Ich höre gerade … Rhythm & Blues, Jump Blues, Doo Wop und "Artverwandtes"

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    stefane
    Silver Stallion

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    „Peppermint“ Harris with Maxwell Davis and His All-Stars – I Got Loaded

    Rhythm & Blues-Sänger und Gitarrist. Ursprünglich aus Texarkana/Texas stammend, nahm er seine erste Platte (als Peppermint Nelson) für Bill Quinns Gold Star Label aus Houston/Texas auf (wo er sich auch im Dunstkreis von Lightnin‘ Hopkins bewegte). Nachdem er mehrere Singles für Morty und Bob Shads Label Sittin‘ in With aufgenommen hatte, wechselte er zu Aladdin Records.
    „I Got Loaded“ war seine erste Single für Aladdin Records aus Los Angeles/Kalifornien, 1951 veröffentlicht.

    „And I got loaded, I got loaded
    I got loaded, ooh, I sure got high“

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    "Bird is not dead; he's hiding out somewhere, and will be back with some new shit that'll scare everybody to death." (Charles Mingus)
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    #12112105  | PERMALINK

    stefane
    Silver Stallion

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    Chuck Higgins (and His Mellotones) – Motor Head Baby

    Saxophonist aus Indiana, bereits als Teenager nach Los Angeles/Kalifornien umgezogen.
    „Motor Head Baby“ war die B-Side seiner vielleicht bekanntesten Single „Pachuko Hop“, 1952 auf Combo Records, dem Label des Trompeters und Produzenten Jake (Vernon) Porter erschienen, das er im Keller seines Hauses in der Nähe des Santa Monica Boulevard in Hollywood betrieb und 1961 einstellte, nachdem die große Zeit des Rhythm & Blues vorbei war.
    Die Vocals hat ein gewisser, damals blutjunger John Watson beigesteuert, später bekannt als Johnny „Guitar“ Watson.

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    "Bird is not dead; he's hiding out somewhere, and will be back with some new shit that'll scare everybody to death." (Charles Mingus)
    #12112389  | PERMALINK

    stefane
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    The Marquees – Wyatt Earp

    Doo Wop-Quartett aus Washington, D.C. um den Sänger Reese Palmer, bei dem auch ein gewisser Marvin Gay – der später seinem Nachnamen noch ein „e“ anhängen sollte – mitsang.
    Der Song wurde von Reese Palmer zusammen mit Bo Diddley geschrieben, der hier auch die Gitarre beisteuerte.
    „Wyatt Earp“ war eine Single B-Side, 1957 auf OKeh Records veröffentlicht. Es sollte die einzige Platte der Marquees bleiben.

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    "Bird is not dead; he's hiding out somewhere, and will be back with some new shit that'll scare everybody to death." (Charles Mingus)
    #12116131  | PERMALINK

    stefane
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    The Five Owls – I Like Moonshine

    Doo Wop-Quintett aus Alabama.
    „I Like Moonshine“ war die B-Side ihrer einzigen Single „Pleading to You“, 1955 auf dem Vulcan Label aus Birmingham/Alabama erschienen.
    Im gleichen Jahr haben sie als The Thunderbirds eine weitere Single aufgenommen, dieses Mal für das G.G. Record Company Label, ein weiteres lokales Label aus Birmingham.

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    #12119497  | PERMALINK

    stefane
    Silver Stallion

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    Amos Milburn and His Aladdin Chickenshackers – Just One More Drink

    Rhythm & Blues-Sänger und Pianist aus Houston/Texas, der in den Vierzigern und Fünfzigern extensiv für Eddie und Leo Mesners Aladdin Label aus Los Angeles aufgenommen hat.
    „Just One More Drink“ war eine B-Side, 1951 auf Aladdin erschienen.
    Geschrieben vom Saxophonisten und Arrangeur Maxwell Davis, der noch für so einige andere Rhythm & Blues-Songs der Fünfziger verantwortlich war.

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    #12120159  | PERMALINK

    stefane
    Silver Stallion

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    Bleiben wir beim Thema und starten eine kleine Serie:

    The ? Marks – Go and Get Some More

    Eine Doo Wop-Gruppe aus Detroit/Michigan, 1952 ins Leben gerufen, die später auch unter den Namen The Gales und The Violinaires aufgenommen hat.
    Als The ? Marks veröffentlichten sie nur eine einzige Single auf Jack Lauderdales Swing Time Label aus Los Angeles/Kalifornien. „Go and Get Some More“ war die B-Side dieser Single von Anfang des Jahres 1954, als sich das Label bereits im Insolvenzverfahren befand.

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    #12121709  | PERMALINK

    stefane
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    Hot Lips Page and His Orchestra – Last Call for Alcohol

    Jazztrompeter aus Dallas/Texas, der u.a. mit Ma Rainey, Bessie Smith, Artie Shaw, Bennie Moten und Count Basie gespielt hat.
    Vor seiner Zeit als Musiker hat er eine Weile auf den Ölfeldern in Texas gearbeitet.

