Folgende Ausstellung werde ich besuchen …

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  • #10160657  | PERMALINK

    melodynelson
    L'Homme à tête de chou

    Registriert seit: 01.03.2004

    Beiträge: 5,938

    Danke dir! Hat sicherlich einen gewissen Reiz, einem der größten lebenden Künstler über die Schulter blicken zu dürfen. Die Sichtung lässt sich aber sicherlich verschieben. ;-)

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    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #10160659  | PERMALINK

    melodynelson
    L'Homme à tête de chou

    Registriert seit: 01.03.2004

    Beiträge: 5,938

    Amsterdam 1/2: Van Gogh Museum

    Zur Sammlung:

    Ein durchdachtes Museumskonzept und eine in jeglicher Hinsicht beeindruckende und zudem mit Sinn und Verstand konzipierte Ausstellung.

    Nicht nur Werk und Leben Van Goghs werden hier dargestellt, sondern auf spannende Weise zu einander in Bezug gesetzt, oftmals durch erläuternde und weiterführende Materialien (Briefe, Entwürfe) kontextualisiert. Durch die Hinzunahme von Gemälden befreundeter oder einflusshafter Künstler wird die Einzigartigkeit von Van Goghs Kunst vor ihrem zeitlichen Hintergrund erst richtig sichtbar.

    Negativ fällt einzig auf, dass das Beleuchtungskonzept einiger Räume nicht völlig aufgeht. Einige Ölgemälde reflektieren die an den Decken installierten Scheinwerfer je nach Blickwinkel doch recht stark. Hier wäre unbedingt nachzubessern. Auch mangelt es hier und da an Sitzgelegenheiten. Abhilfe allerdings schaffen die an der Garderobe ausleihbaren Klappstühle.

    Zum Besuch:

    Unbedingt rechtzeitig online reservieren. Auch werktags besteht großer Andrang, der allerdings dadurch dosiert wird, dass ein Einlass nur halbstündlich (mit Puffern) stattfindet. Wer beispielsweise ein Ticket für 11:30 Uhr gebucht hat, kommt auch bis 12:00 Uhr noch hinein. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass kein Ausstellungsbereich überlastet ist, und dass man sich jedem Bild eingehend widmen kann. Sehr klug und durchdacht.

    In die Sammlung, die sich über insgesamt vier Etagen erstreckt, sollte man mindestens zwei Stunden Zeit investieren. Ein ergänzendes Studium der keineswegs beliebig verstreuten Materialien nimmt zumindest eine zusätzliche Stunde in Anspruch.

    Foyer, Shop und Café sind ohne gültiges Ticket leider nicht öffentlich zugänglich.

    Aktueller Eintrittspreis: €17 (keine Erm.), bis 18 J. frei.

    zuletzt geändert von melodynelson

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    #10160685  | PERMALINK

    melodynelson
    L'Homme à tête de chou

    Registriert seit: 01.03.2004

    Beiträge: 5,938

    Amsterdam 2/2: Museum Of Contemporary Art (Moco)

    Abseits der „Großen Drei“ und der gängigen Reiseführer beherbergt der Museumsplatz auch dieses äußerlich unscheinbare, seit 2016 in einer Stadtvilla untergebrachte Museum, das sich in wechselnden Austellungen, wie der Name bereits sagt, überwiegend zeitgenössischer Kunst widmet. Nach Ausstellungen zu Basquiat und etwa Warhol, kamen wir gestern in den Genuss von Banksy, dessen Werk über die verwinkelte Ausstellungsfläche auf zwei Etagen und den Museumsgarten verteilt in seiner Einzigartigkeit und Vielfältigkeit gewürdigt wurde. Im Keller befand sich zudem eine kleine Sammlung von Werken Salvador Dalís, die bei uns allerdings keinen sonderlichen Eindruck hinterließ.

