Benny Goodman

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  • #7896795  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    alexischickeMein bisheriges Highlight ist eine Session mit Fred Astaire, in der Astaire eine Stepeinlage einlegt.

    Ein Tipp für Dich:

    Auf der Doppel-CD finden sich die kompletten Aufnahmen von Astaire (als Sänger) mit Oscar Petersons Trio (Barney Kessel und Ray Brown) sowie Alvin Stoller und den Solisten Charlie Shavers und Flip Phillips.
    Auf der (illegitimen) Jazz Factory Ausgabe davon (die wohl leichter zu finden ist, die Verve Doppel-CD dürfte schon länger vergriffen sein) finden sich noch zwei lange Bonustracks ohne Astaire.

    --

    "Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #133: Revivals und Comebacks in den 90ern - 14.6., 22:00 | Slow Drive to South Africa, #7: tba | No Problem Saloon, #29: tba
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    #7896797  | PERMALINK

    alexischicke

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    Ich bin jetzt bei CD4 der Goodman Box angekommen,will diese Musik Stück für Stück genießen.Die alten Fletcher Henderson Arrangments sind zwar sehr schön,aber doch recht altmodisch im Vergleich zu Ellington oder Herman.

    Rhyttmus Gruppe,Call and Response von den Bläsersätzen und kurzes Solo von Goodman(hatte die meiste Solozeit) und dann schön zu Ende.
    Die Arrangements von Eddie Sauter sind doch abwechslungsreicher.Er fängt mit den Bläsersätzen aus und dann ein kurzes Solo von Gitarre oder Trompete und das unterlegt mit dem Bläsersatz.

    Bin jetzt mal gespannt auf die Aufnahmen nach 45.

    Alex
    Danke für den Tipp Gypsy habe ich schon bestellt!

    --

    #7896799  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Das mit Henderson ist ja auch ein wenig tragisch… seine eigene Big Band war ja doch DIE prägende Big Band, auf der die Swing-Musik basierte, aber wirklich erfolgreich war er nie, musste sich eben u.a. bei Goodman verdingen statt seine eigene Band zu leiten.

    Sauter ist als Arrangeur natürlich schwierig mit Henderson zu vergleichen… kenn mich ja noch viel zuwenig mit seiner Musik aus. Bei Hep gibt’s Goodman-Compilations, die nach Arrangeuren sortiert sind (Henderson, Sauter, Jimmy Mundy und ein paar weitere) – die kenne ich auch nicht, aber die Idee finde ich doch reizvoll.

    Hab’s übrigens neulich mal wieder mit Tommy Dorsey versucht… habe das Quadromania 4CD-Set von ihm. Das ist schon nicht übel, wenn etwa Dave Tough hinter den Drums sitzt und Bunny Berigan dann auch noch ein Trompetensolo beisteuert! Aber im grossen ganzen ist mir die Musik wohl etwas zu gepflegt und es mangelt ihr ein wenig an … na ja, Distinktionsmerkmalen – ich finde ja die viel gepflegtere Musik der Red Norvo Band – von der ich allerdings bisher nur die Musik mit Mildred Bailey kenne – sehr toll, da hatte auch Sauter seine Finger im Spiel… da ist viel spezielles zu hören und die Solisten sind auch sehr toll und haben mehr Raum als Goodman seinen Leuten etwa gewähren wollte.

    Aber das ist hier alles off-topic… zurück zu Goodman!

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    #7896801  | PERMALINK

    alexischicke

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    Bin leider noch nicht dazugekommen weiterzuhören.

    Hernderson hatter schon 24 seine erste Band und hatte solche Leute wie Armstrong und Hawkins.Seine Arrangments waren die Basis für die weiteren Big Bands.Vom musikalischen Gehat sind die Arrangments recht effektiv,aber doch vielleicht ein wenig sparsam.

    Goodman hatte wahnsinnig viel Solozeit,solche tollen Spieler wie Cootie Williams hatten da eher wenig Zeit bekommen.

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    #7896803  | PERMALINK

    alexischicke

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    habe jetzt das Set ganz durchgehört.

    Am Ende wiederholt sich doch die Musik von Goodman.Er konnte keine neue Akzente mehr setzten und hat sich nicht als Musiker nicht so weiterentwickelt wie Miles Davis oder Duke Ellington.

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    #7896805  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    alexischickehabe jetzt das Set ganz durchgehört.

    Am Ende wiederholt sich doch die Musik von Goodman.Er konnte keine neue Akzente mehr setzten und hat sich nicht als Musiker nicht so weiterentwickelt wie Miles Davis oder Duke Ellington.

