27.01.2013

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  • #8755347  | PERMALINK

    wolfgang-doebeling
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    lathoMit welcher Platte steigt man bei Seldom Scene am besten ein?

    Am besten mit „Act 1“ (Rebel, 1972), dann chronologisch weiter. Essentiell sind die sechs LPs der 70er Jahre, aber auch die in den 80ern erschienenen Platten möchte ich nicht missen (wobei „Baptizing“ schon sehr grenzwertig ist, musikalisch zwar exzellent, vom Material her jedoch penetrant christlich).

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    #8755349  | PERMALINK

    wolfgang-doebeling
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    ShanksWunderbare Sendung. Seldom Scene habe ich mir ebenfalls notiert. Danke und gute Besserung, DJ!

    Danke, war nur ein kleiner Schnief.

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    #8755351  | PERMALINK

    wolfgang-doebeling
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    Spaceman SpiffSchöne Sendung, vielen Dank.

    Auf welchem Album ist der Wally-Track „Right By Me“ zu finden? Sind die Alben der Band durchgehend ähnlich gut?

    „Right By Me“ erschien nur auf Single (Atlantic, 1975). Die beiden Wally-LPs sind gut, mit Tracks von oft epischer Länge indes, teilweise opulent orchestriert, also stilistisch nicht allzu ähnlich.

    --

    #8755353  | PERMALINK

    wolfgang-doebeling
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    lathoGanz vergessen zu fragen: mit welchen Platten fängt man bei den New Riders an?

    Mit den frühen, würde ich meinen. Da sind sie noch als Dead-Ableger zu erfahren, quasi als Country-Rock-Arm der einschlägig vorbelasteten Dead-Fraktion (Garcia kam ja vom Bluegrass).

    --

    #8755355  | PERMALINK

    wolfgang-doebeling
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    Some Velvet MorningSind die beiden Greatful Dead Songs vom gleichen Album? Wären sie ein guter Einstieg zur Legende?

    Welche Mike Auldridge LP empfiehlst du?

    Grateful Dead bitte, aber ja, von „American Beauty“ (Warner Brothers, 1970). Und ja, eine von vielen guten Einstiegsmöglichkeiten in das Werk einer Band, die viele Gesichter hatte.

    Zum Beispiel die gespielte: „Blues And Bluegrass“ (Takoma, 1974)

    --

    #8755357  | PERMALINK

    latho
    No pretty face

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    Danke, DJ!

    --

    If you talk bad about country music, it's like saying bad things about my momma. Them's fightin' words.
    #8755359  | PERMALINK

    wa
    The Horst of all Horsts

    Registriert seit: 18.06.2003

    Beiträge: 23,895

    Wolfgang DoebelingAm besten mit „Act 1“ (Rebel, 1972), dann chronologisch weiter.

    Würde ich genau umgekehrt machen. Genauer gesagt mit „Act 3“ anfangen und dann chronologisch über „Act Two“ rückwärts zu „Act 1“. Das Debütalbum steht so weit über den anderen Alben, das ein chronologisches Vorgehen nur zu Enttäuschungen führen kann.

    --

    What's a sweetheart like me doing in a dump like this?
    #8755361  | PERMALINK

    wolfgang-doebeling
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    Registriert seit: 08.07.2002

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    waWürde ich genau umgekehrt machen. Genauer gesagt mit „Act 3“ anfangen und dann chronologisch über „Act Two“ rückwärts zu „Act 1“. Das Debütalbum steht so weit über den anderen Alben, das ein chronologisches Vorgehen nur zu Enttäuschungen führen kann.

    Wie das? Zwischen „Act 1“, „Act 2“ und „Act 3“ kann es doch allenfalls marginale Unterschiede persönlicher Präferenz (unbenommen!) geben, qualitative wohl kaum. Alle drei LPs wurden von derselben Besetzung aufgenommen, binnen 18 Monaten, an jeweils ein, zwei Tagen, unter vergleichbaren Bedingungen. Klanglich ist die erste noch etwas roher behauen als die beiden folgenden, das kann man eventuell als kleines Plus verzeichnen, doch bedienen sich The Seldom Scene auf allen drei „Acts“ sowohl traditionellen als auch kontemporären Materials, die Arrangements gehorchen derselben Ästhetik, die Arbeitsteilung ist identisch. „So weit“ steht das erste Werk also mitnichten über den beiden nächsten, auch wenn ich es wie Du als meine liebste LP einer meiner liebsten Bluegrass-Bands bezeichnen würde.

