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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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Holger Schmidtheute wollte ich mir die „pre-RCA“ Platten (DERAM !) anhören … ein DO-LP „Images“ mit 21 Tracks aus 1967-1970; etwa so sieht die DO-LP aus : … Google listed sie nicht; mal stelle ich Bilder hier rein !
Die Tracks haben mich aber sowas von enttäuscht … mit Recht hat man den „Ausnahmekünstler … damals, ignoriert !!! … ab der VÖ von „Major Tom“ sah es anders aus !!! :lol:
Das war eher abseits der üblichen Popmusik, aber da gibt es schon ein paar Perlen wie „Silly Boy Blue“, „Little Bomardier“ oder „Please Mr. Gravedigger“.
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WerbungRetroIch hab hier eine DTS-CD mit Ziggy Stardust, wird mal Zeit, daß ich die mal einschiebe.
Ich weiß nicht, warum ich letztes Jahr nicht so warm wurde mit Bowie. Gerade lief Low, vor-vor-gestern „Heroes“ und jetzt Ziggy Stardust in DTS. Alles wundervolle Alben. :liebe:
Und Blackstar braucht bei mir noch ein paar Runden (kann wohl daran liegen, daß es auf YouTube lief)
Welche als nächstes?
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Meine Beiträge stellen lediglich meine eigene/persönliche Meinung dar (solange nicht anders beschrieben) und sind nicht zu verallgemeinern.„Hunky Dory“ und „Station To Station“.
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How does it feel to be one of the beautiful people?RetroIch weiß nicht, warum ich letztes Jahr nicht so warm wurde mit Bowie. Gerade lief Low, vor-vor-gestern „Heroes“ und jetzt Ziggy Stardust in DTS. Alles wundervolle Alben. :liebe:
Und Blackstar braucht bei mir noch ein paar Runden (kann wohl daran liegen, daß es auf YouTube lief)
Welche als nächstes?
Hier haben wir einen How to buy … David Bowie?-Thread aufgemacht
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„Etwas ist da, was jenseits der Bedeutung der Worte, ihrer Form und selbst des Stils der Ausführung liegt: etwas, was direkt der Körper des Sängers ist, und mit ein- und derselben Bewegung aus der Tiefe der Stimmhöhlen, der Muskeln, der Schleimhäute, der Knorpel einem zu Ohren kommt, als wenn ein und dieselbe Haut das innere Fleisch des Ausführenden und die Musik, die er singt, überspannen würde.“ (Roland Barthes: Die Rauheit der Stimme)FriedrichHier haben wir einen How to buy … David Bowie?-Thread aufgemacht
Ich habe mir heute morgen auf einer längeren Zugfahrt die komplette „Nothing Has Changed“ angehört. Die Vielfalt kommt bei fast vier Stundem Musik natürlich nicht zu kurz, vom Sound her gefällt mir nicht alles, aber das ist achon eine Menge sehr toller Musik!
Vielleicht auch eine Antwort auf die Frage „how to …“?
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #161: David Murray - 11.3., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbagypsy tail windIch habe mir heute morgen auf einer längeren Zugfahrt die komplette „Nothing Has Changed“ angehört. Die Vielfalt kommt bei fast vier Stundem Musik natürlich nicht zu kurz, vom Sound her gefällt mir nicht alles, aber das ist schon eine Menge sehr toller Musik!
Vielleicht auch eine Antwort auf die Frage „how to …“?
Compilations oder Box-Sets sind ja oft ein guter Einstieg. Ich habe damals Miles Davis in großen Teilen über eine Box (die hier imho von allmusic deutlich zu schwach bewertet wird. Selbst wenn es Schwachpunkte gibt, sind hier **** drin!) kennengelernt. Über meine Freude über die Dave Brubeck-Box hatte ich ja auch schon ausführlich geschrieben. Wie findest Du die Bowie-Box und was sind Deine Favoriten, was gefällt Dir nicht so gut?
Sicher ist die Bowie-Box in großen Teilen toll und man macht damit nichts falsch. Sie enthält aber auch viele Sachen, auf die ich selbst verzichten kann und lässt gleichzeitig vieles aus, auf das ich nicht verzichten will. Nur ein einziges Stück von Low? Keins der großartigen Instrumentals? Ich finde solch Alben wie Ziggy Stardust oder Low eben als komplette Alben so toll, dass die für mich sowieso must haves sind.
Ich muss hier dazusagen, dass ich den Bowie nach 1983 kaum kenne, mich aber beim Quer- und Reinhören auch kaum etwas aus dieser Zeit richtig gereizt hat. Es ist für mich bezeichnend, dass Bowies Zeit von Mitte der 60er bis Ende der 70er (ca. 15 Jahre) etwa die Hälfte der Box einnimmt, während die Zeit von 1980 bis 2015 (ca. 35 Jahre) im gleichen Umfang abgehandelt wird. Die Höhepunkte (falls es denn überhaupt welche sind) scheinen da spärlich gesät zu sein. Darin unterscheidet Bowie sich aber auch nicht von Musikern wie Bob Dylan oder Neil Young. Oder von Miles nach 1975.
