Der letzte Film, den ich gesehen habe (Vol. II)

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  • #11211829  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

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    Fear and Loathing in Las Vegas (1998, Regie: Terry Gilliam) mit Johnny Depp

    Auf Netflix. Einer meiner Lieblingsfilme. Wie das wohl wäre, voll auf LSD nachts durch die schillernde Neonmetropole Las Vegas zu taumeln? Das wäre wohl die totale Reizüberflutung. Viele der schiefen Kameraeinstellungen und das Gaga-Spiel von Johnny Depp erinnern, wie mir jetzt im Nachhinein auffällt, an 12 Monkeys von 1995 bzw. an Brad Pitt darin in der Psychiatrie, der Film ist ja auch von Terry Gilliam. Eine der witzigsten Szenen in FALILV ist jene, in der Depp versucht, auf dem Highway den Polizeiwagen abzuhängen. Herrlich.

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    "Oh tragedy, life reminds me bout a symphony on the radio" (Hanoi Rocks) 
    Highlights von Rolling-Stone.de
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    #11211985  | PERMALINK

    pfingstluemmel
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    Come with uncle and hear all proper! Hear angel trumpets and devil trombones. You are invited.
    #11212219  | PERMALINK

    stormy-monday
    verdreckter Hilfssheriff

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    Ich hielt das Buch für unverfilmbar. War dann doch recht lustig. Und Johnny und Hunter wurden gute Freunde.

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    They're selling postcards of the hanging, they're painting the passports brown
    #11212937  | PERMALINK

    pfingstluemmel
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    Der unterdurchschnittliche Dying of the Light hat mich nicht auf den vergnüglichen Dog Eat Dog vorbereiten können, schon gar nicht auf die ungehemmte Gewaltdarstellung, der Regisseur Paul Schrader sich hier bedient. Der beste Gangsterfilm, den ich seit einiger Zeit gesehen habe, kann zwar letztendlich nicht mit der wahnwitzigen Eingangssequenz Schritt halten, operiert jedoch durchgehend auf hohem und höchstem Niveau. Die imdb-Wertung ist ein Witz, wahrscheinlich war’s dem Krimipublikum wieder zu „unrealistisch“. „Where’s the thing you put in the baby’s mouth? What’s it called?” – „A dick?“

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    #11215401  | PERMALINK

    pfingstluemmel
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    Matthew Barneys The Cremaster Cycle ist eigentlich kein Film an sich, Multimediaspektakel wäre zutreffender, und war auch nicht zum kommerziellen Vertrieb bestimmt. Schließlich gab es doch eine DVD-Veröffentlichung von Cremaster 3: The Order, die einen kurzen Einblick in den ursprünglich dreistündigen Film erlaubt, der wiederum Teil mehrerer Filme ist. Quasi ein Snippet des Gesamtwerks, das einige wenige für mehrere 100.000 Dollar auf VHS erwerben konnten. (Wie es momentan um Aufführung bzw. Installation des Werks bestellt ist, weiß ich nicht. Ich schätze, man muss schon sehr viel Glück haben oder zumindest in der Zeit reisen, um in den Genuss zu kommen.) Also danken wir Allah auf Knien für das Internet, wo ein User über einen längeren Zeitraum diverse VHS-Rips aller Cremaster-Filme zusammengetragen hat. Der Einstieg mit The Order hat mir sehr gefallen, mal sehen, was da noch so auf mich wartet. Grobe Einschätzung: Wäre Tarsem Singh Künstler und nicht Werbefilmer, würde er wohl Ähnliches erschaffen.

    Supersweet. Mit einem Soundtrack von Sophie Hunger. :-)

    Hat mit dem furchtbaren Bollywoodquatsch nichts zu tun, sondern macht die nouvelle vague für Indien flott. Leichte Pacing-Probleme hier und da, in der Gesamtheit aber ein Gewinn.

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    #11216307  | PERMALINK

    pfingstluemmel
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    Zwei Filme aus dem eher unbefriedigenden Mittelfeld der Komödie, wobei Delirious deutlich phantasievoller, witziger und sympathischer zur Sache geht, was John Candy zum Teil auf seine Kappe nehmen darf. Tom Hanks war noch nie ein begabter Schauspieler, sein Sohn Colin unterbietet das mit Leichtigkeit. Immerhin macht John Malkovich seine Sache ordentlich. Visuell ist da natürlich nichts zu holen, Komödienstandard aus Hollywood. Delirious verpflichtet Prince für den Titelsong, im Abspann von The Great Buck Howard sieht man eine Performance von Clap Your Hands Say Yeah.

