Molly Tuttle

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    go1
    Gang of One

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    Molly Tuttle (Jahrgang 1993) ist eine versierte Bluegrass-Gitarristin und aufblühende Sängerin und Songschreiberin.

    Sie kommt aus der Bluegrass-Szene der San Francisco Bay Area und aus einer musikalischen Familie: Ihr Vater Jack Tuttle ist Musiklehrer und Musiker und ihre jüngeren Brüder Michael und Sullivan machen ebenfalls Musik. Die Familie tritt seit rund zehn Jahren gemeinsam auf, verstärkt durch die junge Sängerin AJ Lee, die auch Mandoline spielt (The Tuttles with AJ Lee).

    Molly spielt seit ihrem achten Lebensjahr Gitarre. Mit dreizehn Jahren hat sie, zusammen mit ihrem Vater, ihre erste CD, The Old Apple Tree, aufgenommen. Auf YouTube gibt es ein paar Clips aus dieser Zeit, zum Beispiel diese Aufnahme des Traditionals „Diamond Joe“ zusammen mit ihren Geschwistern (das kann man sich ruhig mal geben; die Tuttles haben schon als Kids ihr Talent gezeigt):

    Mehr Infos zu ihrer Biographie und ihren diversen Kollaborationen findet man in der Wikipedia und auf ihrer Homepage. Ihre Solo-Karriere beginnt gerade erst. 2017 ist sie nicht nur von der International Bluegrass Music Association (IBMA) zur „Gitarristin des Jahres“ gewählt worden; in diesem Jahr hat sie auch ihre erste Solo-EP, Rise, mit sieben eigenen Songs veröffentlicht.

    Tracklist:
    1. Good Enough
    2. You Didn’t Call My Name
    3. Save This Heart
    4. Lightning in a Jar
    5. Friend and a Friend
    6. Super Moon
    7. Walden

    In den folgenden Beiträgen gibt es ein paar Hörbeispiele.

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    To Hell with Poverty
    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #10428305  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

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    „Good Enough“, der Song von ihr, den ich am häufigsten gehört habe (über den Abschied vom Perfektionismus):

    Das Video zum Song:

    Live im Trio mit Joe K. Walsh (Mandoline) und John Mailander (Fiddle):

    Und zweimal solo in Nashville:

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    To Hell with Poverty
    #10428309  | PERMALINK

    go1
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    „You Didn’t Call My Name“:

    Zusammen mit Wes Corbett (Banjo) am 27.01.18:

    Und live mit den Tuttles 2012:

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    To Hell with Poverty
    #10428313  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

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    „Save This Heart“:

    Im Trio mit John Mailander (Fiddle) und Sam Grisman (Bass):

    Und solo am 26.08.16:

    EDIT: Hier noch eine neuere Solo-Version aus 2018:

    zuletzt geändert von go1

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    To Hell with Poverty
    #10428317  | PERMALINK

    go1
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    „Lightning in a Jar“:

    Im Trio mit Joe K. Walsh und John Mailander:

    Und solo in Nashville 2018:

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    To Hell with Poverty
    #10428321  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

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    „Friend and a Friend“:

    Mit Joe K. Walsh und John Mailander 2017:

    Und im Duo mit Korby Lenker 2015:

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    To Hell with Poverty
    #10428331  | PERMALINK

    go1
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    Ihr show piece ist eine rasante Version von Townes Van Zandts „White Freightliner Blues“.

    Zuerst im Duo mit John Mailander (Live at Bluegrass From the Forest 2015):

    Dann eine Solo-Version:

    Dazu gibt es auch ein Youtube-Tutorial:

    Und schließlich The Tuttles with AJ Lee:

    EDIT:
    Als Zugabe noch eine ältere Solo-Version von 2009, aufgenommen als sie 16 Jahre alt war:

    zuletzt geändert von go1

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    To Hell with Poverty
    #10428357  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

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    Und wenn wir gerade bei Coverversionen sind: Einer ihrer Lieblingssongs, sagt sie, sei „Gentle on My Mind“, John Hartfords unverwüstlicher Klassiker; den spielt sie auch häufiger. Hier sind zwei gute Versionen:

    In Nashville, Tennessee, am 14.10.15 (Music City Roots, Live From the Factory):

    Und in Elkins, West Virginia, im Rahmen der Augusta Bluegrass Week (Sommer 2016):

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    To Hell with Poverty
    #10428521  | PERMALINK

    go1
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    Zur Abrundung noch zwei Live-Aufnahmen von Traditionals. Zuerst „Rain and Snow“, der Song über „Eheprobleme“, die wahrscheinlich in einer „Beziehungstat“ enden (Radio Bristol Session, Raleigh, North Carolina, 2016):

    Und im Kontrast dazu „Grey Owl“, ein flotter fiddle tune aus Kanada, der sofort Laune macht (Deep End Sessions, April 2017):

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    To Hell with Poverty
    #10579163  | PERMALINK

    go1
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    Noch nicht gewürdigt wurden hier The Goodbye Girls, Mollys Projekt mit Allison de Groot, Lena Jonsson und Brittany Karlson (benannt nach „Goodbye Girls, I’m Going to Boston“, denn in Boston haben die vier sich wohl kennengelernt). Es gibt eine Live-Aufnahme des Traditionals „Pretty Little Miss“ aus Cambridge, Massachusetts, die ich für vorbildliches Bluegrass-Spiel halte. Macht Spaß!

