Moondog

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  • #3964951  | PERMALINK

    candycolouredclown
    Moderator

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 19,037

    otis
    Sie enthält so viel wärmende Klarheit.

    Sehe ich ähnlich. Für mich ist das unglaublich reiche, befriedigende Musik mit einer Weite, wie ich sie sonst kaum kenne.
    Habe sonst noch die „Pastoral Suite/Surf Session“ 7″, die ich aber noch nicht gehört habe. (also zumindest nicht komplett; kenne nur einen oder zwei Songs aus „Roots“ und das war toll)

    Mich würden noch die früheren, insbesondere die Selbstbetitelte auf Prestige interessieren. Wie sind die denn im Vergleich? (Tops?)

    --

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    #3964953  | PERMALINK

    tops
    This charming man

    Registriert seit: 04.05.2003

    Beiträge: 3,595

    @ Candy

    Die ganz frühen Aufnahmen folgten seiner Instrumenten-Baukunst, die herrschenden Tonleitern Hohn sprach. Er behauptete ja, daß auf den bekannten Instrumenten nicht das gespielt werden könne, was er in seinem Kopf hörte. Eine ähnliche Motivation also wie Harry Partch. Einige dieser ganz frühen Aufnahmen kennst Du bereits aus der „Viking“-Compilation. Die drei LPs der Jahre ’55 bis ’57 „versöhnten“ diese tonale Idiosynkrasie mit gängigen Elementen aus Jazz (vor allem Bebop) und Klassik (vor allem Beethoven). Wie ich gelesen habe, sollen auch diese Platten in den nächsten Jahren wiederveröffentlicht werden, analog, evtl. auf Revenant.
    Freue mich übrigens, daß die Musik Mr.Hardins hier bei einigen auf Resonanz stößt.

    --

    #3964955  | PERMALINK

    candycolouredclown
    Moderator

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 19,037

    Danke für die Antwort.

    --

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    #3964957  | PERMALINK

    napoleon-dynamite
    Moderator

    Registriert seit: 09.11.2002

    Beiträge: 21,726

    otisSeine Musik wurzelte zum einen in der europäischen Klassik, zum anderen zeigte sie typisch amerikanische Elemente.

    Höre bisher nur ich hier sehr stark Strawinsky? Die beiden kannten sich wohl auch persönlich, und alle mit Charlie Parker. Interessenten bitte unbedingt Strawinskys Aufnahmen der eigenen Werke aus den 50ern und 60ern besorgen. Übrigens auch auf CBS.

    --

    I'm making jokes for single digits now.
    #3964959  | PERMALINK

    napoleon-dynamite
    Moderator

    Registriert seit: 09.11.2002

    Beiträge: 21,726

    Oder Arthur Honeggers großartiges „Pacific 230“. Oder Charles Ives.

    --

    I'm making jokes for single digits now.
    #3964961  | PERMALINK

    tops
    This charming man

    Registriert seit: 04.05.2003

    Beiträge: 3,595

    @ Napo

    Unbedingt. Hardin hat sich ja von Bernstein zuweilen Rehearsal-Tapes mit dem Boston Symphony Orchestra geben lassen, darunter „Le Sacre du Printemps“, im Tausch wohl gegen eigene Aufnahmen. Auf der Straße.

    --

    #3964963  | PERMALINK

    sinnerman

    Registriert seit: 12.01.2004

    Beiträge: 871

    ich entdecke ihn auch gerade (mit seiner Anthology)!!! Stravinsky????? Eher ein barocker Robert Wyatt!! Wunderbar!

    --

    Es gibt ein Ziel, aber keinen Weg; was wir Weg nennen, ist Zögern. (Kafka)
    #3964965  | PERMALINK

    art-vandelay

    Registriert seit: 07.10.2005

    Beiträge: 3,382

    Ein aktueller Artikel aus der Online Ausgabe des Telegraph zu diesem (CD) Release mit Neueinspielungen.

