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@ford-prefect hat im Fernsehthread darauf hingewiesen:
https://www.3sat.de/film/dokumentarfilm/jazzfieber-the-story-of-german-jazz-102.html
Ein wenig harmlos, aber wahrscheinlich möchte man niemanden verschrecken.
Weiß jemand spontan, was ab 40:10 als Soundtrack gespielt wird? Ich stehe massiv auf dem Schlauch.--
Reality is that which, when you stop believing in it, doesn't go away. Reality denied comes back to haunt. Philip K. DickHighlights von Rolling-Stone.deSid Vicious: Die letzten Tage im Leben des Sex-Pistols-Bassisten
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WerbungMeinst du Jumpin‘ at the Woodside von Count Basie?
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...@nicht_vom_forum Das ist „Jumpin‘ at the Woodside“ von Count Basie:
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaAch, die Antwort steht ja schon … das Forum hat sie mir nicht angezeigt bzw. ich hätte nochmal neu laden müssen
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaatomMeinst du Jumpin‘ at the Woodside von Count Basie?
Ja, das ist es. Danke. Da hätte ich jetzt noch eine ganze Weile gesucht.
Das ist „Jumpin‘ at the Woodside“ von Count Basie:
Danke Dir auch!
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Reality is that which, when you stop believing in it, doesn't go away. Reality denied comes back to haunt. Philip K. DickIch hole das mal aus dem Reissues-Faden hier rüber @clau
clau
redbeansandrice…ich sammel ja seit ein, zwei Jahren Contemporary, ich bin da sehr glücklich mit, alles was vom Label selbst rausgebracht wurde ist super, die Craft Serie auch… (und die Fantasy Sachen dazwischen sind ein schwierigeres Thema, aber da ist auch nicht alles daneben). Die website hier ist ein ziemlich unglaubliches Nachschlagewerk, wenn man am ursprünglichen Label interessiert ist
https://www.8481melrose.com/Hierauf wollte ich noch eingehen: Erstmal Danke für den Link, das ist ja in der Tat eine ausgezeichnete Quelle. Ein paar Contemporary LPs habe ich auch und es stimmt, die sind alle mindestens gut oder sehr gut. Bei meinen allerallerersten Jazz-Album-Käufen zu Beginn der Neunziger – damals noch auf CD – war auch ein Contemporary Album dabei: „The Poll Winners“. Ich glaube, das war mein fünftes Jazz-Album überhaupt (Nach „L’Ascenseur Pour L’Échafaud“,“Kind Of Blue“, „Super-Sonic Jazz“ und „A Swingin‘ Affair“). Ich habe damals zufällig auf 3SAT einen Live-Mitschnitt der Great Guitars gesehen und das „Poll Winners“ Album war damals das einzige Album mit Barney Kessel, das unsere CD-Abteilung hergab (ich habe damals eine Ausbildung in einem Hi-Fi- und Tonträger-Laden gemacht).
Auf Contemporary habe ich bisher: Curtis Counce „Bounce“, „The Poll Winners“, Hampton Hawes – „Four“ und Art Pepper „Rhythm Section“ und „Eleven“. Dass ich die Sonny Rollins Alben auf Contemporary brauche, ist klar und die beiden von Ornette Coleman wohl auch (?).
Da es keinen Contemporary-Thread gibt: Gibt es zwei oder drei Alben, die Du dem geneigten Hörer ans Herz legen würdest?Das ist eine grosse Frage … aber vorweg, das zweite Rollins-Album im Katalog („And the Contemporary Leaders“) ist wohl nur etwa das 15.-beste aus den Jahren 1955-57, aber d.h. natürlich, dass es immer noch sehr gut ist …
Favoriten sind bei mir sicher die Läufe von Art Pepper (ca. 1956-60, bis er ins Gefängnis musste, danach kam auch nochmal was, aber das meiste lief dann bei Galaxy), Hampton Hawes (1955-1969 oder so, mit langen Gefängnispausen), Teddy Edwards.
Für klassischen West Coast Jazz: Shelly Manne hat viele hervorragende Alben für Contemporary gemacht, die tollsten sind wohl die Reihen aus dem Black Hawk und dem Manne-Hole, aber das geht früher los und länger weiter, es gibt z.B. auch eins mit Frank Strozier oder eins mit Teddy Edwards) … und die typsicheren frühen Sessions sind auch hörenswert. Da könnte man mit Howard Rumseys Lighthouse All-Stars andocken (auch eine ganze Reihe) oder mit Lennie Niehaus (dito) …
Und zurück zum Hard Bop geht’s mit Joe Gordon und Jimmy Woods (zwei Alben, Gordon ist auf dem ersten, Carmell Jones, Harold Land, Andrew Hill und Elvin Jones auf dem zweiten), der Gruppe von Curtis Counce (mit Jack Sheldon und Harold Land).
Noch mehr in Richtung Avant Garde gehen die zwei Alben von Prince Lasha und Sonny Simmons – auch Highlights.Phineas Newborn fand glaub ich bei Contemporary zu sich selbst – wenn man hoch virtuoses Piano mag.
Dann ist da die Terry Gibbs Dream Band für Freunde von modernem Big Band Jazz.
Es gibt im Forum viele Hinweise zu Contemporary (und Pacific Jazz und den kleineren Labeln wie HifiJazz, Jazz:West etc.), aber halt tatsächlich in Künstler- oder thematischen Fäden … im Index sind ein paar Fäden verlinkt, die ich aus Texten von StoneFM-Sendungen über West Coast Jazz erstellt habe (bevor ich dort Ansagen aufzeichnete) – aber Contemporary spielt eine beschämend kleine Rolle dort, war halt nicht der Hauptfokus.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaDanke, @gypsy-tail-wind, damit kann ich etwas anfangen.
