Startseite › Foren › Das Radio-Forum › StoneFM › 05.01.2017: My Life 59 | Raw Air 103 | gypsy goes jazz 42
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AutorBeiträge
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Hola, Senior!
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Radio StoneFM | "Solos come and go. Riffs last forever." (Keith Richards) | The fact that there's a highway to hell but only a stairway to heaven says a lot about anticipated traffic numbers.Highlights von Rolling-Stone.deNetflix: Das sind die besten Netflix-Serien aller Zeiten
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Werbungcopperheadso, fertig mit dem „seniorenstammtisch“, guten abend
Moin Werner. Ich neme an du bist da der Jüngste, oder?
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http://www.radiostonefm.de/ Wenn es um Menschenleben geht, ist es zweitrangig, dass der Dax einbricht und das Bruttoinlandsprodukt schrumpft.Hallo Pipe Bowl!
Wie immer eine sehr gute Reihenfolge, auch wenn ich insbesondere Riley viel schwächer höre, werde meine Liste am WE fertig haben.
Euch allen noch ein schönes neues Jahr und einen gute Nacht.
Habe bei einem Gläschen Cognac stille mitgehört.
LG
Rene
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Käse ist gesund!august-ramone
copperheadso, fertig mit dem „seniorenstammtisch“, guten abend
Moin Werner. Ich neme an du bist da der Jüngste, oder?
nicht ganz, der junior der runde ist zwei wochen jünger als ich! :-D
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BAD TASTE IS TIMELESSkaesen[…] werde meine Liste am WE fertig haben.[…]
Und wann kommt Deine Sendung?
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Radio StoneFM | "Solos come and go. Riffs last forever." (Keith Richards) | The fact that there's a highway to hell but only a stairway to heaven says a lot about anticipated traffic numbers.COUNT BASIE ORCHESTRA
5. Blue and Sentimental (Basie–David–Livingston)Ed Lewis, Harry Edison, Buck Clayton (t), Bennie Morton, Dicky Wells, Dan Minor (tb), Earle Warren (as), Jack Washington (as, bari), Herschel Evans, Lester Young (ts), Count Basie (p), Freddie Green (g), Walter Page (b), Jo Jones (d), Helen Humes (voc)
Live, New York, NY (?), 11. Oktober 1938
von: The Savory Collection Volume No. 02: Jumpin’ at the Woodside (National Jazz Museum, DL, 2016)Auf diesem zweiten Savory-Album, ganz Count Basies Band der späten Dreissiger gewidmet, hören wir nicht nur neue Soli von Lester Young sondern auch von Herschel Evans, seinem geschätzten sparring partner, dessen Tod im Februar 1939 Young sehr mitnahm. Auf dem Photo oben sehen wir Evans, im Hintergrund Freddie Green.
Die Ballade „Blue and Sentimental“ war Evans’ Paradenummer, es gibt eine Studio-Aufnahme für Decca, doch diese Live-Aufnahme unterscheidet sich stark. Evans präsentiert wie zu erwarten das Thema mit seinem grossen, weichen Ton. Doch später – nach einem tollen kurzen Klarinettenoslo von Lester Young – hören wir auch von der Sängerin Helen Humes und v.a. erklingt ein anderer Shout Chorus zum Schluss. Und man achte darauf, was Drummer Jo Jones da so alles anstellt!
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaaugust-ramone
dougsahm
august-ramoneFalsch herum aufgezogen? Morgen einfach einen Uhrmacher anrufen, der weiss sicher Abhilfe. (Oder glaubt die Uhr Afghanen fahren links…)
Morgen ist Feiertag hier. Aber holla – dabei erinnere ich mich, dass ich ja einen alten Uhrmachermeister oberflächlich kenne. Den rufe ich mal an. Danke. Manchmal sieht man den Wald vor Bäumen nicht. <<Exkurs beendet>>
Stimmt, in euren religiösen Gegenden ist ja schon wieder Feiertag. Die 3 Ausländer aus dem Morgenland kommen vorbei. Sind aber wohl nicht auf der Flucht so wie ihr vor der Arbeit…
Nachtrag:
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http://www.radiostonefm.de/ Wenn es um Menschenleben geht, ist es zweitrangig, dass der Dax einbricht und das Bruttoinlandsprodukt schrumpft.kaesenHallo Pipe Bowl!
