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Musiktheorie und schon gar „Harmonielehre“ ist ja bekanntlich bei Rock- & Jazz-Musikern nicht das allerbeliebteste Feld… Und das ja nicht ganz grundlos: Das Thema wird oft sowas von staubtrocken in den Lehrbüchern aufbereitet, dass gerade Anfänger und Amateure schon nach den ersten 10 Seiten aussteigen…
Der Gitarrist Matthias Löffler hat da mit seinem neuen 800-Seiten-Wälzer Rock & Jazz Harmony (Ama Verlag) einen völlig anderen Ansatz: „Aus der Praxis für die Praxis“. Löffler hat so ziemlich alles zwischen zwei Buchdeckel geklemmt, was in Sachen Harmonik nur irgendwie wichtig sein könnte für den Pop-/Jazz-/Rock-Musiker. Trotzdem vermittelt er den Riesenstoff mit einem lockeren Schreibton, flechtet immer wieder kleinere Notenbeispiele ein, setzt keine Kenntnisse voraus, sondern baut alles von Adam&Eva bis Hundert auf.
Er bringt einfache und kompliziertere Beispiele aus der älteren und jüngsten U-Musik-Szene, behandelt wirklich JEDES relevante Stichwort: Vom Auflösungszeichen bis zum Modalen Improvisieren, von der Blues-Tonleiter bis Superimposing.
Es gelingt ihm einfach auch mit seiner unaffektierten Sprache, die ganze riesige Theorie so in ihre kleinen Häppchen zu zerlegen, dass man – sobald man die Basics erarbeitet hat – auch gut querlesen und quasi modal „lernen“ kann.
Meines Erachtens stellt Löffler mit diesem Band alles Bisherige auf diesem Gebiet in den Schatten. Wen es noch genauer interessiert, hier ein paar erste unabhängige Reviews:
– Alles – auch aus Gitarristen-Sicht
– Das ultimative Harmonik-Kompendium
– Rock & Jazz Harmony (Musiker-Board)
– Die Bibel der HarmonielehreMein persönliches „Theorie-Buch des Jahres“ – Cool! Zwar nicht gerade billig – aber für diese geballte Ladung Harmonik-Knowhow auf 800 Seiten – kann man übrigens auch als eine Art Harmonielehre-Lexikon verwenden – absolut angemessen.
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Schlagwörter: Harmonielehre, Musiktheorie, Rock und Jazz
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