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AutorBeiträge
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gypsy-tail-wind
redbeansandrice
gypsy-tail-windDachte schon, dass Cohen (former Glenn Sideman!) korrekt ist … wär halt so ein Fall, wo man ordentlich was bezahlen würde, aber wenn’s dann nur zwei Stücke mit Ortega wären eben doch eher nicht.
war durch die Arbeit vorhin etwas abgelenkt, aber der erste Eindruck war sehr stark, primaer wegen Ortega… muss das die Tage nochmal vertiefen…
Mal schauen, wer das nächste auf Discogs auftauchende Exemplar schnappt
– eigentlich Du, bei Ortega lasse ich gern den Vortritt, schätze zwei Hat-CDs zwar sehr (die dritte eig. auch), aber sooo oft höre ich sie dann doch nicht. Ist aber eh ein Musiker, bei dem ich mal etwas vertiefter hören müsste, was ich da habe – viel ist das nicht.
Ortega flog gestern noch als letztes aus dem in Vorbereitung liegenden BFT – mit On Evidence, das Album mag ich sehr.
Vielleicht hätte ich ihn doch drin lassen sollen? ;)--
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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gypsy-tail-wind
soulpope
gypsy-tail-winddas ist dann eben die dritte

Alle drei formidable und für mich unverzichtbare Scheiben ….
Die dritte kenne ich halt nicht so lange/gut … die anderen sind von 2001 und 2003, diese folgte dann 2007, da war ich wohl hörenderweise anderswo und sie hat nie ähnlich eingeschlagen bei mir. Aber wie gesagt, ich muss die Alben eh alle mal wieder anhören ….
Die mehr als drei Dekaden auseinander liegenden Aufnahmen sind von grosser Kohärenz und die wunderbar sparsame Instrumentation ermöglich klare Sicht auf Ortega und seine Melange aus Intellekt und diskreter Emotion ….. für mich eine der (von vielen so nicht wahrgenommenen) Großtaten von Uehlinger ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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dietmar_
gypsy-tail-wind
redbeansandrice
gypsy-tail-windDachte schon, dass Cohen (former Glenn Sideman!) korrekt ist … wär halt so ein Fall, wo man ordentlich was bezahlen würde, aber wenn’s dann nur zwei Stücke mit Ortega wären eben doch eher nicht.
war durch die Arbeit vorhin etwas abgelenkt, aber der erste Eindruck war sehr stark, primaer wegen Ortega… muss das die Tage nochmal vertiefen…
Mal schauen, wer das nächste auf Discogs auftauchende Exemplar schnappt
– eigentlich Du, bei Ortega lasse ich gern den Vortritt, schätze zwei Hat-CDs zwar sehr (die dritte eig. auch), aber sooo oft höre ich sie dann doch nicht. Ist aber eh ein Musiker, bei dem ich mal etwas vertiefter hören müsste, was ich da habe – viel ist das nicht.Ortega flog gestern noch als letztes aus dem in Vorbereitung liegenden BFT – mit On Evidence, das Album mag ich sehr. Vielleicht hätte ich ihn doch drin lassen sollen? ;)
Ortega ist ein Bumerang und fliegt immer wieder zurück
….--
"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)Mag sein @dietmar_ ich wäre wohl nicht drauf gekommen, habe die CD seit einer Ewigkeit nicht mehr angehört, aber fand wirklich alles andere, was ich von Ortega bisher kenne, deutlich besser
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba
Giuseppi Logan – …And They Were Cool
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Wie ist die, wie spielt er? Hatte mich beim Crowdfunding für das „Giuseppi Logan Project“ beteiligt, aber die LP dann kaum je angehört (was aber ebensosehr mit den mich wenig inspirierenden Sidemen zu tun hat) … etwas besser fand ich dann die CD auf Tompkins Square („The Giuseppi Logan Quintet“) – aber die beiden ESP-Disk‘-Alben sind natürlich sehr gut!
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tbagypsy-tail-windWie ist die, wie spielt er?
Schwierig zu erklären, du hast da mit Sicherheit das besser geschulte Ohr. Ich stelle mir beim Hören vor dass sie das tatsächlich in einem öffentlichen Park spielen, der Gedanke gefällt mir irgendwie. Habe dieses Album (und „The Giuseppi Logan Project“) übrigens von Bandcamp, da kannst du auch alles streamen.
Die Sidemen kenne ich alle nicht. Bei solchen Free Jazz Sachen ist es mir wichtig dass das ganze nicht zur dröhnenden Kakophonie verkommt sondern noch so etwas wie Musik erkennbar bleibt, was hier der Fall ist. Gerade läuft das 2. Stück und Logan und der Bassist bauen hier sehr reizvolle Konstrukte.
