Startseite › Foren › Kulturgut › Das musikalische Philosophicum › Peinlich berührt – Deutsche Texte unter der Lupe
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AutorBeiträge
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FletcherIch stell mir seine Texte auf englisch vor. Von einem recht gutem Sänger und tollem Gitarristen der diese Texte auf englisch singt. Würden uns die Texte gleichermaßen negativ auffallen?
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WerbungMefirOoooh ja!
Vielleicht ist er auch ein Sonderfall. :lol:
Hätte nicht gedacht, dass es hier so eine einhellige Meinung gibt.
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Well I'm going where the water tastes like wine We can jump in the water, stay drunk all the time.
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
FletcherHätte nicht gedacht, dass es hier so eine einhellige Meinung gibt.
das liegt an der wirklich clevern Wahl von Young und Naidoo als Beispiele, was erwartest du da noch.
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Wo kann ich nochmal Threads ausblenden?
Diese deutsche Musik/Texte etc Diskussion brauch ich wirklich nicht schon wieder.--
"Man kann nicht verhindern, dass man verletzt wird, aber man kann mitbestimmen von wem. Was berührt, das bleibt!Ich muss zugeben, dass ich auch eher seltener deutschsprachige Musik höre. (Ausser Alexandra, die verehre ich bekanntlich:-))
Möglicherweise ist es auch bei mir, dass es mir zu direkt ist, meine eigene Sprache ständig zu hören, bei Liedern in englisch sitze ich nicht dabei, und versuche jedes Wort zu verstehen, sondern denke mir auch meinen Teil bzw. ich achte mehr auf die Musik.
Xavier Naidoo würde mir allerdings auch auf den Zeiger gehen, wenn er englisch singen würde.--
Man hatte uns als Kindern das Ende der Welt versprochen, und dann bekamen wir es nicht.John Billdas liegt an der wirklich clevern Wahl von Young und Naidoo als Beispiele, was erwartest du da noch.
Naja, war wie gesagt ein Beispiel. Aber scheint so als ob die Diskussion tot ist. Also sollte einer den wohl dicht machen.
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Well I'm going where the water tastes like wine We can jump in the water, stay drunk all the time.FletcherNaja, war wie gesagt ein Beispiel. Aber scheint so als ob die Diskussion tot ist. Also sollte einer den wohl dicht machen.
Dann wären hier aber viele Threads tot.;-)
Beatles : Stones
Vinyl : CDs
….beliebig erweiterbar.
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@fletcher: Nicht so schnell die Flinte ins Korn werfen. Ohne Frage ist das Thema schon an unzähligen Forumsorten von allen Seiten beleuchtet worden, dementsprechend hoch ist auch mein Interesse (ähnlich wie bei MagneticField), aber vielleicht lässt sich die Frage ja in eine andere Richtung wenden – so fände ich wiederum kleinere Vorstellungen der liebsten deutschen Künstler ganz interessant und brauchbar. Keine stupiden Listen nach Schema F, jeder zählt seine Lieblingskünstler und Alben auf, sondern tatsächlich obiges. Ich habe mir kürzlich eine Menge deutscher Künstler rausgeschrieben, da ich keinerlei Vorturteile bzw. Berührungsängste gegenüber der sprachlich musikalischen Verbindung sehe. Fraglos hat mich nicht viel überzeugen können, aber es gibt sie, diese deutschen Texte die ohne platte Worthülsen auskommen und zu berühren vermögen. Diese in diesem Thread anschaulich (mit Verlinkungen und Hörbeispielen, persönlichen Eindrücken etc.) zusammenzutragen wäre doch sinnvoll, oder? Inwieweit sich Deine Frage (bzw. „Befürchtung“) dann letztlich beantwortet, kannst Du daran auch erkennen.
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Hold on Magnolia to that great highway moonFletcherWer ist denn dein Lieblingstexter aus Deutschland?
Bin zwar nicht gefragt worden, aber ungefragt: Konstantin Wecker
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***Is it me for a moment, the stars are falling The heat is rising, the past is calling***FletcherIch schreibe Texte, die ich gerne muskalisch umsetzen würde. Nur scheitere ich immer an der Umsetzung.
