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…danke für die info, nur versuch macht kluch….
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….so wie hier…kann man mal hören….muss man aber nicht unbedingt haben….
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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!lotterlotta
….so wie hier…kann man mal hören….muss man aber nicht unbedingt haben….doch, muss man.
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vorgarten
redbeansandrice
Jetzt bot es sich sehr stark an, nochmal das Duo Album mit Amina Claudine Myers gegenzuhören… Denn die legt ja auch mehr friedlich Akkorde statt Wadada groß herauszufordern… Ist es fair, das hier um Klassen besser zu finden als Defiant Life? Ja, auf jeden Fall … Iyer, so sehr ich ihn schätze, ist verloren, wenn er nicht irgendwie clever sein kann… Myers legt die Akkorde mit ein Autorität, von der Iyer bei diesem Material nur träumen kann, Black Mystery School von Ton 1, hier werden mit wahnsinnig einfachen Mitteln enorme Spannungen erzeugt… letztlich hat Myers ja dieses Jahr mit Solace of the Mind nochmal nachgelegt und bewiesen, dass sie Wadada für diesen Typ Album eigentlich gar nicht braucht… Aber er schadet auch nicht – und deshalb funktioniert das Album…ich glaube, ich höre das ganz genauso. ich fremdelte schon beim ersten album von iyer/smith, beim zweiten aber nochmal mehr. iyer sollte lieber ein duo mit graham haynes aufnehmen, da wäre für beide was zu holen. auch sehr schön, was du über smith/myers schreibst.
danke! das erste Duoalbum funktioniert für mich ja wie gesagt – hab ich vorhin auch nochmal kurz nachgeprüft… die früheren Sideman Sachen mit Wadada auch, wobei ich nicht alles kenne… bei dem Trioalbum mit Jack DeJohnette war ein bisschen die erste Enttäuschung… bei Iyer hab ich echt die ganze Bandbreite, von Sachen, die mir im Jazz mit die liebsten sind bis hin zu Sachen, wo mir ein Dutzend andere Pianisten lieber wären… das neue Duoalbum mit Sylvie Courvoisier lief vorhin nochmal, das ist wirklich gut… und dann lief der Anfang vou Courvoisiers anderem neueren Duoalbum, von März und mit Mary Halvorson…

Sylvie Courvoisier & Mary Halvorson – Bone Bellsnoch nicht zu Ende gehört, wer keinen Spass an der Interaktion von Gitarre und Klavier hat, der rennt besser… ich finds enorm charmant mit vielen mikrotonalen Effekten – so wie halt Hawaigitarre charmant ist, aber natürlich viel moderner…
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.redbeansandrice

Sylvie Courvoisier & Mary Halvorson – Bone Bells
noch nicht zu Ende gehört, wer keinen Spass an der Interaktion von Gitarre und Klavier hat, der rennt besser… ich finds enorm charmant mit vielen mikrotonalen Effekten – so wie halt Hawaigitarre charmant ist, aber natürlich viel moderner…Live war das ganz wunderbar, den beiden zuzuhören, das Album konnte die Intensität des Abends nicht ganz einfangen, dennoch ein tolles Album.
Ich mache auch mal bei Wadada weiter, hier mit einer lange nicht gehörten Aufnahme:

WADADA LEO SMITH/SUSIE IBARRA/JOHN ZORN – 50th Birthday Celebration Volume 8 (Tzadik, 2004)
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...vorgarten
lotterlotta
….so wie hier…kann man mal hören….muss man aber nicht unbedingt haben….doch, muss man.
…..nur die zweite hälfte, mit der ersten kann ich so gar nichts anfangen….
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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!@atom, macht viel Sinn, dass Courvoisier und Halvorson live nochmal toller waren! Geht mir bei Halvorson generell so, wenn ich so drüber nachdenke…