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dietmar_
gypsy-tail-wind
redbeansandrice
gypsy-tail-windDachte schon, dass Cohen (former Glenn Sideman!) korrekt ist … wär halt so ein Fall, wo man ordentlich was bezahlen würde, aber wenn’s dann nur zwei Stücke mit Ortega wären eben doch eher nicht.
war durch die Arbeit vorhin etwas abgelenkt, aber der erste Eindruck war sehr stark, primaer wegen Ortega… muss das die Tage nochmal vertiefen…
Mal schauen, wer das nächste auf Discogs auftauchende Exemplar schnappt
– eigentlich Du, bei Ortega lasse ich gern den Vortritt, schätze zwei Hat-CDs zwar sehr (die dritte eig. auch), aber sooo oft höre ich sie dann doch nicht. Ist aber eh ein Musiker, bei dem ich mal etwas vertiefter hören müsste, was ich da habe – viel ist das nicht.
Ortega flog gestern noch als letztes aus dem in Vorbereitung liegenden BFT – mit On Evidence, das Album mag ich sehr.
Vielleicht hätte ich ihn doch drin lassen sollen? ;)Die drei franzoesischen Alben von Ortega kenn ich tatsaechlich noch nicht, schieb ich immer vor mir her… hier laeuft jetzt nochmal das Album mit Ortega und Glenn und ich find es glaub ich doch eine echte Ergaenzung zu seiner Diskografie. Sowas wie ein klassisches Hard Bop Quartett Album hat Ortega ja irgendwie sonst nie so richtig aufgenommen… also, das haette man ja in den 60ern machen koennen, ein Quartett mit Jack Wilson (wie bei Earl Anderza auf Pacific Jazz) oder sowas im Stil der Sonny Criss oder Charles McPherson Alben auf Prestige und Xanadu… Barry Harris / Leroy Vinegar / Billy Higgins und los gehts… Das Album hier ist wohl am ehesten ein Ersatz und natuerlich schlaegt sich Ortega prima… gewidment ist das Album Walter Benton, und das find ich ganz logisch: Es gibt ja diese Gruppe von Westkuestensaxophonisten Earl Anderza, Walter Benton, Hadley Calima, Eric Dolphy und wg mir auch Ortega, die alle irgendeine Gemeinsamkeit im Sound haben (etwas ausgehoehlt?) und diese schnellen hohen Phrasen spielen… wie auch immer – wenn es einfach waere, das hier zu kaufen, waer es mE ein Pflichtkauf.
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.thesidewinder
gypsy-tail-windWie ist die, wie spielt er?
Schwierig zu erklären, du hast da mit Sicherheit das besser geschulte Ohr. Ich stelle mir beim Hören vor dass sie das tatsächlich in einem öffentlichen Park spielen, der Gedanke gefällt mir irgendwie. Habe dieses Album (und „The Giuseppi Logan Project“) übrigens von Bandcamp, da kannst du auch alles streamen.
Die Sidemen kenne ich alle nicht. Bei solchen Free Jazz Sachen ist es mir wichtig dass das ganze nicht zur dröhnenden Kakophonie verkommt sondern noch so etwas wie Musik erkennbar bleibt, was hier der Fall ist. Gerade läuft das 2. Stück und Logan und der Bassist bauen hier sehr reizvolle Konstrukte.Danke, alles klar … er spielt halt soweit ich weiss ohne Zähne, das bedingt den eigenartigen Sound und die Phrasierung … aber die Leute sind in etwa dieselben wie auf dem „Project“, die konventionellere Besetzung (inkl. Schlagzeug halt, und ohne die für mich in diesem Fall unansprechende Gitarre) auf dem Tompkins Square-Album ist dann wohl das, was ich vom späten Logan brauche. Aber ich kann ja auf Bandcampl gelegentlich doch mal reinhören, danke für den Tipp!
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba:format(jpeg):mode_rgb():quality(90)/discogs-images/R-4363639-1391322954-8439.jpeg.jpg)
Earl Anderza – Outa Sightdas war jetzt irgendwie logisch… um Billboard vom 27. April 1963 zu zitieren, keine Perle des Journalismus, aber ein interessanter Blick auf den Free Jazz (vor Albert Ayler), also, ich glaub nicht, dass 1966 noch jemand gesagt haette, dass dieses Album hier zur New Wave gehoert – aber wer weiss
Earl Anderza is an alto saxist who falls into the new wave category. He is akin to Eric Dolphy, with a touch of [sic] Arnetto Coleman, and the tone color and range he gets from his instrument is imaginative and appealing. He demonstrates his personal style here, with help from Jack Wilson on standards and originals. Best tracks include
You’d be so nice to come home to“,Outa Sight“ andAll the things you are“.--
.Billboard ist doch ein reines Promo-Blatt, und wenn „Outa Sight“ draufsteht, ist es halt outa sight
Sehr schönes Album! Der noch vergessenere Cousin von „The Fox“, „For Real!“ oder „Katanga!“ (oder der beiden Lenny McBrowne-Alben … die gehören aber ihrerseits auch zu den „noch vergesseneren“).