Scheitern ist doch kein Hinderungsgrund. Ich scheitere schon seit 38 Free-Download-Alben und mache trotzdem weiter Musik (oder was ich dafür halte).
Irrlicht@ Diese in diesem Thread anschaulich (mit Verlinkungen und Hörbeispielen, persönlichen Eindrücken etc.) zusammenzutragen wäre doch sinnvoll, oder?
Das wäre mehr als sinnvoll.
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Well I'm going where the water tastes like wine We can jump in the water, stay drunk all the time.FletcherIch habe immer den Eindruck, deutsche Musiker tun sich schwer mit dem Texten. Ist das so? Das kann man ja bestimmt nicht Länder-spezifisch begründen, sondern liegt wohl viel mehr an dem eigenen Empfinden der Sprache, oder?
Warum finden wir die Texte von Ich und Ich, oder Xavier Naidoo total schmierig und Texte von Neil Young großartig?
Hat das damit zutun, dass wir auf die Texte der englischen nicht sofort achten und die der deutsche kommen ziemlich gleich zu tragen?
Oder klingt deutsche Sprache einfach nicht so schön?
Ich schreibe gerne und viele deutsche Texte, nur komm ich meistens zum Ergebnis, dass erhliche, offene Texte meist in Schmalz abrutschen.Daß wir deutsche Texte schlecht finden und englischsprachige nicht, liegt schlicht daran, daß wir Deutsch können und Englisch nur bedingt. Sprachebenen, Ironie und viele andere sprachlichen Mittel können wir nur in der Muttersprache wahrnehmen und beurteilen.
Dazu kommt der Effekt, der sicher vielen bekannt ist: Hat man den Eindruck, auch ohne tieferes Verständnis des Textes weiterleben zu konnen, hört man bei nicht Muttersprachlichem einfach drüber weg. Da stört dann auch die Redundanz von Texten wie „Purple Rain“ nicht, und selbst politisch Bedenkliches wird einfach überhört.
Bei Texten, die man sich übersetzt, denkt man sich die literarischen Qualitäten, die beim Transfer verloren gegangen sein könnten, einfach dazu (auch wenn da nichts verloren ging). Das heißt, wir denken uns die meisten englischen Texte immer ein bißchen besser, als sie wirklich sind (und können die wahre Qualität wirklich bedeutender Werke gar nicht erfassen).Das Dazudenken von dichterischer Größe kommt allerdings auch bei deutschen Texten vor. Zum Beispiel beim Lied „Rauchzeichen“ von Cochise (Text: Fred Ape). Das war seinerzeit ein großer Szenehit. Dabei ist der Text wirklich schlecht, grausam formuliert und mit logischen Brüchen. Ob der begrüßten und inhaltlich geteilten Botschaft wurde von den Zuhörern darüber hinweggesehen.
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… daß wir Deutsch können und Englisch nur bedingt. Sprachebenen, Ironie und viele andere sprachlichen Mittel können wir nur in der Muttersprache wahrnehmen und beurteilen.
Dazu kommt der Effekt, der sicher vielen bekannt ist: Hat man den Eindruck, auch ohne tieferes Verständnis des Textes weiterleben zu konnen, hört man bei nicht Muttersprachlichem einfach drüber weg. Da stört dann auch die Redundanz von Texten wie „Purple Rain“ nicht, und selbst politisch Bedenkliches wird einfach überhört.Das kann ich zumindest für mich nur bestätigen. Eher mäßige englische Texte kann ich relativ gut ausblenden, bei deutschen fällt mir dies naturgemäß schwerer.
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Living Well Is The Best Revenge.Fletcher
Ich schreibe gerne und viele deutsche Texte, nur komm ich meistens zum Ergebnis, dass erhliche, offene Texte meist in Schmalz abrutschen.Zeig uns doch mal was, dann sag ich dir, ob’s schmalzig ist
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Ain't never been cool. -
Schlagwörter: Deutschsprachig
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