Wie immer eine sehr gute Reihenfolge, auch wenn ich insbesondere Riley viel schwächer höre, werde meine Liste am WE fertig haben.
Euch allen noch ein schönes neues Jahr und einen gute Nacht.
Habe bei einem Gläschen Cognac stille mitgehört.
LG
ReneDir / euch ebenso alles Gute für 2017!
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http://www.radiostonefm.de/ Wenn es um Menschenleben geht, ist es zweitrangig, dass der Dax einbricht und das Bruttoinlandsprodukt schrumpft.ESKELIN WEBER GRIENER
6. Moten Swing (Bennie Moten)Ellery Eskelin (ts), Christian Weber (b), Michael Griener (d)
Systems Two Studios, Brooklyn, NY, 15. Februar 2016
von: Sensations of Tone (Intakt, CD, 2017)Bennie Moten (19841–1935) war der Pianist und Bandleader, der in den frühen Dreissigern in Kansas City den Stil prägte, den der Pianist seiner Band Count Basie später perfektionieren sollte. Mit dem grossartigen Bassisten Walter Page und dem Trompeter Oran „Hot Lips“ Page war Basie 1929 zu Motens Band gestossen und hatte vom Leader den Platz am Klavier übernommen. Page sorgte mit seinem gleichmässigen Walking Bass (im Gegensatz zum 2/4-Feel der Tuba, wie sie damals noch üblich war) für ein völlig neues Zeitgefühl. Basie steuerte bereits damals sparsame Piano-Schnörkel voller Understatement bei. Moten verblutete 1935 bei einem Routine-Eingriff, Basie übernahm schliesslich die Band und formte daraus seine bahnbrechende Big Band, die ab 1936 für Furore sorgte – u.a. mittels Radio-Übertragungen, durch die der Produzent John Hammond auf die Band überhaupt erst aufmerksam geworden war.
Eskelin, Weber und Griener verneigen sich vor diesem alten Jazz, in dem sie ihn mit sicherem Gespür in die Gegenwart holen. Webers tiefe Wurzeln in der langen Tradition des Jazz-Basses wird hörbar (nachdem wir uns mal über Wellman Braud und andere frühe Jazz-Bassisten unterhielten, empfahl er mir die Autobiographie eines anderen Bassisten aus den Anfängen des Jazz, Pops Foster, sie liegt noch ungelesen auf dem Stapel), aber auch Eskelins sich scheinbar endlos schlängelnde Linien, sein behutsamer Umgang mit Schattierungen des Tones – ganz in der Tradition von Lester Young, doch zugleich ganz aus der Gegenwart.
Das Album ist übrigens auf 2017 datiert und erscheint offiziell auch erst in ein paar Wochen, aber am Intakt-Stand bei Konzerten ist es bereits seit Anfang November greifbar.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaCOUNT BASIE ORCHESTRA
7. Rosetta (Earl Hines)Ed Lewis, Harry Edison, Buck Clayton (t), Bennie Morton, Dicky Wells, Dan Minor (tb), Earle Warren (as), Jack Washington (as, bari), Herschel Evans, Lester Young (ts), Count Basie (p), Freddie Green (g), Walter Page (b), Jo Jones (d)
Live, New York, NY (?), 11. Oktober 1938
von: The Savory Collection Volume No. 02: Jumpin’ at the Woodside (National Jazz Museum, DL, 2016)„Count Basie and his orchestra have not prepared this next number for you …“ Vom selben Mitschnitt wie „Blue and Sentimental“ stammt auch die zweite Kostprobe aus dem Basie-Album der Savory Collection. Komponiert wurde „Rosetta“ vom Pianisten Earl Hines, einem weiteren zentralen Musiker des frühen Jazz, der früh mit Louis Armstrong gespielt hat, später Big Bands leitete (von denen eine – leider ohne Tondokumente – zum Labor des Bebop wurde) und von den Sechzigern bis zu seinem Tod 1983 ein grossartiges Spätwerk mit vielen Solo-Aufnahmen schuf.
