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vorgartennoch viel griffbereiter liegt ja der laufende bft, aber naja…
hatte vorhin schon kurz dran gearbeitet
ach so, und noch wegen Pelzer: sein letztes Album Salute to the Bandbox ist dann wieder kein komplettes Hardbop Mainstream Album, Quartett mit P. Catherine, und ausserdem ein Gigi Gryce Tribute
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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Zu Khan Jamal :

Khan Jamal “Give The Vibes Some“ (LP Palm 10) 1974 – war unser erstes Rendezvous ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
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In der Warteschleife :
Khan Jamal „Dark Warrior“ (Steeplechase SCCD 31196) – freue mich – nach langer Zeit – auf den Besuch des „Space Traveller“ …..
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Und nun noch ein paar Tracks hievon :

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Schlussendlich hier eine meinerseits favorisierte Scheibe :

(CD SteepleChase SCCD-31126) – durch zwei lange (und die Bezeichnung verdienende) Bonustracks weiter veredelt ….
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redbeansandricehatte vorhin schon kurz dran gearbeitet
ach so, und noch wegen Pelzer: sein letztes Album Salute to the Bandbox ist dann wieder kein komplettes Hardbop Mainstream Album, Quartett mit P. Catherine, und ausserdem ein Gigi Gryce Tribute
Die Gryce/Dameron Tacks sind klasse, aber IMO der Standouttrack ist deren Sichtweise von
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(CD Sound Hills Records Japan SSCD 8079) – wahrlich gute Piano Trio Aufnahme aus 1972 …. bei Michel Sardaby und Richard Davis eh zweifelsfrei, aber Billy Cobham im Trio (!!) und zusätzlich Congas (auch wenn von Ray Barretto bedient) war ich primär gespalten – hier passts aber wie aus einem Guss ….
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(LP MPS Records 0068.218)
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
ein wirklich tolles album. friedrichs beschreibung vom wechsel von anspannung und entspannung trifft es schon sehr gut, obwohl hier alles noch im rahmen bleibt. zwischendurch swingt es durchaus. bei kikuchi wundert es mich, wie tief sein spiel werden kann, voller dunkler komplexer akkorde, dann kann ihn peacock gar nicht mehr herausfordern. aber gerade der bass hier ist großartig, immer latent funky.
kikuchi hat in den liner notes zu seinem (und motians) letzten albums SUNRISE was über die entstehungsgeschichte von FIRST MEETING geschrieben. demzufolge geht die „methode“ auf ein mehrtägiges engagement von peacock und kikuchi in einem club zurück, während dessen der pianist die lust verliert, standards herunterzuspielen und peacock bittet, auf seine rubato-vorgaben einfach zu reagieren. motian kannten beide gut und die session bezahlte kikuchis japanischer produzent. geprobt wurde nicht. winter & winter hat die aufnahmen aber erst veröffentlicht, nachdem die kurt-weil-cd draußen war.
interessant in dem zusammenhang, wie eine kikuchi-ballade klingt, wenn das tempo durchgehalten wird – hier mit elvin jones und gene perla, von 1972:
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höre gerade aus der kikuchi-werk-peripherie nochmal seine session mit miles, 1978 (hier geht das). ist natürlich, was den pianisten angeht, jetzt nicht so ergiebig, die session ist ja vor allem eine steilvorlage für coryell, aber mir gefällt das trotzdem sehr gut. kikuchi gehörte ja zu den musikern, mit denen miles während seines rückzugs kontakt hielt.
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nächster kikuchi-netzfund: watanabes schönes jazz- (seite 1) und bossa- (seite 2) album von 1966. die erste seite im quartett sehr tight, mit einer glasklaren version von „i mean you“ und vielen dezent verschrobenen klaviersoli. seite 2 dann mit einer schönen und eher ungewöhnlich brasil-auswahlt, watanabe meist mit flöte und klavier nur noch selten. ganz großartig durchgehend der drummer masahiko togashi.
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(LP Denon Jazz Japan YX-7553) – 1975
Steve Lacy: soprano Masahiko Satoh: piano Masahiko Togashi percussion; Keiki Midorikawa cello, bass; Yoshio Ikeda: bass Motoharu Yoshizawa: bass
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)gerade über togashi nachgelesen, der messerstich, die lähmung, das spezialschlagzeug und die schwerigkeit, damit auf tour zu gehen. ich schätze mal, lacy hat dann mit ihm in japan aufgenommen?
bei mir, endlich:

einerseits eine sakralisierung durch ECM (weiß auch nicht, wie die das immer hinkriegen…), andererseits noch größere radikalisierung im spiel kikuchis. der junge bassist thomas morgan (den ich aus bands von steve coleman kenne) ist kein selbstfreidrehender geist wie peacock, sondern eher tatsächlich begleitend, auch als scharnier zwischen kikuchi und motian – allerdings wirken sein stakkato-stil und die langen pausen bei kikuchi manchmal sehr anfeuernd, der beißt sich in bestimmten tonlagen geradezu fest. sein spiel ist voller kleiner, funkelnder ideen – aber längere bögen gibt es halt nicht mehr. motian tut dazu nur noch das nötigste. irgendwie eine musik der letzten dinge, die auch sehr jäh endet und verhallt.
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JAMIE SAFT/JOE McPHEE/JOE MORRIS/CHARLES DOWNS – Ticonderoga
Clean FeedThis quartet was born from a conversation between Joe Morris and Jamie Saft about their mutual fascination with John Coltrane’s “Live at the Village Vanguard Again” album. From there they decided to develop a project under the influence of the music played by Coltrane with his wife Alice Coltrane, Jimmy Garrison, Rashied Ali and a pair of guests, Pharoah Sanders and Emanuel Rahim. Right away they established that Morris would use a double bass, instead of his usual guitar, and that Saft would focus completely on acoustic piano, putting aside any electric and electronic keyboards. And they immediately named the two other contributors to the enterprise: reedist Joe McPhee – who in fact attended the recording of Coltrane’s “Vanguard Again” album, sitting in the front row – and drummer Charles Downs. These choices were obvious: McPhee and Downs are true living legends of free jazz. Morris had a well established musical relationship with McPhee and all loved Downs’ contributions, when he was known as Rashid Bakr, to the music of Cecil Taylor, Jemeel Moondoc, William Parker and Roy Campbell. Then they figured out the name of the quartet: TICONDEROGA. The Mohawk word means “junction of two waterways”. Which waterways? Easy to guess: the original “new thing” fronted by Coltrane with Albert Ayler and Ornette Coleman and what is now understood as structured improvised music. The final product hits you like a punch. A good, reviving, punch…
Großes Vergnügen!
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos... -
Schlagwörter: Ich höre gerade... Jazz, Tagebuch
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