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AutorBeiträge
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jazz samba ist augenhöhe mit getz/gilberto, zumindest bei mir, leider nur viel zu kurz, also zu schnell vorbei….
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WerbungZiemlich arbiträr, war ich die letzten Tage hier erwähnt habe und was nicht … u.a. liefen auch noch:

Nicole Mitchell & Ballaké Sissoko – Bamako*Chicago Sound System

Ferenc Snétberger – Titok

Fieldwork – Thereupon

Steve Lehman Trio + Mark Turner The Music Of Anthony Braxton – The Music Of Anthony Braxton

Wolfgang Muthspiel / Larry Grenadier / Brian Blade – Driftwood
Auf den g/b/d-Trio-Spuren bin ich immer wieder unterwegs … das Album von Snétberger (er spielt akustische Gitarre mit Nylonsaiten, glaub ich?) fehlt drüben im tollen Thread bisher, es wird immer wieder zum Zwiegespräch mit dem Bass von Jormin und gefällt mir vom ersten Eindruck her ziemlich gut. A propos Gitarre: beim Mali-Projekt von Nicole Mitchell (schon 2017 aufgenommen, aber erst letztes Jahr erschienen) ist Jeff Parker immer wieder zu hören und es gefällt mir sehr gut, wie er seinen Sound in die Band reinbringt, die aus Kora, Balafon, Bass (Josh Abrams, wer sonst), Percussion (JoVia Armstrong aus Detroit, die dritte aus dem Chicagoer-Teil der Band) und drei Stimmen besteht. Das Fieldwork-Album ist wirklich ausserordentlich gut … und der Live-Gig von Lehman mit Mark Turner und Braxton-Material gefällt mir ebenfalls sehr gut.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbasnétberger hatte ich bisher gar nicht auf dem schirm. und bei muthspiel habe ich ein bisschen aufgegeben. komme gerade nicht so richtig zum hören von aktuellen sachen.
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lotterlotta@friedrich
jazz samba ist augenhöhe mit getz/gilberto, zumindest bei mirnaja, das eine ist ein album mit joão gilberto, das andere ist ein album ohne joão gilberto
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Snétberger hab ich vor langer Zeit via Dusko Goykovich („Samba do mar„, sehr schönes Album finde ich) kennengelernt, aber bisher auch nichts von ihm als Leader gehört. Das ECM-Album war (wie das von Muthspiel) ein ECM-Sale-Gelegenheitskauf.
@lotterlotta ich wollte auch noch fragen, ob Du mit Annette Peacock was anfangen konntest? Ich mag das Album sehr und hab das Programm damals auch live gehört … die Hälfte der Leute ist rausgelaufen (davor gab’s Susanne Abbuehl, die gerade ihr ECM-Debut „April“ draussen hatte, und danach unvergesslich Shirley Horn – ein Abend, der sich wegen Horn eingebrannt hat). Dicke Empfehlung auch für ihr – sehr anders geartetes – Debutalbum „I’m the One“.
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Clare Fischer – Surging Ahead
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….ein unterbewertetes meisterwerk, alle stellen sich in den dienst des ensembles, auch hier gilt in weiten teilen, weniger ist oft mehr, einfach nur mal „november 99“ anhören, wow…habe das album ja damals noch auf cd gekauft, den auftritt beim jazz baltica gesehen, fand das damals schon richtig gut, wobei katché live doch arg dominierte(zu sehr hau drauf), nun auf vinyl, einfach nur zum genießen…wasilewski und kurkiewics sind einfach traumhaft eingespielt, katché nimmt sich hier zurück, passt sich den beiden an, als hätte er nie wo anders gespielt und wenn stanko hinzukommt, er war einer der größten…🖤🖤🖤🖤🖤
zuletzt geändert von lotterlotta--
Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!das annette peacock doppelalbum ist vom allerfeinsten, hatte auch schon nach „i’m the one“ auf vinyl ausschau gehalten, in gutem zustand nichts für meinen geldbeutel, muss mich da mal bremsen, ab ende des jahres „rentier“
als rca-pressung in near mint 75€, als light in the attic auch knapp 60€(da aber schon pressungstechnisch schlechte erfahrungen gemacht)….und cd kaufe ich nicht, erst recht keine gebrauchten(auch da zu teuer!)…--
Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!vorgarten
lotterlotta@friedrich jazz samba ist augenhöhe mit getz/gilberto, zumindest bei mir
naja, das eine ist ein album mit joão gilberto, das andere ist ein album ohne joão gilberto

für mich kein problem, finde sie gleich gut, ob mit oder ohne gilberto
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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!@lotterlotta Vielleicht gibt’s ja wieder mal ein Reissue… ich kriegte auch die CD etwas verspätet nicht mehr billig. Freut mich, dass „An Acrobat’s Heart“ gefällt.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
….das hier läuft seit einiger zeit fast täglich und ist unfassbar gut, vielleicht die beste europäische jazzproduktion überhaupt….
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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!
…wie das bei mir mit ecm halt so ist, den einen schon mal mit einem anderen gehört, hier henriksen mit jakob bro auf „uma elmo“, dann läuft das einem als sonderangebot über den weg und schon greift der haben reflex zu….sehr ruhiges und melancholisches spiel der zwei, trompete häufiger verblasen, klavier gelegentlich im leichten grollenden ton, häufig aber nach dem motto „weniger ist oft mehr“, eine platte zum runterfahren ohne langweilig und beliebig zu sein….2024 erschienen, sehr schön….
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Hat Zappa und Bob Marley noch live erlebt!
MANFRED SCHOOF QUINTET – Scales (JAPO, 1976)
Das Manfred Schoof Quintett – mit Günter Lenz, Ralf Hübner, Michel Pilz und Jasper Van’t Hof, später Rainer Brüninghaus – verkörpert für mich eine der faszinierendsten Phasen des europäischen Jazz der späten 70er. Die drei Japo-Veröffentlichungen aus den Jahren 1976 bis 1980 dokumentieren ein Ensemble, das zwischen Komposition und Improvisation, Struktur und Offenheit eine ganz eigene Klangsprache fand – und bis heute viel zu wenig gewürdigt wird.--
Hey man, why don't we make a tune... just playin' the melody, not play the solos...lotterlotta
vorgarten
lotterlottafriedrich jazz samba ist augenhöhe mit getz/gilberto, zumindest bei mir
naja, das eine ist ein album mit joão gilberto, das andere ist ein album ohne joão gilberto
für mich kein problem, finde sie gleich gut, ob mit oder ohne gilberto
Ach, es ist doch müßig, darüber zu streiten, welches der Stan Getz-Bossa Alben das beste ist. Schön finde ich das Konzept dieser Studio-Alben, Getz mit jeweils anderen Gitarristen kombinieren – und einmal mit einer Big Band. Sie sind alle ähnlich und doch alle anders. Getz/Gilberto wurde sogar erst als viertes dieser fünf Alben veröffentlicht und die Vorgänger (und der Nachfolger) waren auch schon sehr gut und erfolgreich. Vor allem wegen dieses Hits stellte es dann alle anderen Alben in den Schatten. Das ist ein bisschen schade, denn Charlie Byrd, Liuz Bonfa und Laurindo Almeida möchte ich wirklich nicht missen. Schon mal gar nicht die Luiz Bonfa Solo-Alben, die ich daraufhin entdeckt habe.
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Schlagwörter: Ich höre gerade... Jazz, Tagebuch
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