Basie legt zu Beginn dieses entspannten Jams am Klavier los, streut natürlich ein paar Stride-Klischees und Hines-Motive ein. Trotz des nicht so tollen Klanges wird klar, wie solide die Rhythmusgruppe hinter und mit ihm arbeitet, wie eng sich Green und Jones mit dem Leader verzahnen, auf dem sicheren Fundament von Pages Bass. Herschel Evans spielt ein lebendiges erstes Solo, gefolgt von Buck Clayton, der sehr viele Töne in seinen Chorus packt. Dann folgt der Höhepunkt und Abschluss mit Lester Young (auf dem Photo oben in späten Jahren), der den Tönen nachsteigt, moduliert, wiederholt – und schliesslich mit einer Phrase endet, die ihrer Zeit weit voraus ist.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaDie alten Fotos sind der Hammer !
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Ever tried. Ever failed. No matter. Try Again. Fail again. Fail better. Samuel Beckett - 'Cos music is for listening and not to stored away in a bloody cupboard.Das ist alles ziemlich klasse, Flurin!
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Radio StoneFM | "Solos come and go. Riffs last forever." (Keith Richards) | The fact that there's a highway to hell but only a stairway to heaven says a lot about anticipated traffic numbers.joliet-jakeDas ist alles ziemlich klasse, Flurin!
Ja, ich höre das ebenso.
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http://www.radiostonefm.de/ Wenn es um Menschenleben geht, ist es zweitrangig, dass der Dax einbricht und das Bruttoinlandsprodukt schrumpft.joliet-jakeDas ist alles zimelich klasse, Flurin!
… und ich dachte schon, Ihr würdet alle nur noch Uhrpendeln nachhorchen
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaKENNY DORHAM
8. The Shadow of Your Smile (Mandel–Webster)Kenny Dorham (t), Cedar Walton (p), John Ore (b), Hugh Walker (d)
Live, Half Note, New York, NY, 25. Februar 1966
von: K.D. Is Here (Uptown, CD, 2016)Uptown hat in den letzten zwei Jahrzehnten eine Reihe toller und beeindruckender Tondokumente aus den Vierzigern bis Sechzigern vorgelegt. Die neuste Veröffentlichung aus der „Flashback Series“ stellt Kenny Dorham (1924–1972) vor, aus einer Zeit, in der es leider nur noch wenige Aufnahmen gibt. Zur Combo, die er 1966 leitete, gehörte auch der Altsaxophonist Sonny Red (der anderswo auf diesem Mitschnitt so gut wie kaum je klingt). Doch „The Shadow of Your Smile“ gehört ganz dem Leader, der in den Jahren zuvor fünf hervorragende Blue Note-Alben mit Joe Henderson aufgenommen hat (auch von dieser Band hat Uptown eine CD veröffentlicht, „The Flamobyan, Queens, NY, 1963“, CD, 2009). Dorham reagiert zu Beginn wohl auf das unmittelbar davor gespielte „Balladen“-Feature von Sonny Red, in dem dieser schnelle Doubletime-Linien spielte und und ziemlich experimentell aufgelegt war. So spielt auch Dorham zunächst einige schnelle Phrasen, nach dem fabelhaften kurzen, unbegleiteten Break, mit dem er ins Solo einsteigt. Doch das ist völlig egal, denn es ist Dorhams Ton, der mich so berührt wie nur wenige Trompeter es können. Walton folgt mit einem tollen Klavier-Solo, bevor Dorham, das „Love Theme“ aus dem Film „The Sandpiper“ wiederholt und die Performance abschliesst.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #165: Johnny Dyani (1945–1986) - 9.9., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba -
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