Party
    Funky und so. Ja. Kannte ich schon lange ohne den Namen zu wissen. Interessant.
    Subtile (Tanz-)Nummer mit vielen Einzelheiten: Bläser, Perkussion, Gesangsparts, etc. Klasse!

    17 Black Sheep – For doz that slept

    Anstrengender Abschluss! Kann ich wenig bis nichts mit anfangen: Nette Spielerei am Schluss. Klingt eigentlich sehr britisch(?)

    Lange liegen gelassen und nicht vergessen den ein oder anderen TZ Beitrag. Nun gut.
    Bis auf den Abschluss hast Du meinen Geschmack getroffen, viele Bekannte inspiriert zusammengestellt. Und interressante Einblicke in weniger Bekanntes gegeben.

    Eigentlich bleibt mir nur zu sagen: Danke für Deinen Beitrag. In den Bass/Drum-lastigen Tracks hast Du eine Nähe zu meinem eigenen Groove-Empfinden abseits von Dudelsäcken und Teufelsgeigen. Wundern tuts ja nicht.

    --

    smash! cut! freeze!
    #6590223  | PERMALINK

    travis-bickle

    Registriert seit: 30.06.2007

    Beiträge: 7,532

    Vielen Dank für das feedback. Ich schulde Euch noch meine liner notes, ist ein echtes Zeitproblem. Ich hoffe bis zum Wochenende ein paar Zeilen getippt zu haben.

    --

    When shit hit the fan, is you still a fan?
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