Molly Tuttle

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  • #10691705  | PERMALINK

    sparch
    MaggotBrain

    Registriert seit: 10.07.2002

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    Gerade mal quergehört: Take The Journey ist ein starker Track, aber auch der Rest weiß zu gefallen. Da werde ich mal dranbleiben.

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    #10718441  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

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    sparchGerade mal quergehört: Take The Journey ist ein starker Track, aber auch der Rest weiß zu gefallen. Da werde ich mal dranbleiben.

    Freut mich – gut zu wissen, dass ich diesen Thread nicht bloß für mich alleine eröffnet habe.

    Mittlerweile gibt es einen neuen Vorab-Track aus dem kommenden Debütalbum: „Million Miles“ – sanft und mellow und gut aufgebaut.

    Außerdem kann man sich ein kleines Making-of-Video zu When You’re Ready ansehen. Das Album wird mehr „rock-oriented“ als die Rise-EP, was freilich schon länger klar war.

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    To Hell with Poverty
    #10718565  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

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    Ach ja, nochmal was ganz anderes: habe gerade einen frischen Live-Clip der First Ladies of Bluegrass entdeckt, mit einer tollen Version von „Girl’s Breakdown“ vom Rockygrass Festival 2018. „Girl’s Breakdown“ ist ein tune von Alison Brown, zuerst auf ihrem Album Fair Weather erschienen. Wie man auf Browns Homepage lesen kann, wurde er verwendet als „the official wake up music on the U.S. Space Shuttle Destiny“. Molly Tuttles Solo kriegt bei diesem Auftritt den meisten Applaus.

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    To Hell with Poverty
    #10721591  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 4,257

    go1Mittlerweile gibt es einen neuen Vorab-Track aus dem kommenden Debütalbum: „Million Miles“ – sanft und mellow und gut aufgebaut.

    Hab gerade erst gesehen, dass es zu „Million Miles“ ja auch ein animiertes Lyric-Video gibt. Der Track gefällt mir eh mit jedem Hören besser:

    As Molly Tuttle embraces a new journey with the release of her debut full-length album, her new track “Million Miles” has taken quite the journey itself. The song was started, but never finished by Tuttle’s good friend and collaborator Steve Poltz and singer/songwriter Jewel over 20 years ago, at the same time their mega hit “You Were Meant For Me” was surfing the airwaves. Two decades later at a casual co-write with Steve, Molly heard the song and was so struck by its beauty, she was encouraged to finish it. To finish the inspiring story, the track was graced by Americana icon Jason Isbell on [harmony] vocals and Sierra Hull on mandolin.

    EDIT:
    Zur Ergänzung noch eine Solo-Version vom 27.03.19:

    zuletzt geändert von go1

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    To Hell with Poverty
    #10721631  | PERMALINK

    stormy-monday

    Registriert seit: 26.12.2007

    Beiträge: 10,854

    Danke, Go1. Hol ich mir.

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    #10743509  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

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    Der dritte Vorabtrack aus When You’re Ready nach „Take the Journey“ und „Million Miles“ ist „Messed With My Mind„, ein breakup song: „You had your chance but you blew it / I let you under my skin one time / You had your chance – / But you messed with my mind“. Eingängig und rhythmisch angenehm, mit einem atmosphärischen Instrumentalteil. Der Track gefällt mir bisher noch nicht ganz so gut wie die beiden anderen, aber mal abwarten, wie sich das beim häufigeren Hören entwickelt.

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    To Hell with Poverty
    #10749087  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

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    Beiträge: 4,257

    Den schon besprochenen Track „Take the Journey“ gibt es jetzt auch mit Video. Der Clip ist nichts Besonderes, aber zumindest kann man die Clawhammer-Technik darin auch sehen und nicht nur hören:

    Apropos – vor ein paar Monaten hat sie in der Reihe „Guitar Hacks“ auch erklärt, was es damit auf sich hat:

    EDIT:
    Hier ist nochmal eine schöne Solo-Version:

    Die Folk Alley Session fand im April statt; kurz vorher, am 27. März, hat sie den Song für World Café gespielt:

    zuletzt geändert von go1

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    To Hell with Poverty
    #10793261  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

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    Das Album ist schon seit ner Weile draußen, aber ich bin noch nicht dazu gekommen, meine Gedanken darüber zu ordnen – werde aber demnächst ein paar Sätze dazu schreiben. Zu den Überraschungen für mich gehörte „Light Came In (Power Went Out)“, ein melodisch attraktiver Ausflug in den Pop, ein Track, der nichts mehr mit Folk, Bluegrass, Country oder Americana zu tun hat (was natürlich nicht gegen ihn spricht).

    Dazu kenne ich auch zwei Live-Clips. Am 14. März war sie mit Band (unter anderem Christian Sedlmyer an der Fiddle) im Studio von WNCW:

    Und im April hat sie diesen Song solo für eine Folk Alley Session gespielt:

    --

    To Hell with Poverty
    #10793351  | PERMALINK

    herr-rossi
    Moderator
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    Registriert seit: 15.05.2005

    Beiträge: 68,089

    Erstmal danke @go1, dass Du hier die Molly-Fahne schon seit Jahr und Tag hochhältst. Angesichts ihres beeindruckenden Gitarrenspiels wäre es ja verständlich gewesen, wenn sie ein puristisches Bluegrass-Album gemacht hätte, aber das ist „When You’re Ready“ – für mich erfreulicherweise – nicht. Ein schönes Singer/Songwriter-Album Und „Light Came In (Power Went Out)“ wäre zu anderen Zeiten ein Radiohit gewesen ….