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Bud Shank / Clare Fischer / Joe Pass – Brasamba!etwa zeitgleich mit den ersten Bossa Nova Schritten von Stan Getz, auch sehr sehr schoen, gefaellig natuerlich – klar, aber schoen ist es.. das zweite Shank Album nach dem Weggang von Gary Peacock… ist das ein Album, das ausser mir jeder kennt, oder ist das mittlerweile genauso vergessen wie das Anderza Album? (1964 war das anders, klar)
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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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redbeansandrice
dietmar_
gypsy-tail-wind
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gypsy-tail-windDachte schon, dass Cohen (former Glenn Sideman!) korrekt ist … wär halt so ein Fall, wo man ordentlich was bezahlen würde, aber wenn’s dann nur zwei Stücke mit Ortega wären eben doch eher nicht.
war durch die Arbeit vorhin etwas abgelenkt, aber der erste Eindruck war sehr stark, primaer wegen Ortega… muss das die Tage nochmal vertiefen…
Mal schauen, wer das nächste auf Discogs auftauchende Exemplar schnappt
– eigentlich Du, bei Ortega lasse ich gern den Vortritt, schätze zwei Hat-CDs zwar sehr (die dritte eig. auch), aber sooo oft höre ich sie dann doch nicht. Ist aber eh ein Musiker, bei dem ich mal etwas vertiefter hören müsste, was ich da habe – viel ist das nicht.Ortega flog gestern noch als letztes aus dem in Vorbereitung liegenden BFT – mit On Evidence, das Album mag ich sehr. Vielleicht hätte ich ihn doch drin lassen sollen? ;)
Die drei franzoesischen Alben von Ortega kenn ich tatsaechlich noch nicht, schieb ich immer vor mir her… hier laeuft jetzt nochmal das Album mit Ortega und Glenn und ich find es glaub ich doch eine echte Ergaenzung zu seiner Diskografie. Sowas wie ein klassisches Hard Bop Quartett Album hat Ortega ja irgendwie sonst nie so richtig aufgenommen… also, das haette man ja in den 60ern machen koennen, ein Quartett mit Jack Wilson (wie bei Earl Anderza auf Pacific Jazz) oder sowas im Stil der Sonny Criss oder Charles McPherson Alben auf Prestige und Xanadu… Barry Harris / Leroy Vinegar / Billy Higgins und los gehts… Das Album hier ist wohl am ehesten ein Ersatz und natuerlich schlaegt sich Ortega prima… gewidment ist das Album Walter Benton, und das find ich ganz logisch: Es gibt ja diese Gruppe von Westkuestensaxophonisten Earl Anderza, Walter Benton, Hadley Calima, Eric Dolphy und wg mir auch Ortega, die alle irgendeine Gemeinsamkeit im Sound haben (etwas ausgehoehlt?) und diese schnellen hohen Phrasen spielen… wie auch immer – wenn es einfach waere, das hier zu kaufen, waer es mE ein Pflichtkauf.
Thnx ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)
soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"Registriert seit: 02.12.2013
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redbeansandrice
Earl Anderza – Outa Sight das war jetzt irgendwie logisch… um Billboard vom 27. April 1963 zu zitieren, keine Perle des Journalismus, aber ein interessanter Blick auf den Free Jazz (vor Albert Ayler), also, ich glaub nicht, dass 1966 noch jemand gesagt haette, dass dieses Album hier zur New Wave gehoert – aber wer weiss Earl Anderza is an alto saxist who falls into the new wave category. He is akin to Eric Dolphy, with a touch of [sic] Arnetto Coleman, and the tone color and range he gets from his instrument is imaginative and appealing. He demonstrates his personal style here, with help from Jack Wilson on standards and originals. Best tracks include You’d be so nice to come home to“,Outa Sight“ andAll the things you are“.Eh sehr scheen ….
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"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" (K. Valentin)redbeansandrice
Bud Shank / Clare Fischer / Joe Pass – Brasamba!etwa zeitgleich mit den ersten Bossa Nova Schritten von Stan Getz, auch sehr sehr schoen, gefaellig natuerlich – klar, aber schoen ist es.. das zweite Shank Album nach dem Weggang von Gary Peacock… ist das ein Album, das ausser mir jeder kennt, oder ist das mittlerweile genauso vergessen wie das Anderza Album? (1964 war das anders, klar)
Wenn mich nicht alles täuscht, hab ich hiervon das erste und die letzten drei im Regal:
https://www.discogs.com/label/774320-%E3%82%B8%E3%83%A3%E3%82%BA%E3%83%9C%E3%82%B5%E3%83%8E%E3%83%90%E5%90%8D%E7%9B%A4%E3%83%99%E3%82%B9%E3%83%88%E3%83%A2%E3%82%A2In der Tat ein hübsches Album … und klar, „Brazilliance“ war noch keine Bossa Nova (und „Brasamba“ ist es auch nicht), aber da kann Shank schon eine Pionierrolle in Anspruch nehmen!
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #170: Aktuelles von Jazzmusikerinnen – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba -
Schlagwörter: Ich höre gerade... Jazz, Tagebuch
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