    --

    #3964967  | PERMALINK

    schussrichtung

    Registriert seit: 06.02.2007

    Beiträge: 17,696

    Soweit ich sehe gibt es bisher keine Frage zum „Besten Moondog Album für Einsteiger“. Gibt es ein solches?
    Lese seit Jahren immer wieder Moonogs Namen, kenne einige wenige Soundschnipsel aus dem www. und bin nun reif für mehr.
    Sind in letzter Zeit interessante Compilations oder Re-Issues erschienen, die Ihr einem Einsteiger empfehlen würdet?

    Daniel Treacy im Interview 2007 über wichtige Alben die sein Musikverständnis prägten:
    „Jonathan Richman And The Modern Lovers, Television Marquee Moon, Moondog. Important because they taught me that music comes in many forms.“

    --

    smash! cut! freeze!
    #3964969  | PERMALINK

    moviegeorg

    Registriert seit: 09.04.2008

    Beiträge: 972

    Ich hab zufällig diesen thread entdeckt, und, vielen Dank dafür !!!

    Wenn ich mehr Zeit habe, lese ich alles durch; – was ich bemerken wollte – ich kenne, leider, nur ein Stück von Moondog (wenn mir die Columia / CBS Ausgabe unter die Finger kommt, hole ich sie mir – auf Börsen bekommt man sie manchmal für humannes Geld als Original !!!)
    Damals – Ende 60er / Anfang 70er gabs fantastische „Action Sampler“ von D CBS – vor allem die Doppel „Rock Buster“ kann ich sehr empfehlen :). Oder „Fill your head with rock“ – da ist das Stück (eine Sequenz) von Moondog dabei …

    Zu meiner Schande muss ich gestehen – ich hab die Platte immer vergessen; – irgendwie – in der Flut toller Platten – war mir immer etwas anderes wichtiger; – aber jetzt behalte ich sie im Auge !!!

    --

    meine Faves (No.1) : MUSIK : Ithaca - A Game For All Who Know (UK 1972) MOTORSPORT : Opel Kadett C (D 1973-1979)
    #3964971  | PERMALINK

    otis
    Moderator

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 22,556

    schussrichtungSoweit ich sehe gibt es bisher keine Frage zum „Besten Moondog Album für Einsteiger“. Gibt es ein solches?

    Das CBS-Album.

    --

    FAVOURITES
    #3964973  | PERMALINK

    joe-chip

    Registriert seit: 26.07.2007

    Beiträge: 9

    otisDas CBS-Album.

    das erste oder das zweite?
    ;-)

    --

    #3964975  | PERMALINK

    cassavetes

    Registriert seit: 09.03.2006

    Beiträge: 5,771

    schussrichtungSoweit ich sehe gibt es bisher keine Frage zum „Besten Moondog Album für Einsteiger“. Gibt es ein solches?

    Warum nicht einfach mal mit den schwer unterschätzten, da oft übersehenen „H’art Songs“ starten?

    #3964977  | PERMALINK

    otis
    Moderator

    Registriert seit: 08.07.2002

    Beiträge: 22,556

    Während ich gerade das ganz wundervolle 69er Album höre, finde ich deinen Eintrag Cassavetes. Kenne H’art Songs nicht.
    Von wann, musikalisch wie einzuordnen?

    --

    FAVOURITES
    #3964979  | PERMALINK

    cassavetes

    Registriert seit: 09.03.2006

    Beiträge: 5,771

    Von 1978. Mister Hardin trommelt – und singt (!). Berge weinen, Gletscher schmelzen, Blumen blühen, wenn sie das hier hören. Dazu Klavierbegleitung von Fritz Storfinger. Mehr ist nicht.
    Klingt alles in allem, als hätten Bach und Brian Wilson mit Hilfe einer Zeitmaschine zusammengefunden und ein Album aufgenommen. Die Beta Band würde töten für solche Songs.
    Schelmisch, logisch, naiv, weise, versponnen – alles zugleich. Allumfassend und eigenbrötlerisch. Mit nichts zu vergleichen. Nicht mal mit anderen Werken aus dem Moondog-Kanon (höchstens noch im Ansatz mit den fabelhaften Kinderliedern, die er Mitte der 50er für Julie Andrews‘ „Tell It Again“ komponierte).

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