Alexandra Grimal / Giovanni di Domenico – ShakkeiAuch ein Duett mit Klavier, ein Lieblingsalbums des Jahres bisher… Di Giovanni mit Wadada Leo Smith könnt ich mir auch gut vorstellen… Ich find er trifft die Mitte zwischen pastoral und lebhaft ziemlich gut, bzw variiert das schön … aber die können ja nicht alles machen
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Nir Felder – Golden AgeDa im Schienenersatzverkehr doch recht laut ABBA läuft, ist mehr Wadada jetzt leider keine Option, es braucht was mit einem homogeneren und robusteren Klangbild…
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.Ich hab von Courvoisier/Halvorson ein anderes Album und belasse es wohl dabei, bin ja kein Fan der g/p-Kombination. Live beim Jazzfest Berlin 2023 fand ich das irgendwie schon sehr charmant, war auch ein gutes Statement, die zwei das Festival eröffnen zu lassen – wo/wann war denn Dein Konzert @atom?
Und dass Halvorson live besser funktioniert als auf Aufnahmen leuchtet mir auch total ein … obwohl ich viele Aufnahmen wirklich gerne mag, haben sich ein paar Live-Erlebnisse nochmal ganz anders eingebrannt. Das hat wohl auch oder besonders mit der Unberechenbarkeit ihrer Effekte zu tun, was halt live anders wahrnehmbar wird, als wenn’s auf dem Wachszylinder oder in Bits und Bytes eingeschrieben und fixiert wird.
Das fremdeln mit dem zweiten Wadada/Iyer-Album teile ich übrigens nicht … und ich hab null Ambitionen, die dutzenden Smith-Alben der letzten Jahre irgendwie zu ranken. Aber klar: das Duo mit Myers ist ein grossartiges Highlight, da scheinen wir uns ziemlich einig zu sein hier (immer noch?) … ich hab leider noch keine Post von Intakt gekriegt, aber hoffe natürlich, dass das neue mit Courvoisier dabei sein wird, sonst kaufe ich es dann gleich.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba@gypsy-tail-wind: Das von dir erwähnte Album habe ich mir im April beim Konzert im Dortmunder Domicil gekauft, habe es aber noch kaum gehört. Mary Halvorson spielt dort im November mit ihrem Amarylis Sextet, ich hoffe dass ich das einrichten kann.
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Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...gypsy-tail-wind
Das fremdeln mit dem zweiten Wadada/Iyer-Album teile ich übrigens nicht … und ich hab null Ambitionen, die dutzenden Smith-Alben der letzten Jahre irgendwie zu ranken. Aber klar: das Duo mit Myers ist ein grossartiges Highlight, da scheinen wir uns ziemlich einig zu sein hier (immer noch?) … ich hab leider noch keine Post von Intakt gekriegt, aber hoffe natürlich, dass das neue mit Courvoisier dabei sein wird, sonst kaufe ich es dann gleich.fremdeln ist in meinem Fall vielleicht ein etwas starkes Wort… das erste Album mag ich halt wirklich sehr sehr gerne, es war zum Beispiel in meiner Top 10 bei der ECM Umfrage… und da ist das zweite Album nicht in der Nähe, obwohl es sehr gut ist, genau wie fast alle anderen Alben von ihm… Alles ranken, nein, bestimmt nicht, aber Abstufungen hör ich schon – ich hör sicher nicht alle 50 Smith Alben der letzten zehn Jahre gleich oft – kenne noch nicht mal alle, klar… und da ist das neue mit Iyer für mich wohl eher untere Hälfte, während das erste der beiden in der Spitzengruppe ist, zusammen mit dem Trio mit Mike Reed und Douglas Ewart, den Chicago Symphonies, Sacred Ceremonies… und das neue Album mit Courvoisier ist ein Kandidat für diese Gruppe, hab es noch dreimal gehört seit gestern… das Duo mit Myers… hör ich wahrscheinlich als Smith Album in der Gruppe direkt dahinter, sicher näher an der Spitzengruppe als an Defiant Life… und tatsächlich hab ich nach gestern mehr und mehr das Gefühl, dass es halt einfach mehr ein Myers Album als ein Smith Album ist – wodurch es auch nicht 100% ins ranking mit den anderen gehört
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.Danke! Ich hab die allermeisten Alben auch einfach zu selten gehört, kein Wunder bei der Menge … interessanterweise klickte bei mir das Trio mit Reed/Ewart wider Erwarten nicht so richtig.
@atom Das Sextett kenne ich leider nur von Aufnahmen (Alben Nr. 2 und Nr. 3, das erste brauch ich wohl auch noch), die finde ich toll!
Was Konzerte anbelangt, freue ich mich wieder aufs Unerhört Ende November (ohne Halvorson, leider – und dass das geplante Solo-Konzert von Ralph Towner ein paar Tage nach Bekanntgabe des Programms aus „gesundheitlichen Gründen“ abgesagt wurde, ist sehr bedauerlich, darauf hatte ich mich wohl am allermeisten gefreut – noch mehr als auf Marilyn Crispell):
https://unerhoert.ch/programm/--
"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
The Mastersounds – Water’s Edge--

CHARLIE HADEN & HANK JONES – Steal Away (Spirituals, Hymns And Folk Songs) (Verve, 1995)
Feines Album mit einigen Highlights, allen voran Sometimes I Feel Like A Motherless Child. Etwas mau die wenigen Sterne von @lotterlotta. Wie kommt’s, dass du das Album eher schwach hörst?--
Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...oh je, hab ich das damals, weiß schon nicht mehr wann, so schlecht bewertet?
müsste ich nochmal mit den besser besternten vergleichend hören…weil so gravierend sollte es zu den anderen nicht abfallen….
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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt! -
Schlagwörter: Ich höre gerade... Jazz, Tagebuch
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