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    #11216323  | PERMALINK

    cleetus

    Registriert seit: 29.06.2006

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    pfingstluemmelMatthew Barneys The Cremaster Cycle ist eigentlich kein Film an sich, […]

    Ich erinnere mich mit Schrecken an die Jahre 05/06/07 zurück als es in München (die Sammlung Götz spielt die Filme relativ regelmäßig alle 4-6 Jahre) die Krönung zum goldenen Superintelektuellen schlechthin war, wenn man abends besoffen an der Theke hing und „Ach übrigens, wie findest du eigentlich…HÄ? DU HAST SIE NICHT ALLE GESEHEN??“ in die Runde werfen konnte. Wenn man dann seine Augen verdreht hat, kam hundertprozentig „Naja, Barney war ja mal mit Björk, interessant oder?“. Grausame Zeiten.

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    Don't be fooled by the rocks that I got - I'm still, I'm still Jenny from the block
    #11216327  | PERMALINK

    pfingstluemmel
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    In welchen Spelunken treibst du dich herum? :D

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    #11216393  | PERMALINK

    ford-prefect
    Feeling all right in the noise and the light

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    Haus der 1000 Leichen (2003, Regie: Rob Zombie)

    Kann mich erinnern, als der im Januar 2004 im Kino startete, wurde der fast überall verrissen als schlechte Kopie von „Blutgericht in Texas“. Dem kann ich nicht zustimmen. Ich halte diesen Film für ein sehr eigenständiges Werk mit eigenen und originellen Einfällen. Nur ein paar Handlungspunkte sind dem Texas Chainsaw Massacre entlehnt und dienen als Ausgangspunkt für eine selbständige Geschichte über eine perverse Familie, die sich über ahnungslose Jugendliche hermacht. Dabei variiert „Haus der 1000 Leichen“ den Stoff spielerisch und versiert. Deshalb wirkt der Film meiner Meinung nach mehr wie eine Kreuzung aus The Addams Family, Texas Chainsaw Massacre und „Elvira, Herrscherin der Dunkelheit“, in unterschiedlichen Anteilen. Mit einigen Härtegraden, stellenweise höchst verstörend, eklig, abgründig und brutal. Vor einem Jahr starb Sid Haig, der Captain Spaulding verkörpert. Also mir gefällt er gut.

    zuletzt geändert von ford-prefect

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    "Oh tragedy, life reminds me bout a symphony on the radio" (Hanoi Rocks) 
    #11216649  | PERMALINK

    pfingstluemmel
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    Ja, das ist ein guter Film, perfekt für Halloween in der wilden Mischung aus genuin Furchteinflößendem und buntem Camp. :good: Mein Favorit von Zombie bleibt The Lords of Salem. 3 from Hell sah ich leider noch nicht, 31 schwächelte jedoch bereits.

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    #11218821  | PERMALINK

    pfingstluemmel
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    Das erstaunlich gleichbleibend hohe Level von Allens Filmen ist eine wahre Freude. Zuletzt:

    und

    Noch 4 to go, dann folgt das Ranking, @mozza. (Und das wird sicher kein leichtes Unterfangen. Seufz.)

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    #11219725  | PERMALINK

    ford-prefect
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    Radio Rock Revolution (2009) mit Philip Seymour Hoffman

    Ein den Geist der 60er Jahre und der damaligen Rock- und Popmusik atmender Musikfilm über einen Piratensender in britischen Gewässern der Nordsee. Kommt sogar ein richtig krasser Höhenangstmoment vor, der mich mehr als jeder Horrorfilm erschaudern ließ. Müsste auf eine Kinoleinwand noch intensiver wirken. Zum Abspann laufen zig Plattencover der Popgeschichte durchs Bild.

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    #11219779  | PERMALINK

    fifteenjugglers
    war mit Benno Fürmann in Afghanistan

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    „E la nave va“ (Federico Fellini, 1983)

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    "Don't reach out for me," she said "Can't you see I'm drownin' too?"
    #11219783  | PERMALINK

    cleetus

    Registriert seit: 29.06.2006

    Beiträge: 15,581

    pfingstluemmelIn welchen Spelunken treibst du dich herum? :D

    Das studentische Schwabing, Fendstüberl, Fraunhofer, Pilsdoktor etc.

    Enola Holmes – Gähn, aber überraschend gewalttätig für eine FSK 12 Freigabe.

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    Don't be fooled by the rocks that I got - I'm still, I'm still Jenny from the block
    #11222949  | PERMALINK

    pfingstluemmel
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    :heart: Tipps zu mehr Meisterwerken in prächtigem Technicolor?

    Scream meets Butterfly Effect/Groundhog Day meets The Big Bang Theory. Großer Spaß für zwischendurch.

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    Come with uncle and hear all proper! Hear angel trumpets and devil trombones. You are invited.
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