    „Last Call for Alcohol“ wurde 1952 in Paris während einer Europatour zusammen mit dem Orchester des französischen Klarinettisten André Réwéliotty aufgenommen und im gleichen Jahr als Single auf Syd Nathans King Records aus Cincinnati/Ohio veröffentlicht.
    Zwei Jahre später ist Hot Lips Page mit nur 46 Jahren nach einem Herzinfarkt gestorben.

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    #12122585  | PERMALINK

    stefane
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    Hollywood’s Four Flames – W-I-N-E

    Doo Wop-Gruppe aus Watts/Los Angeles, die über die Jahre in verschiedenen Fromationen und unter einer Vielzahl von Namen aufgenommen hat und bis in die Sechziger hinein existierte.
    Ende 1951 hatten sie sich mit dem Altsaxophonisten Sherman Williams zusammengetan, dem das winzige Unique Label gehörte, das er später an Art Rupe von Specialty Records verkaufte. Dort erschien „W-I-N-E“ als B-Side des „Dividend Blues“.

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    #12124219  | PERMALINK

    stefane
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    Lucky Millinder and His Orchestra – The Grape Vine

    Rhythm and Blues- und Swing-Bandleader und Sänger, geboren in Alabama, aufgewachsen in Chicago/Illinois.
    In den Vierzigern gingen u.a. Buster Bailey, Dizzy Gillespie und Eddie „Lockjaw“ Davis durch seine Band.
    „The Grape Vine“ war eine Single B-Side für King Records aus dem Jahr 1951.

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    #12125599  | PERMALINK

    stefane
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    Jimmy Liggins and His 3-D Music – Drunk

    Gitarrist und Bandleader aus Oklahoma. Sein Pianisten-Bruder Joe Liggins dürfte vermutlich bekannter sein, vor allem für den Song „The Honeydripper“.
    „Drunk“ wurde in der zweiten Jahreshälfte 1953 auf Art Rupes Specialty Records veröffentlicht.

    „Come home at night with a spinning in the head
    Reached for the pillow, missed the whole darned bed“

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    #12127079  | PERMALINK

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    The Kidds – Drunk, Drunk, Drunk

    Vocal Group aus New Orleans/Louisiana, die im Jahr 1954 eine einzige Session bestritt, aus der acht Tracks resultierten. Zwei dieser Tracks blieben unveröffentlicht, die restlichen sechs verteilten sich schließlich auf drei Singles, von denen eine unter dem Namen The Pelicans und zwei unter dem Namen The Kidds erschienen.
    „Drunk, Drunk, Drunk“ wurde Anfang 1955 auf Lew Chudds Imperial Label aus Hollywood/Kalifornien veröffentlicht.

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    #12128599  | PERMALINK

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    Jay McShann and His Orchestra – Barfly Blues

    Pianist und Bandleader aus Oklahoma, durch dessen Band in Kansas City Ende der Dreißiger / Anfang der Vierziger u.a. Jazz-Größen wie Charlie Parker, Ben Webster, Paul Quinichette oder Gus Johnson gingen.
    Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Abklingen der Swing Era hat er etliche kleinere Gruppen zusammengestellt, oft mit Jimmy Witherspoon als Lead-Sänger. Auch auf „Barfly Blues“, das 1947 erschien, ist Jimmy Witherspoon mit den Vocals zu hören.

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    #12130279  | PERMALINK

    stefane
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    Dann wollen wir unsere kleine Serie hier mal zum Abschluß bringen.
    Und auch zum Schluß heißt es natürlich nochmal: „High as a Georgia pine“.

    Joe Dyson and Orchestra – Looped

    Joe Dyson war ein Drummer aus Jackson/Mississippi.
    Er hat nur wenige Aufnahmen gemacht, aber unter anderem den Sänger Kenzie Moore bei seinen Aufnahmen für Art Rupes Specialty Records begleitet.
    „Looped“ war eine Single für John Vincents Ace Records aus dem Jahr 1957.

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    #12133919  | PERMALINK

    stefane
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    McKinley Mitchell – Lazy Dizzy Daisy

    Sänger aus Jackson/Mississippi.
    1958 kam er nach Chicago/Illinois, wo er anfangs oft als Opening Act für Muddy Waters in der Pepper’s Lounge auf der 43rd Street in Chicagos South Side spielte.
    „Lazy Dizzy Daisy“ war seine Debütsingle auf dem Boxer Label aus Chicago. Großartige Band mit Willie Johnson an der famos verzerrten Gitarre, dem regelmäßigen Gitarristen von Howlin‘ Wolf, und Billy Davenport an den Drums, der u.a. mit Willie Dixon, Muddy Waters, Howlin‘ Wolf, Otis Rush und später Paul Butterfield zusammengespielt hatte.

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    #12137259  | PERMALINK

    stefane
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    Larry Liggett – That Man Is Walking

    Weitgehend unbekannter Bandleader und Saxophonist aus Indiana, der eigentlich als Musiklehrer an der Crispus Attucks High School in Indianapolis arbeitete. Freddie Hubbard war einer seiner Schüler.
    Daneben hat er Mitte der Fünfziger eine Handvoll Singles für Chess Records aufgenommen. „That Man Is Walking“ ist einer dieser Singles aus dem Jahr 1954.

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