Startseite › Foren › Kulturgut › Für Cineasten: die Filme-Diskussion › Der letzte Film, den ich gesehen habe (Vol. II)
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AutorBeiträge
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KrautathausJa, und die letzte Szene in der sich Del Toro umdreht und nochmal Blunt ansieht, ist priceless.
Doppel Daumen hoch!
KrautathausBisher hab‘ ich keinen Villeneuve Film gesehen, der mich enttäuscht hat, die waren alle ganz hervorragend, voran auf Platz 1 „Enemy“. Nur Polytechnique hab ich noch nicht gesehen.
Prisoners war auch ein klasse Film… mit einem unglaublichen Jake Gyllenhaal.
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Definitiv schon sehr viel Schlechteres gesehen.
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Flow like a harpoon daily and nightlyThe Hateful Eight (Quentin Tarantino, USA, 2015)
Großartig. Ein weiteres Meisterwerk von Tarantino. Leider war meine Begleitung nicht für OMU zu haben, ich muss also noch mal ins Kino.
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And all the pigeons adore me and peck at my feet Oh the fame, the fame, the fame
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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Gestern:
Janis: Little Girl Blue (Amy J. Berg, 2015) ***
Am meisten hat mich überrascht, wie positiv und respektvoll sich ihre Ex-Band-Kollegen von Big Brother & The Holding Company äußerten, obwohl sie von der angehenden „Diva“ doch reichlich in den Arsch getreten wurden.
Selma (Ava DuVernay, 2014) ****
Wenn man die zeitliche Nähe zwischen den Handlungen von beiden Filmen bedenkt, wirkt der hier noch erschütternder.
… und gleich The Hateful8 … mit gemischten Gefühlen.
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The Revenant – Der Rückkehrer (Alejandro G. Iñárritu, USA 2015)
Ein Kumpel hatte mich überredet, ich hatte nur einen Trailer flüchtig gesehen, aber keine Ahnung was mich erwarten würde.
In meiner Kinovorstellung saßen viele Pärchen und die hatten wohl überwiegend einen Naturfilm erwartet, in dem ein verletzter und versprengter Trapper das nächste Fort zu erreichen versucht, um am Leben zu bleiben.Viele Sequenzen, insbesondere die Kampfszenen, setzten eingen Besucher(inne)n hörbar zu.
Anders als bei The Hateful 8 hat The Revenant bei mir nicht die direkte Wirkung beim Ansehen entfaltet, sondern erst richtig als ich schon 30 Minuten wieder aus dem Kino raus war. Beeindruckende Bilder zweifelsohne, jedoch fand ich die Story dann doch sehr hanbüchen. Erstaunlich wie ein Halbtoter es schafft allen Nartugewalten zum Trotz so durchzukommen und dabei nicht noch kranker wird, sondern immer gesünder….Es hat aber trotzdem Spaß gemacht diesen Film anzusehen und ich hab’s letztlich nicht bereut.
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Ever tried. Ever failed. No matter. Try Again. Fail again. Fail better. Samuel Beckett - 'Cos music is for listening and not to stored away in a bloody cupboard.
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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talking headIch fand den Film auch fantastisch, aber gerade den Kampf mit dem Grizzly als das unrealistischste am ganzen Film. So ein Exemplar wiegt bis zu 680 kg und das im Film war nicht eben ein kleines. Von den Verletzungen mit den Krallen mal abgesehen, dürfte es wohl kaum zu überleben sein, wenn ein Tier mit so einem Gewicht auf einem Menschen „herumhüpft“ und nach dem Fall auf ihm zu liegen kommt.
Da der Film auf einer wahren Begebenheit beruht, wird sich der wirkliche Angriff wohl etwas anders abgespielt haben.
Aber egal …
Btw. Interessant was aus Jim Bridger dann so wurde:
https://de.wikipedia.org/wiki/Jim_BridgerPheebeeThe Revenant – Der Rückkehrer (Alejandro G. Iñárritu, USA 2015)
… Beeindruckende Bilder zweifelsohne, jedoch fand ich die Story dann doch sehr hanbüchen. Erstaunlich wie ein Halbtoter es schafft allen Nartugewalten zum Trotz so durchzukommen und dabei nicht noch kranker wird, sondern immer gesünder….
Es hat aber trotzdem Spaß gemacht diesen Film anzusehen und ich hab’s letztlich nicht bereut.
Ja, einige unlogische Momente wohnen dem Film wohl inne …
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„Die Nacht der Nächte – School’s Out“ (Achim Bornhak)
Und wieder mal hatte Dominik Graf Recht. Große Klasse!
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Flow like a harpoon daily and nightlyApropos Dominik Graf, gestern gesehen:
Wir Wunderkinder *****
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Don't be fooled by the rocks that I got - I'm still, I'm still Jenny from the block
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
The Hateful Eight (Quentin Tarantino, 2015) ***
Von „Großartig“ und „Meisterwerk“ ist der Film meilenweit entfernt. Das hochkarätige Ensemble entäuscht zu großen Teilen, der Film zieht sich wie Kaugummi und auch Morricone ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Die kurzen Monologe von Tim Roth können denen von Christoph Waltz nicht annähernd das Wasser reichen und Tarantino zitiert sich viel zu oft selbst. So müssen also Samuel L. Jackson und vor allem Walton Goggins, der in Django noch mit einer kleinen Nebenrolle als Fiesling Billy Crash besetzt war, diesen etwas trägen Film über die Ziellinie und zu einem doch noch einigermaßen versöhnlichen Finale retten.
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
Ich stimme dir in vielen Punkten zu, talking head. Der Film ist zu lang, zu holprig, zu zäh. Und Tim Roth in der Christoph Waltz-Rolle war doch schon nervig genug, da hätte ein mehr an Dialog auch nichts mehr gerissen, im Gegenteil. Und dass sich Tarantino selbst zitiert: geschenkt. Sein ganzes Werk besteht ja aus Zitatenschätze. Schade nur, dass seine Figuren hier nicht, wie sonst, durch die Dialoge dreidimensional werden, sondern die Texte lediglich aufsagen. Das wirkt meist alles so gestelzt und konstruiert. QT wäre hier wohl gerne ein zweiter David Mamet, ist davon jedoch sehr, sehr, sehr weit entfernt. Vom gesamten Ensemble hat mir eigentlich Demián Bichir als leicht debiler Mexikaner am besten gefallen. Morricones Score fand ich auch superb.
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
Weitestgehende Zustimmung statt Bratpfanne. Freut mich, pinch.
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The Hateful Eight Tarantino ***
Einige Einstellungen, Dialoge und Morricones Musik retten diesen ansonsten unterdurchschnittlichen Film.
Das immer mit den gleichen Akteuren (Madsen…) gearbeitet wird, fällt dem Regisseur hier auf den Kopf.
Roth würde wohl gerne Christoph mit Vornamen heißen.
Aus dem Schnee-Setting hätte man doch so viel mehr machen können…
Walton „Giuliano Gemma“ Goggins eine positive Überraschung.
Für Tatantino ist es wohl an der Zeit, zurückzutreten.
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„Anomalisa“ (Charlie Kaufman)
Ganz hübsch, aber so richtig rein kam ich nicht. Irgendwie hätte ich lieber Jennifer Jason Leigh selbst gesehen.
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Flow like a harpoon daily and nightlySicherlich kein Meisterwerk, aber die Girls Just Wanna Have Fun-Szene ist fantastisch.
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Isotope…Für Tatantino ist es wohl an der Zeit, zurückzutreten.
Na, ganz so schlimm war es ja nicht!
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