Neil Young habe ich übrigens über die großartige Decade-Compilation kennengelernt. Aber die geht eben auch nur von 1966-1976.
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„Etwas ist da, was jenseits der Bedeutung der Worte, ihrer Form und selbst des Stils der Ausführung liegt: etwas, was direkt der Körper des Sängers ist, und mit ein- und derselben Bewegung aus der Tiefe der Stimmhöhlen, der Muskeln, der Schleimhäute, der Knorpel einem zu Ohren kommt, als wenn ein und dieselbe Haut das innere Fleisch des Ausführenden und die Musik, die er singt, überspannen würde.“ (Roland Barthes: Die Rauheit der Stimme)FriedrichEs ist für mich bezeichnend, dass Bowies Zeit von Mitte der 60er bis Ende der 70er (ca. 15 Jahre) etwa die Hälfte der Box einnimmt, während die Zeit von 1980 bis 2015 (ca. 35 Jahre) im gleichen Umfang abgehandelt wird. Die Höhepunkte scheinen da spärlicher gesät zu sein.
Da muss man dann aber auch berücksichtigen, dass die Abstände zwischen den Alben immer größer wurden. So liegen zwischen Reality und The Next Day z.B. immerhin 10 Jahre. Dabei möchte ich nicht bestreiten, dass in den ersten 15 Jahren sicher mehr wichtige Aufnahmen entstanden sind als danach, aber so gesehen schneiden die restlichen 35 Jahre dann eben doch ganz gut ab, oder nicht?
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Wann kommt Horst Lichter mit dem Händlerkärtchen und knallt mich ab?sparchDa muss man dann aber auch berücksichtigen, dass die Abstände zwischen den Alben immer größer wurden. So liegen zwischen Reality und The Next Day z.B. immerhin 10 Jahre. Dabei möchte ich nicht bestreiten, dass in den ersten 15 Jahren sicher mehr wichtige Aufnahmen entstanden sind als danach, aber so gesehen schneiden die restlichen 35 Jahre dann eben doch ganz gut ab, oder nicht?
Ja, stimmt. Wie gesagt: Ich will die Box nicht schlecht reden. Bestimmt sehr gut. Ich hatte sie im Plattenladen sogar schon mal in der Hand, habe mich dann aber anders entschieden, denn ich meine, man bekommt mehr gute Musik, wenn man sich stattdessen ein paar Bowie-must haves aus den 70ern besorgt. Oder andersrum und besser gesagt: Wenn man Ziggy und Low nicht komplett hört, verpasst man mehr, als wenn man Bowie nach 1980 nicht hört.
Ich wundere mich ja ein bisschen, dass kein schrecklicher shitstorm über mich hereinbricht, wenn ich den Bowie nach 1980 hier immer wieder schlecht mache – ohne ihn richtig zu kennen.
Andererseits: Selbst die Bowie-Experten können da kaum was Amtliches empfehlen.
Am Ende ist es die Frage: Will man eine Compilation mit den Hits oder komplette Alben?
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„Etwas ist da, was jenseits der Bedeutung der Worte, ihrer Form und selbst des Stils der Ausführung liegt: etwas, was direkt der Körper des Sängers ist, und mit ein- und derselben Bewegung aus der Tiefe der Stimmhöhlen, der Muskeln, der Schleimhäute, der Knorpel einem zu Ohren kommt, als wenn ein und dieselbe Haut das innere Fleisch des Ausführenden und die Musik, die er singt, überspannen würde.“ (Roland Barthes: Die Rauheit der Stimme)Ich stimme Dir insofern zu, als dass man Ziggy, Low oder „Heroes“ komplett hören sollte. Aber dennoch sollte man das Werk nach 1980 nicht außer acht lassen. Eine amtliche Empfehlung dafür wäre von meiner Seite 1st Outside.
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Wann kommt Horst Lichter mit dem Händlerkärtchen und knallt mich ab?Sorry wegen dem kleinen Davis-OT:
FriedrichCompilations oder Box-Sets sind ja oft ein guter Einstieg. Ich habe damals Miles Davis in großen Teilen über eine Box (die hier imho von allmusic deutlich zu schwach bewertet wird. Selbst wenn es Schwachpunkte gibt, sind hier **** drin!) kennengelernt.
Miles Davis über ein Best Of? Ich halte das für unmöglich. Der einzige wahre Einstieg ist über Kind Of Blue. Jazz in seiner reinsten Form. Bei mir kam gleich danach Pangea/Agartha dann Bitches Brew und dann erst On A Silent Way.