    Die Goodbye Girls waren übrigens auch schon mal in Berlin, im Dezember 2016. Unter anderem spielten sie da „I’ve Always Been a Rambler“:

    In unregelmäßigen Abständen machen sie noch Musik zusammen. In diesem Sommer haben sie sich zurückgemeldet mit ihrer Version des alten fiddle tunes „Ragtime Annie“: auch sehr gelungen und mit einem schönen Solo von Molly Tuttle.

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    #10579179  | PERMALINK

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    Und noch ein Thema: Molly Tuttle plays John Reischman, nämlich „Salt Spring“ und „Little Pine Siskin“, zwei ausnehmend schöne Stücke, die der Mandolinist John Reischman komponiert hat.

    Wer „Salt Spring“ nicht im Ohr hat: hier ist eine Version von John Reischman & the Jaybirds. Molly spielt es solo:

    „Little Pine Siskin“ solo:

    Und dasselbe von John Reischman and the Taterbugs (mit Molly Tuttle, Wes Corbett und John Mailander):

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    #10597696  | PERMALINK

    go1
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    Neuigkeiten: Am 27. September hat die International Bluegrass Music Association (IBMA) Molly Tuttle erneut zur Gitarristin des Jahres gewählt, wie schon im Vorjahr (hier die Liste der Preisträger). Nominiert war sie in sechs Kategorien. Beteiligt war sie auch am „recorded event of the year“: Dieser Preis ging an „Swept Away“ – die großartige Bassistin Missy Raines in ihrem Nebenjob als Sängerin, mit einer All-Star-Band bestehend aus Alison Brown, Becky Buller, Sierra Hull und eben Molly Tuttle, allesamt IBMA-Preisträgerinnen.

    Aus Anlass der Preisverleihung hat savingcountrymusic.com einen Artikel über Molly Tuttle veröffentlicht: Molly Tuttle is the Full Tilt Bluegrass Superpicker You Should Be Paying Attention To
    The bottom line: „Molly Tuttle is an emerging roots music superstar.“

    Die Aufnahmen für ihren ersten Longplayer sind wohl weitgehend abgeschlossen, und einem Interview zufolge, dass sie im Sommer gegeben hat, wird es wohl kein Bluegrass-Album werden:

    I’ve been working on a new album that has drums on everything, and electric guitars… We had six days where we got all the tracks done; eleven songs, all with the same band. We did that at Sound Emporium and it was mostly all live. And then I went in and did harmony overdubs, I overdubbed some vocals, put some other instruments on, tracked strings—that was really fun. Nathaniel Smith worked out these really great string arrangements with Rachel Baiman and Mike Barnett, so they came in. And then we got some special guests on it—Sierra [Hull] came in and played, which was fun. So it’s just been going into the studio and finishing things up whenever I’m back from touring.

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    #10599306  | PERMALINK

    go1
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    Ich habe hier schon vier Clips aus der „Deep End Session“ vom 08.04.17 mit John Mailander und Joe K. Walsh verlinkt, aber wie ich gerade gemerkt habe, gibt es diesen Auftritt auch im Zusammenhang. Neben den drei Songs von Molly Tuttle und dem Closer „Grey Owl“ haben sie da auch zwei Songs von Joe K. Walsh gespielt (von dem ich nicht viel kenne; er war unter anderem mit den Gibson Brothers auf Tour und im Studio). Wem die bisher 30 Videos in diesem Thread zu viel sind, kann Molly Tuttle auch gut mit diesem einen kennen lernen. Es ist ganz großartig.

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    #10605717  | PERMALINK

    go1
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    Schönes neues Video: Molly Tuttle spielt zusammen mit Alison Brown, Becky Buller, Sierra Hull und Missy Raines (unter dem Namen The First Ladies of Bluegrass) den Folk-Song „The Girl I Left Behind Me“.

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    To Hell with Poverty
    #10691649  | PERMALINK

    go1
    Gang of One

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    Es gibt – endlich! – einen Erscheinungstermin für Molly Tuttles Debüt-LP: When You’re Ready wird am 5. April auf Compass Records erscheinen. Vorbote ist „Take the Journey„: ein Song über das Durchhalten auf einem langen Weg (Lyrics), ein spannungsreicher Track mit rhythmisch akzentuiertem Gitarrenspiel und dieser vom Banjo abgeleiteten Anschlagstechnik, die sie manchmal einsetzt. Gefällt mir sehr gut.

    Mehr Info gibt’s beim ROLLING STONE:

    Nowhere are those full-throttle skills more evident than on “Take the Journey,” which kicks off with a sizzling guitar riff that would make Lindsey Buckingham blush. “You can try to control the weather but the rain inside you is still gonna fall,” Tuttle sings in the tune that offers encouragement and inspiration to anyone tempted to abandon a particular quest. (…)
    “I sat down with Sarah Siskind one afternoon in East Nashville,” Tuttle tells Rolling Stone Country. “We wanted to write a song with a modal feel, and as we were writing I started messing around with a claw hammer guitar part in a modal G tuning. To me this song is about the hero’s journey, a story arc that we see in books and movies. Everyone has some form of hero’s journey in their own lives as well.”

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    To Hell with Poverty
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