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Work Money Death- A Portal To Here
Gewohnt gut. Spiritual Jazz aus England, das die Sounds von Alice Coltrane und Pharoah Sanders beherrscht und daraus eine eigene atmosphärisch-berauschende Klangreise kreiert. Doppel LP mit ausgestanzten Cover. Pressung superb.
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Well...you like flowers and I like liqourHighlights von Rolling-Stone.de„James Bond – Der Spion, der mich liebte“: Roger Moores Vergnügungsfahrt
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Momoko Gill- Momoko
Ich pack das mal hier rein obwohl das auch gut im „Ich höre gerade—Soul“ Thread gepasst hätte. Dennoch ist hier die Fusion aus Jazz, Funk ,R&B und Soul vielleicht auch eher für ein Publikum gemacht welches eher Jazz hört. Kommt auf Strut.--
Well...you like flowers and I like liqourgypsy-tail-windDie Atmosphäre ist anders – und ja, das ist es vielleicht, was das Impulse-Album so besonders macht, aber ich hab „Straight Ahead“ bisher jedes Mal als auf derselben Höhe empfunden. Es ist halt anders, aber für meine Ohren echt nicht schlechter.
Bei mir gestern gekommen auch schon zweimal gehört, vor und nach dem Kino:

Melissa Aldana – Filin | Ich finde es wunderbar … also glaub ich noch eine Spur besser als @redbeans … trotz McLorin-Salvant, mit der ich sonst gar nicht klarkommen will, hier gefällt sie mir recht gut. Rubalcaba ist super, sehr sparsam, und für meine Ohren auch ein Fortschritt gegenüber den letzten beiden Alben (ich kenne nur die) mit Piano und Gitarre: Rubalcabas Piano klingt oft fast wie ein Rhodes (oder: eher wie ein Wurlitzer, ohne den Rhodes-typischen Waber-Sound) und wenn er sparsam compt manchmal fast wie eine Gitarre … da kommt also alles zusammen, was Lage Lund mit Sullivan Fortner bzw. Fabian Almazan macht, und es wird dabei nur ein Viertel so viel gespielt, was mir sehr entgegenkommt, und was auch für den unfassbar schönen Ton von Aldana viel mehr Räume öffnet.freut mich, dass Aldana gefällt… und ja, auch bei mir ist Rubalcaba mit jedem Hören gewachsen, der hat sich hier wirklich was auf den Leib geschneidert… ich fand den Sound der Band mit Lage/Fortner auch sehr attraktiv zu seiner Zeit… aber jetzt bin ich froh, dass mal was anderes probiert wurde… auf irgendeine Art ist es ja wirklich ein mutiges aber dabei sehr zugängliches Album… von Mark Turner oder Joshua Redman oder Chris Potter oder wie die alle heissen, gab es jedenfalls bislang nichts vergleichbares… Live kriegen wir hier in Europa wohl eher ihre europäische Band mit Pablo Held zu hören (plus Kush Abadey und Pablo Menares, ihr fester Bassist) wird aber bestimmt trotzdem gut… Niederlande oder Schweiz gibt es leider nicht diesen März aber zB in Berlin und Köln

Coleman Hawkins – The Swinging Hawkhatte ich beim Aufräumen gerade in der Hand und musst ich kurz spielen, und wenns nur wegen dem Cover ist, eine Session von 1940 mit Benny Carter (tp), Danny Polo (cl) und anderen…
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.redbeansandrice
freut mich, dass Aldana gefällt… und ja, auch bei mir ist Rubalcaba mit jedem Hören gewachsen, der hat sich hier wirklich was auf den Leib geschneidert… ich fand den Sound der Band mit Lage/Fortner auch sehr attraktiv zu seiner Zeit… aber jetzt bin ich froh, dass mal was anderes probiert wurde… auf irgendeine Art ist es ja wirklich ein mutiges aber dabei sehr zugängliches Album… von Mark Turner oder Joshua Redman oder Chris Potter oder wie die alle heissen, gab es jedenfalls bislang nichts vergleichbares… Live kriegen wir hier in Europa wohl eher ihre europäische Band mit Pablo Held zu hören (plus Kush Abadey und Pablo Menares, ihr fester Bassist) wird aber bestimmt trotzdem gut… Niederlande oder Schweiz gibt es leider nicht diesen März aber zB in Berlin und KölnGenau – sowas hier:
Und ich glaub das ist echt ein Album, das nur wer mit lateinamerikanischem Background so hinkriegen kann … es gibt ja sowas wie „Nocturne“ von Haden, auch mit Rubalcaba (und David Sánchez und dem grossartigen Geiger Federico Britos Ruiz) oder das Lecuona-Album von Marcos Valle auf ACT:
Ist halt nochmal was anderes als „einfach ein Balladen-Album“ (wie Turner ja z.B. ein schönes gemacht hat, als er noch bei Warner war).
In Zürich war Aldana im Dezember als Gast mit der lokalen Big Band (Zurich Jazz Orchestra) – wär ich ev. hin, wenn ich nicht am selben Abend schon eine Karte für was anderes gehabt hätte. Mit eigener Band ginge ich auf jeden Fall, egal wer am Ende dabei ist.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
Les Chocolate Dandiesneun Jahre früher, Dezember 1930, laut Harlem Fuss (hier) mit die erste Swing Session, auch wieder mit Hawkins und Carter, Carter spielt allerdings vor allem Altsax und Klarinette, laut Evensmo sind das hier mit seine besten Momente an der Klarinette – das macht viel Sinn, Carters Klarinettensoli stechen für mich heraus… den legendären Posaunisten Jimmy Harison kann man auch noch hören…

Jazz-Makers: Jack Teagardenund noch eine EP, diese hier im Gedenken an Jack Teagarden, der eigentlich Leader dieser Session von 1944 ist allerdings der Drummer George Wettling, der sich hier eine ziemliche All Star Band zusammengebaut hat, neben Teagarden auch Hawkins, Joe Thomas (tp), Hank D’Amico (cl), Herman Chittison (p)… das sind alles sehr schöne Sessions.
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.Teagarden: ist das die Keynote-Session? Mit einem quasi Impulse-Cover … hätte ich wohl auch mitnehmen müssen, obwohl ich das in der Hawkins 4-CD-Box mit all den Keynote-Aufnahmen habe.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbagypsy-tail-windTeagarden: ist das die Keynote-Session? Mit einem quasi Impulse-Cover … hätte ich wohl auch mitnehmen müssen, obwohl ich das in der Hawkins 4-CD-Box mit all den Keynote-Aufnahmen habe.
ja, die Keynote Session und stimmt, da haben sie sich an Impulse orientiert, nur der Orange oder Altrosa Ton passt nicht ganz… Coleman Hawkins auf EP sammelt sich quasi von alleine, wenn man mal angefangen hat, und das meiste spielt sich im 1-2 Euro Bereich ab…

Allen-Hawkins OrchestraAufnahmen von 1933, die ersten vier Tracks von hier, ursprünglich für ein Label namens Banner, meine EP ist auf Pirate Records,Bands mit vierköpfiger Frontline, Henry Red Allen, Hawkins, Dicky Wells und Russell Procope oder Hilton Jefferson… die Musik hat sich seit der Zeit der Chocolate Dandies schon schnell entwickelt, das hier geht viel leichter ins Ohr…
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Schlagwörter: Ich höre gerade... Jazz, Tagebuch
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