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@gypsy-tail-wind: „Free Slave“ wird geordert. Und was hältst Du von den anderen bisher wiederveröffentlichten LPs auf dem Muse Label? Klick!
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Werbung„Love Dance“ von Woody Shaw ist auch gut. Das Chambers/Young-Album hab ich auf Vinyl (viel viel billiger), kann mich gar nicht erinnern, ob ich’s schon mal angehört habe. Das von Barron hat bei mir bisher nie recht gezündet. Ich mag ihn als Hardbop-Pianisten mit dem älteren Bruder (Bill Barron) und später als „Klassiker“ besser. Das Garnett-Album kenne ich nicht … vermutlich mal in der Zeit der Musikblogs angehört, aber bei Garnett ist, wie redbeans schreibt, immer etwas Vorsicht angesagt, wenn man vom „klassischen“ Jazz her kommt (was bei Dir ja auch der Fall ist), das geht mal in Richtung Disco, mal ist es super smooth … aber spielen konnte der schon.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00: #170 – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaJoe Chambers mit Larry Young in Duo ist natürlich auch verlockend, die Entscheidung werd ich mir nicht leicht machen, zumal ich bei dem Album schon sehr lange neugierig bin…
Was Love Dance betrifft: auch dafür ist Free Slave eine gute Vorbereitung, dann weißt du, ob du mehr Woody Shaw brauchst… Ich hab andere Muse Alben von Shaw als toller abgespeichert (das mit Anthony Braxton und das mit Frank Strozier), aber Love Dance ist auch sehr gut
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.redbeansandriceJoe Chambers mit Larry Young in Duo ist natürlich auch verlockend, die Entscheidung werd ich mir nicht leicht machen, zumal ich bei dem Album schon sehr lange neugierig bin…
man darf halt kein orgel/schlagzeug-album erwarten, chambers spielt hauptsächlich klavier. ich finde das hübsch, aber nicht existenziell.
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Ganz generell ist die Muse Reissue Serie jenseits von Free Slave ein bisschen seltsam, ohne mir den Katalog in Ruhe im ganzen angesehen zu haben: es muss doch noch weitere naheliegendere Reissues geben
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.Können wir auch noch über die Wiederveröffentlichungen der Jazz Dispensary Top Shelf Series sprechen?
Die hier: https://jazzdispensary.com/release-archive/top-shelf/Gibt es da Alben, die ihr mir ans Herz legen könnt? Wenn ich mir die Beschreibungen z. B. bei jpc zu einigen Alben durchlese, denke ich schon, dass ich mich mit dem einen oder anderen Album – vielleicht Henderson, Purdie oder Blackbyrds – auch wohlfühlen könnte…
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How does it feel to be one of the beautiful people?redbeansandriceGanz generell ist die Muse Reissue Serie jenseits von Free Slave ein bisschen seltsam, ohne mir den Katalog in Ruhe im ganzen angesehen zu haben: es muss doch noch weitere naheliegendere Reissues geben
Sehe ich auch so – im Fall von Shaw nennst Du ja schon zwei, „The Woody Shaw Concert Ensemble Live at the Berliner Jazztage“ wär noch eins. Clau hört drüben grad Clifford Jordan, das wäre ein heisser Kandidat (auch mit Cedar Walton im Boomer’s) … der Katalog hat ja echt viel zu bieten, ihn irgendwie nach Spiritual Jazz zu biegen ist eine etwas komische (bzw. zeitgeistige) Idee.
Die andere verlinkte Reihe @clau passt da grad etwas ins Bild, aber da ist das einfach eine legitime Teilmenge aus einem riesigen Fundus und neben Shaw und Joe Henderson würd ich da sicher Gary Bartz und das Rusty Bryant Album empfehlen. Patrice Rushen würd ich mal reinhören (ich mag sie, auch später, wenn’s richtig poppig wird), Leon Spencer, Idris Muhammad, Bernard Purdie, Johnny Hammond (Smith) und Charles Kynard auch. Die Alben kenne ich teils nicht (Kynard, Smith), aber das sind auch so Leute, wo ich etwas wählerischer bin (von Smith hab ich allerdings echt viel, aber das ausgerechnet bisher nicht). In den Neunzigern gab’s diese und ähnliche Alben als „Legends of Acid Jazz“ auf billigen CD-Twofern, aber da sind meine Favoriten eher nicht in der Auswahl hier. Und für Azar Lawrence würd ich genau das oben zu Carlos Garnett geschriebene wiederholen (Lawrence hat als Sideman mit McCoy Tyner allerdings bei hervorragenden Aufnahmen mitgewirkt).