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How does it feel to be one of the beautiful people?clauDanke, @gypsy-tail-wind, damit kann ich etwas anfangen.
…da du es ja drüben speziell von henderson hattest und sicher die blue note alben alle schon dein eigen sind, noch eine empfehlung abseits der beiden label, „mirror mirror“ auf mps von 1980 mit corea, carter und higgins, steht den besten alben nur wenig nach. die beiden reissues auf vinyl von 2016 und 2021 sind sicher okay, wobei auch optimal media nicht immer optimal presst!
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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!Da gibt’s ja auch noch „Relaxin‘ at Camarillo“ (Contemporary) … schwer zu sagen, welches ich lieber mag. Am liebsten mag ich vielleicht den Montreux-Gig mit Gary Peacock und Roy Haynes, den Corea auf seinem eigenen Label herausgebracht hat. Leider nie auf Vinyl.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbaBei den Blue Note Alben von Henderson bin ich zwar nicht komplett, habe die fehlenden aber alle auf dem Zettel. Mit MPS habe ich mich bisher grundsätzlich schwergetan, ich kann gar nicht genau sagen warum. Irgendwie haben die einen speziellen Sound, zu dem ich (noch?) keinen Zugang gefunden habe.
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How does it feel to be one of the beautiful people?ich nehme mal an, die Frage von @clau bezieht sich auch ein bisschen auf die Serie von craft recordings?
https://craftrecordings.com/collections/contemporary-recordsdas ist in jedem Fall eine Serie, in der es keine schlechten Alben gibt, auch wenn der Schwerpunkt vielleicht ein bisschen mehr auf Swing, Hard Bop und Free Jazz liegt, und der West Coast Cool Jazz, für den das Label ursprünglich bekannt war, ein bisschen kurz kommt… meine Favoriten aus der Liste sind wahrscheinlich die Hard Bop / Black California Alben, Together Again!!, SMack Up, Intensity, The Fox, At the Black Hawk Vol 1 (wobei man Pepper natürlich auch als Cool zählen kann).
Das Label war halt unglaublich breit aufgestellt, Dixieland, klassische Kammermusik, Neue Musik, Comedy… und die Ornette Coleman Alben zeigen, was für ein unglaubliches Label das war: die ersten Free Jazz Alben produzieren, einfach nur, weil Cherry und Coleman talentiert wirken, obwohl sie keine nennenswerte Erfahrung als Sidemen oder Liveband haben, es noch keine Fans für diese Musik gibt… später haben sie bessere Alben aufgenommen, da verstand man mehr von dem, was sie da taten… aber hörenswert sind die Alben sicher… das Prince Lasha / Sonny Simmons Album gehört auch in diese Ecke, Lasha war ein Schulfreund von Ornette Coleman, das ist eins meiner absoluten Lieblingsalben…
Ansonsten ist halt bei Contemporary einer der schönen Seiten, dass auch das Sammeln von Originalen vergleichsweise Spass macht, zumindest wenn man „Original“ auf Ausgaben ausdehnt, die Lester Koenig und sein Sohn John bis zum Verkauf an Fantasy Mitte der 80er noch selbst herausgebracht haben… die Platten sind meist nicht soo teuer und klingen oft super – Contemporary war das audiophilste unter den grossen Jazzlabels der 50er… und sowas wie die Shelly Manne Alben mit Andre Previn sind wirklich nicht schwer zu finden… und es gibt viele starke Serien, die Alben von Curtis Counce, Shelly Manne, Lenny Niehaus…
und auch aus den 70ern gibt es noch starke Alben, das von Joe Henderson sicher, Woody Shaw zweimal (eins bei Jazz Dispensary), Chico Freeman, später Art Pepper, Hampton Hawes lief weiter…
Bei Hampton Hawes hat sich in der Trioumfrage eigentlich ein erstaunlicher Konsens ergeben, dass die meisten Trio Vol 2, Here and Now und I’m All Smiles die besten Contemporary Trio Alben sind… die All Night Sessions Alben kann ich auch sehr empfehlen…
und schliesslich: Elmo Hope Trio ist genau wie The Fox ein Album, das Koenig von David Axelrod’s Hifi Records abkaufte – das wäre wohl mit The Cry von Lasha/Simmons und einem von Hawes in meiner Top 3…
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.Danke, redbeansandrice. Genau, ich schaue darauf, was man als gutes aktuelles Reissue bekommen kann. Ich habe Deine Empfehlungen soweit verfügbar in den Warenkorb geschoben. Mal schauen, wann ich das bestelle, habe wegen fomo jetzt doch auch die Pepper Adams LP bei Sam geordert…
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How does it feel to be one of the beautiful people?„The Fox“, klar! Weil Hifijazz (wie „Elmo Hope Trio“, das es bei Craft [noch] nicht gibt) nicht genannt.
Wenn ich durch die Reissues scrolle, auch dicke Empfehlung fürs Album von Leroy Vinnegar! Gibt zwei, beide super, hatte ich auch nicht dran gedacht.--
"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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Möchte hier explizit die Lanze für Hampton Hawes „For Real“ mit Harold Land, Scott La Faro und Frank Butler brechen …. gesichert ein Traumalbum ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)Danke euch beiden! „The Fox“ ist hier vor ein paar Jahren schon einmal lobpreist worden, ich glaube von Dir, gypsy. Die habe ich natürlich auch in der Einkaufsliste, Leroy Vinnegar kommt dazu. Und selbstverständlich will ich mir „For Real“, das gesicherte Traumalbum, auch nicht entgehen lassen.
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Schlagwörter: Empfehlungen, Fragen, Jazz-Empfehlungen
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