    Das Museum selbst zeichnet sich durch eine offene, verspielte Atmosphäre aus, die die dort ausgestellte Kunst bestens ergänzt. Die im besten Sinne des Wortes „Unprofessionalität“ und Herzlichkeit des Personals, die originalbelassene Innenarchitektur sowie kleine Details (eine Schale mit Gummibärchen am Eingang, fehlende Absperrungen etc.) erzeugen eine Atmosphäre des Wohlbefindens, die den 60- bis 90-minütigen Aufenthalt zu einem Genuss werden lassen und dazu beitragen, sich ungezwungen auf die ausgestellte Kunst einlassen zu können, was in großen Museen leider häufig fehlt.

    Fazit:

    Wem während seines Amsterdam-Aufenthalts nur wenig Zeit für einen Museumsbesuch bleibt, dem sei dieses Kleinod im Schatten seiner wuchtigen Nachbarn wärmstens empfohlen. Man darf auf die weitere Entwicklung des Moco und folgende Ausstellungen äußerst gespannt sein. Ich komme gerne wieder.

    Aktuelle Eintrittspreise: Erwachsene €12,50 (Erm. €10), unter 16 J. €7,50, unter 6 J. frei.

    zuletzt geändert von melodynelson

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    #10173571  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 6,294

    In Frankfurt/Main soll in der Innenstadt ein Museum für moderne elektronische Musik namens Momem entstehen. Für fünf Millionen Euro. Die Stadt willigte bereits ihre Unterstützung zu, allerdings hemmt noch die Suche nach einem geeigneten Standort das Projekt. Schirmherr ist Dieter Meier von Yello. Hier ein aktueller Artikel

    Wird leider sicher noch einige Jahre dauern bis zur tatsächlichen Eröffnung …

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    "Oh tragedy, life reminds me bout a symphony on the radio" (Hanoi Rocks) 
    #10173687  | PERMALINK

    jjhum

    Registriert seit: 30.08.2007

    Beiträge: 2,149

    #10173713  | PERMALINK

    august-ramone
    Ich habe fertig!

    Registriert seit: 19.08.2005

    Beiträge: 52,070

    @mick67, die beiden Besuchsberichte von @melodynelson aus Amsterdam sind für deinen Besuch dort vielleicht interessant.

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    http://www.radiostonefm.de/ Wenn es um Menschenleben geht, ist es zweitrangig, dass der Dax einbricht und das Bruttoinlandsprodukt schrumpft.
    #10173725  | PERMALINK

    mick67

    Registriert seit: 15.10.2003

    Beiträge: 76,951

    Danke für den Hinweis, August.Ich hab’s eben gelesen.

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    #10173729  | PERMALINK

    shanks
    Muscle and Hate

    Registriert seit: 08.02.2009

    Beiträge: 13,409

    Das Rijksmuseum nicht vergessen!

    --

    Zander, Frank. Punk ist Punk.
    #10174033  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 6,294

    Visions.de: +++ Trent Reznor und Atticus Ross von den Nine Inch Nails haben einen Song zum „Walled Off Hotel“ vom Künstler Banksy beigetragen. Dieser trägt den Titel „Green Lines“ und wird auf einem per Fernsteuerung angespielten Klavier im Hotel zu hören sein. Die Musiker hatten ihren Beitrag bereits im März zusammen mit zahlreichen anderen Künstlern angekündigt. Das Hotel wirbt mit der „schlechtesten Aussicht der Welt“, befindet sich im palästinensischen Bethlehem und zeigt beim Blick aus dem Fenster die Mauer zwischen Palästina und dem israelisch besetzten Westjordanland:

    Trent Reznor hits Banksy

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    "Oh tragedy, life reminds me bout a symphony on the radio" (Hanoi Rocks) 
    #10197971  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

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    Beiträge: 6,294

    Am kommenden Samstag eröffnet die documenta 14 in Kassel. Geht jemand dieses Jahr hin?

    --

    "Oh tragedy, life reminds me bout a symphony on the radio" (Hanoi Rocks) 
    #10214705  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 6,294

    World Records – Café Oh Julia, Mannheim, 26.6 bis 31.8.2017

    Gestern war ich auf einer Vernissage des Düsseldorfer Fotografen Kai Schäfer, der eine Serie produziert über abgelichtete Schallplatten der Popgeschichte, die sich auf einem Schallplattenspieler drehen. Von Pink Floyd über David Bowie bis Kraftwerk und Johnny Cash.