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Meine Beiträge stellen lediglich meine eigene/persönliche Meinung dar (solange nicht anders beschrieben) und sind nicht zu verallgemeinern.Friedrich Selbst die Bowie-Experten können da kaum was Amtliches empfehlen.
Falsch.
Abgesehen davon, dass ich den Terminus „amtlich“ im Musikbezug fürchterlich finde, kann ich da gleich mit den drei großartigen Singles von Let’s Dance kommen, nicht zu vergessen die Cat people-Single aus dem Soundtrack, dann gibt es an den tollen Singles der Mid-80s ebenfalls nichts auszusetzen, Outside hat ein paar tolle Songs, Earthling ist noch viel besser, Hours ist auch nicht zu verachten und auch Heathen und Reality haben starke Nummern. Und mit The next day und Blackstar kann man auch nichts falsch machen.--
Staring at a grey sky, try to paint it blue - Teenage BluesparchIch stimme Dir insofern zu, als dass man Ziggy, Low oder „Heroes“ komplett hören sollte. Aber dennoch sollte man das Werk nach 1980 nicht außer acht lassen. Eine amtliche Empfehlung dafür wäre von meiner Seite 1st Outside.
Yep! Die am häufigsten genannten Alben nach 80 sind Heathen, Outside – und natürlich Blackstar.
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„Etwas ist da, was jenseits der Bedeutung der Worte, ihrer Form und selbst des Stils der Ausführung liegt: etwas, was direkt der Körper des Sängers ist, und mit ein- und derselben Bewegung aus der Tiefe der Stimmhöhlen, der Muskeln, der Schleimhäute, der Knorpel einem zu Ohren kommt, als wenn ein und dieselbe Haut das innere Fleisch des Ausführenden und die Musik, die er singt, überspannen würde.“ (Roland Barthes: Die Rauheit der Stimme)FriedrichDie am häufigsten genannten Alben
Von wem?
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Staring at a grey sky, try to paint it blue - Teenage Blue
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
Ich würde die drei Alben tatsächlich als die drei besten seit „Scary Monsters“ bezeichnen, aber ich bin mir auch nicht sicher, ob es wirklich die „am häufigsten genannten“ sind.
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RetroSorry wegen dem kleinen Davis-OT:
Miles Davis über ein Best Of? Ich halte das für unmöglich. Der einzige wahre Einstieg ist über Kind Of Blue. Jazz in seiner reinsten Form. Bei mir kam gleich danach Pangea/Agartha dann Bitches Brew und dann erst On A Silent Way.
Diese Box hat mindestens einen Vorzug: Sie enthält Musik aus vielen verschiedenen Phasen von Miles. Cool, Hard Bop, Modal, mit Gil Evans, Electric etc. ff. Damit erfasst sie ein ganz wesentliches Merkmal des Werkes von Miles: Die ständige Veränderung. Man könnte argumentieren, das die Bowie-Box genau das gleiche schafft. Aber im Grunde argumentierst Du, dass man auch Bowie besser über die Alben kenne lernen sollte?
Inzwischen gibt es meines Wissens aber bessere Miles-Compis. Und ich würde inzwischen eigentlich auch empfehlen, Miles eher über die Alben kennenzulernen. Das hatten wir im How To Buy-Thread auch schon mal diskutiert.
Was ist Jazz „in seiner reinsten Form“?
j.w.Falsch.
Abgesehen davon, dass ich den Terminus „amtlich“ im Musikbezug fürchterlich finde, kann ich da gleich mit den drei großartigen Singles von Let’s Dance kommen, nicht zu vergessen die Cat people-Single aus dem Soundtrack, dann gibt es an den tollen Singles der Mid-80s ebenfalls nichts auszusetzen, Outside hat ein paar tolle Songs, Earthling ist noch viel besser, Hours ist auch nicht zu verachten und auch Heathen und Reality haben starke Nummern. Und mit The next day und Blackstar kann man auch nichts falsch machen.Okay, ich meinte „amtlich“ in Anführungszeichen. Natürlich ist in der Musik (der Kunst?) nichts „amtlich“, denn das ist ein Widerspruch in sich selbst, oder? Ich bestreite nicht, dass Bowie auch nach 80 Gutes getan hat. Aber weniger Gutes als bis 80.
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„Etwas ist da, was jenseits der Bedeutung der Worte, ihrer Form und selbst des Stils der Ausführung liegt: etwas, was direkt der Körper des Sängers ist, und mit ein- und derselben Bewegung aus der Tiefe der Stimmhöhlen, der Muskeln, der Schleimhäute, der Knorpel einem zu Ohren kommt, als wenn ein und dieselbe Haut das innere Fleisch des Ausführenden und die Musik, die er singt, überspannen würde.“ (Roland Barthes: Die Rauheit der Stimme) -
Schlagwörter: David Bowie
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