    --

    #10793385  | PERMALINK

    kinkster
    Private Investigator

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    Beiträge: 6,798

    Tolle Platte, danke @go1 für die Empfehlung, „When You’re Ready“ gefällt hervorragend.

    --

    Meanwhile, back on the Block.
    #10793929  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 4,257

    herr-rossiAngesichts ihres beeindruckenden Gitarrenspiels wäre es ja verständlich gewesen, wenn sie ein puristisches Bluegrass-Album gemacht hätte, aber das ist „When You’re Ready“ – für mich erfreulicherweise – nicht. Ein schönes Singer/Songwriter-Album. Und „Light Came In (Power Went Out)“ wäre zu anderen Zeiten ein Radiohit gewesen ….

    Seh‘ ich auch so, wobei When You’re Ready nicht nur kein puristisches, sondern überhaupt kein Bluegrass-Album ist – aber das hatte sie ja angekündigt („rock-oriented“, „with electric guitar and drums on everything“). Es stellt ihren bisherigen claim to fame (virtuoses Gitarrenspiel kombiniert mit entspanntem Gesang) nicht in den Vordergrund, sondern präsentiert sie in erster Linie als Sängerin und Songschreiberin. Gerade als Sängerin hat sie sich weiterentwickelt (die hohe Stimmlage zum Beispiel von „Don’t Let Go“ und „Sleepwalking“ hatte ich vorher nie von ihr gehört). Und sie hat elf wohlgeformte Songs versammelt, die melodisch ansprechend sind (mindestens die Refrains sind stets einprägsam, oft auch die Strophen). Storytelling oder Charakter-Portraits scheinen weniger ihr Ding zu sein, sie singt meist über Beziehungskisten und Gefühle (oft Bedauern und Sehnsucht, sonst auch Unsicherheit oder Ärger), was weiten Teilen des Albums etwas leicht Melancholisches und Introvertiertes gibt – das finde ich ja ansprechend. Ausbalanciert wird das durch ein paar kraftvolle und entschlossene Tracks. Und ja, im passenden medialen Umfeld hätte „Light Came In (Power Went Out)“ tatsächlich Hit-Potential.

    Ich kann verstehen, wenn jemand sich mehr Tracks vom Schlage „Take the Journey“ wünscht, mit einem prominenten und aufregenden Gitarrenpart, aber ich denke nicht, dass Molly Tuttle ihr Licht als Gitarristin hier unter den Scheffel stellt. Ihre akustische Gitarre ist immer noch die Basis der meisten Tracks, niemand wird ihren Part überhören, nicht einmal, wenn sie Kris Donegans elektrischer Gitarre den Vortritt lässt, und sie spielt in jedem Stück etwas Interessantes und Musikalisches, es ist eben alles strikt songdienlich. Songdienlich sind auch die Arrangements und das Spiel der Band, die den Sound mit Klavier und Orgel und dezenten Streichern anreichern (Sierra Hulls Mandoline ist auch ein willkommener Gast) und den Songs, die das brauchen, Kraft und Nachdruck verleihen. „Light Came in“ wird so gut aufgebaut, aber gerade das Finale des Albums wäre ohne diese zusätzliche instrumentale Feuerkraft wohl nicht möglich (während „Light Came In“ auch solo auf der akustischen funktioniert, siehe oben, kann ich mir „Sit Back and Watch It Roll“, dieses schwere, kraftvolle Stück Americana, ohne die elektrische Gitarre nicht vorstellen, und auch der schöne Aufschwung von „Clue“ dürfte in reduzierter Besetzung schwer zu realisieren sein).

    Insgesamt finde ich das Album ziemlich großartig. Mir gefallen sämtliche Tracks, vor allem „Million Miles“, „Take the Journey“, das Titelstück, „The High Road“, „Light Came In“, „Messed With My Mind“ und „Clue“.

    --

    To Hell with Poverty
    #10795403  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

    Registriert seit: 03.11.2004

    Beiträge: 4,257

    Gerade gesehen: Molly Tuttle war im Heimstudio von Radiomoderator „Whispering“ Bob Harris zu Besuch und hat dort eine Solo-Version des düsteren traditionellen Ehekrisen-Lieds „Cold Rain and Snow“ gespielt. Spannend und ausdrucksvoll, wie ich finde.

    --

    To Hell with Poverty
    #10795407  | PERMALINK

    themagneticfield

    Registriert seit: 25.04.2003

    Beiträge: 31,000

    Ich wusste gar nicht, dass es einen Thread zu ihr gibt, ist mir wohl bisher durchgegangen. Ich hatte das Album ja auch im Americana/Country-Thread schon mal kurz empfohlen. Gefällt mir weiterhin sehr gut. Hoffe die LP ist endlich angekommen, wenn ich aus dem Urlaub zurück bin.

    --

    Was ich bräucht' wär ein zuhause, sowas ähnliches wie Glück. Es gibt für Beides einen Ort, "zurück". Was berührt, das bleibt!
    #10800653  | PERMALINK

    sparch
    MaggotBrain

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 31,562

    Schöner Auftritt im Paste Studio:

    Das Album steht bei mir auch noch auf der Liste.

    --

    Dignify your pain and you might find your power.
    #10800703  | PERMALINK

    kinkster
    Private Investigator

    Registriert seit: 12.10.2012

    Beiträge: 6,798

    sparchSchöner Auftritt im Paste Studio

    Sehr schön danke für den Link …..

    Das Album steht bei mir auch och auf der Liste.

    … dann bald kaufen, tolles Album.

    --

    Meanwhile, back on the Block.
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