    Eine der ersten Ausgaben des Magazins MINT hatte bereits eine größere Reportage über Schäfer gebracht.

    Auch eine große Fotografie von Motörhead befindet sich darunter (siehe Foto), die Platte „Ace of Spades“, handsigniert von Lemmy und Co., kurz vor ihrem letzten Konzert in Berlin im Dezember 2015. Eigentlich ein trauriger Anlass.

    Hängt alles nun in Mannheim an den Wänden im neuen riesigen Café Oh Julia.

    zuletzt geändert von ford-prefect

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    "Oh tragedy, life reminds me bout a symphony on the radio" (Hanoi Rocks) 
    #10220663  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

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    ford-prefectWorld Records – Café Oh Julia, Mannheim, 26.6 bis 31.8.2017

    Mein Zeitungsbericht darüber: World Records

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    "Oh tragedy, life reminds me bout a symphony on the radio" (Hanoi Rocks) 
    #10220665  | PERMALINK

    kurganrs

    Registriert seit: 25.12.2015

    Beiträge: 5,853

    Schöne Bilder… sie sind aber nur was für Besserverdiener. :wacko:

    --

    #10221539  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

    Registriert seit: 10.07.2002

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    kurganrsSchöne Bilder… sie sind aber nur was für Besserverdiener.

    Vielleicht bringt er ja irgendwann einen Bildband heraus. Oder eine reproduzierte Poster-Serie.

    --

    "Oh tragedy, life reminds me bout a symphony on the radio" (Hanoi Rocks) 
    #10252617  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

    Registriert seit: 10.07.2002

    Beiträge: 6,294

    Vorgestern bin ich bei schwüler Sommerhitze über den Kölner Melaten-Friedhof geschlendert. Dort liegen zahlreiche berühmte Personen beerdigt, etwa Schauspieler Dirk Bach, Willy Millowitsch, der Verleger-Clan DuMont, Sexpertin Erika Berger, die Schriftstellerin Irmgard Keun, Schlagzeuger Jaki Liebezeit, just to name a few. Ich war jedoch auf der Suche nach dem Grab des 2010 verstorbenen Pop-Art-Malers Sigmar Polke. Was sich kompliziert gestaltete, da der Melaten-Friedhof schlecht ausgeschildert ist: Kleine graue und verwitterte Steinquader weisen auf diesem Gottesacker überall an den Ecken der Pfade den Weg, teilweise sind die Gravuren darauf kaum mehr zu entziffern, die weisenden Quader umgefallen oder mit Gras überwachsen.

    Ich bin der totale Nostalgiker. Auf Friedhöfen kann man nicht bloß dem Geist verstorbener Menschen nachspüren, sondern ebenso beeindruckende Bildhauerkunst entdecken. Sozusagen ein Freiluftmuseum unter offenem Himmel. Fast anderthalb Stunden irrte ich auf dem Friedhof umher, bis ich einen Mann mittleren Alters traf, der mir genau sagen konnte, wo der alte Polke liegt. Dessen Grabstätte wird lediglich von einer schlichten grauen Grabplatte mit seinem Geburts- und Sterbejahr geschmückt. Leicht zu übersehen, diese kleine Ruhestätte. Als ich mich schwitzend auf dem Rand eines Brunnen kurz hinsetzte, kamen ein Mann und eine Frau des Weges. „Sie kennen sich bestimmt hier aus. Wissen Sie, wo Hildegard Krekel liegt?“, fragte mich der Mann, der eine kleine Liste bei sich führte mit notierten Promi-Namen. Nein, antwortete ich, bin selbst fremd. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei ihm ebenfalls um einen Touristen, aus Hannover. Dafür dass hier so viele berühmte Menschen liegen, erklärte ich, befindet sich der Melaten-Friedhof in einem sehr schlechten Zustand. „Die Stadt Köln hat kein Geld“, sprach dazu die Frau, eine Einwohnerin.

    zuletzt geändert von ford-prefect

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    "Oh tragedy, life reminds me bout a symphony on the radio" (Hanoi Rocks) 
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