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00: #170 – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaPower to the People von Henderson ist allererste Liga, Blackstone Legacy von Shaw sicher interessanter als Love Dance … Und beim Rest ist noch mehr ziemlich interessant, die anderen Henderson, Bartz… Und dann halt die „rare groove“ Sachen, wenn man sie so wie ich mag…
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.Ich lese eure Anmerkungen ein bisschen als „Bevor Du das kaufst, gibt es einen Haufen Alben, bei denen das Geld eventuell erstmal besser investiert wäre.“ Liege ich da richtig?
gypsy-tail-wind… der Katalog hat ja echt viel zu bieten, ihn irgendwie nach Spiritual Jazz zu biegen ist eine etwas komische (bzw. zeitgeistige) Idee.
Naja, ich habe auch ein paar Strata-East LPs in der Sammlung. Aber wohin biege ich mich denn am besten? ;)
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How does it feel to be one of the beautiful people?redbeansandricePower to the People von Henderson ist allererste Liga, Blackstone Legacy von Shaw sicher interessanter als Love Dance … Und beim Rest ist noch mehr ziemlich interessant, die anderen Henderson, Bartz… Und dann halt die „rare groove“ Sachen, wenn man sie so wie ich mag…
Eigentlich schon. Ich bin am ehesten über Funk, Soul und Prince (und ein bisschen New School Hiphop) zum Jazz gekommen. Zumindest bin ich mit der Argumentation „Wenn Du das alles magst, musst Du mit“ vor 35 Jahren zum ersten mal mit einem guten Kumpel zum New Jazz Festival nach Moers mitgekommen.
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How does it feel to be one of the beautiful people?Äh sorry, Verwirrung, das mit dem Spiritual Jazz bezog ich auf Muse … finde mich mit diesen Reihen ja als CD-Käufer nicht direkt zu recht bzw. kenne sie eben nicht.
Und ja, ich glaub das Fazit ist nicht falsch: es gäbe im Fantasy-Fundus (Prestige, Milestone usw.) und eben auch bei Muse definitiv ganz viel anderes, das ich dringender empfehlen würde. Aber das hat mit der Vorliebe für den klassischen Jazz der Fünfziger und Sechziger zu tun, während heute eher der im Lauf der Sechziger aus dem Soul Jazz (und anderen Zutaten, die vielleicht nicht via Soul Jazz sondern direkt gechannelt wurden, Gospel etwa) entstehende Spiritual Jazz im Fokus steht.
Auf die Wohin-Frage hab ich so schnell keine Antwort, weil ich eben das aktuelle Vinyl-Angebot nicht überblicke … die British Jazz Explosion-Reihe hast Du schon geplündert glaub ich? (New Jazz Orchestra, Harry Beckett, Kenny Wheeler, Joe Harriott, Mike Taylor, John Cameron, Surman/Warren alle höchst empfehlenswert … ich brauch wohl noch die Don Rendell, da hab ich nie eine CD in die Finger gekriegt, die Namyslowski sagt mir bisher gar nichts, aber die könnte auch gut sein).
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00: #170 – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaJa, die British Jazz Explosion Reihe habe ich bis auf die Namyslowski LP komplett. Das sind bisher durchweg wirklich schöne Alben. Ich bestelle jetzt einfach erstmal „Free Slave“ und lass das andere ein paar Tage sacken.
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How does it feel to be one of the beautiful people?clauIch lese eure Anmerkungen ein bisschen als „Bevor Du das kaufst, gibt es einen Haufen Alben, bei denen das Geld eventuell erstmal besser investiert wäre.“ Liege ich da richtig?
Was die Muse Reihe jenseits von Free Slave betrifft, seh ich das in Tat so… Man kann sich zB auch für 5-10 Euro ein geschönes gebrauchtes Mickey Tucker Muse Album kaufen, das sich vor den Time Traveller Sachen nicht verstecken muss… Und selbst wenn ich nur über die Muse Alben von Garnett oder Shawn nachdenke, versteh ich die Auswahl nicht
Was Jazz Dispensary betrifft, bin ich sehr viel positiver: das ist aus meiner Sicht uberwiegend „Jazz für Hip Hop Fans“ – und Hip Hop Fans sind keine dummen Leute + sie haben die Tendenz, Schallplattenpreise hochzutreiben und Originale selten zu machen, so dass die Serie Sinn macht… Power to the People ist mE eins der besten Jazzalben überhaupt. Vom Rest ist fast alles zumindest interessant, auch wenn vieles vielleicht nicht für Jazzpuristen ist… Sowas wie das Idris Muhammad Album ist in seiner Nische mE Weltklasse, man muss halt wissen, wie einem die Nische gefällt…
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