    Das haben ja die wenigsten… bei Ellington hört das auch irgendwann mal auf, bei Basie sowieso.
    Am Ende des Mosaic-Sets ist man dann in der Zeit der Capitol-Sessions. Da gab’s noch die etwas seltsamen Versuche mit Bebop (auf der CD „Undercurrent Blues“ zu hören, die sich lohnt schon allein wegen Wardell Gray). Das ist dann einfach sehr gut gemachte Big Band Musik, bei der man aber eigentlich immer weiss, was einen erwartet. Aber eben, bei Basie war das ab ca. 1960 auch der Fall, bei Ellington weniger, weil er ein so unendlich vielschichter Tonmaler war und doch immer wieder neue Farben eingesetzt hat bis am Ende (Harold Ashbys Flöte etwa – das ist ja interessant, bei Basie brauchte es anscheinend auch SEHR viel Überzeugungsarbeit, bis Frank Wess auch Flötensolos spielen durfte… dabei hatte Basie mit Wess einen der ersten und allerbesten Jazzflötisten dabei, der meines Wissens im Gegensatz zu manchem Jazzflötisten auch völlig ohne musikalische Entgleisungen durchs Flötistenleben gegangen ist.)

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    #7896807  | PERMALINK

    tejazz

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    Ja, die Zeit mit Stan Hasselgard und Wardell Gray fand ich auch interessant. Es ist ja nicht so viel, was davon auf Platte/CD festgehalten wurde. Hasselgard war 1948 dabei und Gray von 1948 – ca. 1950, wenn ich mich recht erinnere. Das war noch mal relativ spannend.
    Goodman hatte später auch immer mal ganz interessante Leute dabei (Terry Gibbs, Paul Quinichette, Russ Freeman), aber da renne ich nicht hinterher.

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    #7896809  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Mit Gray gab’s auch ein paar Big Band Aufnahmen (die sind auf der „Undercurrent Blues“ CD), mit Hasselgaard soweit ich weiss vor allem Small Group Sessions.
    Die gibt’s teilweise auf der Hasselgaard/Goodman-CD „Live at Click“ (Dragon DRCD 183). Weiteres wäre eventuell auf den geplanten Master of Jazz CDs von Wardell Gray noch gefolgt… aber diese Reihe brach ja leider nach sieben CDs etwa auf halbem Weg ab.

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    #7896811  | PERMALINK

    alexischicke

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    nachdem eine andere Bestellung nicht lieferbar war,habe ich endlich mal die Benny Goodmany Yale Recordings Vol6-10 bestellt.

    Die ist heute gekommen,viele bisher unveröffentlichte Aufnahmen dazu eine wunderbares 44 seitiges Begleitheft von Loren Schoenenberg.

    Hab bisher nur die Quartett(Krupa,Goodmann,Hampton,Wilson) gehört und die swingen wie der Teufel. Goodman zeigt sich in großer Spiellaune und spielt schöne lange Solos mit viel Charme und Kreativität. Es scheint so,dass er es förmlich genießt nicht mehr in diesem engen Korsett zu spielen.Technisch perfekt mit viel Feuer!!

    Eine Empfehlung von mir zumal die Box echt nicht teuer ist auf Amazon.

    --

    #7896813  | PERMALINK

    alexischicke

    Registriert seit: 09.06.2010

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    Das HIghlight des Sets ist sicerlich Vol9 eine Liveaufnahme von Basin Street 1954.Goodman bewegt sich luftig leicht wie ein Boxer.Charlie Shavers macht ordentlich dampf.

    Das Highlight ist „One o´clock Jump“ klingt genauso fetzig wie bei Basie.

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    #7896815  | PERMALINK

    zappa1
    Yellow Shark

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    Morgen Abend in der ARD, 23:45 Uhr über eine Konzertreise im Jahr 1962 durch die Sowjetunion:

    Jazz für die Russen

    .

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    „Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“ (Goethe) "Allerhand Durcheinand" #85, 07.04.2022, 22.00 Uhr auf RadioStoneFM https://www.radiostonefm.de/naechste-sendungen/7328-220407-ad-85    
    #7896817  | PERMALINK

    gypsy-tail-wind
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    Zappa1Morgen Abend in der ARD, 23:45 Uhr über eine Konzertreise im Jahr 1962 durch die Sowjetunion:

    Jazz für die Russen

    .

    Schon seit gestern programmiert!

    Den unglaublich grossartigen Bericht dazu von Bill Crow, dem Bassisten der Band, gibt’s hier:
    http://billcrowbass.com/billcrowbass.com/To_Russia_Without_Love.html

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