    Erst auf „Old Train“ und „The New Seldom Scene Album“, beide ebenfalls brillant, erweitert sich das musikalische Spektrum und nicht zuletzt das personelle, durch Gastauftritte (Ronstadt, Skaggs, etc.), wobei das Band-Lineup unverändert blieb. Mit „Act 4“ wurde dann durch Starlings Weggang und den Label-Wechsel ein neues Kapitel aufgeschlagen. Man nahm zwar wieder im selben Studio in West Virginia auf, doch war plötzlich Geld da, man benutzte neue Mikros, ließ sich Zeit, elaborierte und perfektionierte, was zu einem „moderneren“ Klangbild führte. Wenn Du damit Probleme hast, ist das nachvollziehbar. Andererseits rekurrierte man dafür fast ausschließlich auf klassisches Material von Carter/Stanley, Monroe, Wills, Rodgers, etc., während sich auf den ersten drei „Acts“ durchaus auch Songs aus Rock-Repertoires fanden: „City Of New Orleans“, „Hello Mary Lou“, „Sweet Baby James“ oder das gespielte „Train Leaves Here This Morning“.

    Kurzum, für die von mir oben empfohlene chronologische Herangehensweise spricht einiges, für Deine eher wenig. Hugh.

    --

    #8755363  | PERMALINK

    Anonym
    Inaktiv

    Registriert seit: 01.01.1970

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    Wolfgang Doebeling“Right By Me“ erschien nur auf Single (Atlantic, 1975). Die beiden Wally-LPs sind gut, mit Tracks von oft epischer Länge indes, teilweise opulent orchestriert, also stilistisch nicht allzu ähnlich.

    Danke.
    Dann werde ich mir erstmal nur nach der Single umsehen.

    --

    #8755365  | PERMALINK

    some-velvet-morning

    Registriert seit: 21.01.2008

    Beiträge: 5,119

    Meine Frage bezieht auf die Roots Sendung vom 4. April 2010, wo ich das erste Mal Jim Ringer mit „Paradise“ und „Ground so poor that grass won´t grow“ hörte und mich zu einem Jim Ringer Fan veränderten:

    Hallo Wolfgang,

    ich muss Dich doch mal fragen, was du mir für Künstler noch von Philo Records eventuell empfehlen kannst oder artverwandte Künstler der USA von gleichem Stellenwert.

    Ich habe jetzt alle vier Ringer Alben, die mich dermaßen begeistern, dass mir die Worte fehlen.
    Von McCaslin habe ich bisher „Rain“ (leider ja eine CD) und „Prairie in the sky“ ist heute gekommen.
    Ich bin ziemlich auf dem Philo Trip, wenn es so etwas gibt. Die Jim Ringer Releases sind so erstklassig. Ich hatte früher nur „Waitin´ for hard times to go“. Aber alle vier Alben sind so großartig. Absolut mein Geschmack. Ich würde sie in meine Top 20 der besten Alben überhaupt einordnen, sogar in weit obere Positionen mittlerweile.

    Ich bin dank der damaligen Roots Sendung ein ziemlicher Jim Ringer Verehrer geworden.
    McCaslin ist mit Sicherheit ebenso nicht zu verachten (Jim Ringer ist allerdings nicht zu toppen für mich und er gefällt mir von der Stimme und Authentizität viel zu sehr). Auf meiner Kaufliste stehen noch „Way out west“, „The bramble and the rose“, „Old friends“ und „Sunny California“. Die sollte man vermutlich alle haben. Viel wichtiger wären mir Deine Tipps bezüglich anderer Philo Records Artists/artverwandte Künstler der USA. Für Hilfe wäre ich sehr dankbar.
    Vielleicht sogar eine Besternung der Mary MacCaslin Werke. Das würde mir in der Chronologie der Nachkäufe weiterhelfen.

    Meine persönliches Ranking der Jim Ringer Werke:

    #1 Waitin´ for the hard times to go *****
    #2 Good to get home *****
    #3 Tramps and hawkers *****
    #4 Any old wind that blows *****

    --

    #8755367  | PERMALINK

    wolfgang-doebeling
    Moderator
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    Registriert seit: 08.07.2002

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    @ SVM

    Von Jim Ringer wirst Du als bekennender Fan dann sicher auch noch „Endangered Species“ (Flying Fish, 1981) brauchen, an seiner Seite immerhin Emmy’s Hot Band, die Burritos und die Dillards.

    Die LPs von Mary McCaslin:
    Goodnight Everybody * * * *
    Way Out West * * * * 1/2
    Prairie In The Sky * * * * 1/2
    Old Friends * * * *
    Sunny California * * * *
    A Life And Time * * * 1/2
    Ihre gemeinsame LP mit Jim Ringer, „The Bramble & The Rose“, ist ein weiteres Highlight: * * * * 1/2
    „Rain“ ist kein reguläres Album, sondern eine Archiv-Veröffentlichung, kompiliert aus Capitol-Aufnahmen/Demos.

    Zu den herausragenden Künstlern auf Philo gehören u.a. Utah Phillips, Rosalie Sorrels, Dave Van Ronk, Nanci Griffith, Eric Von Schmidt, Ray Wylie Hubbard. Was aber nicht heißt, daß die Genannten ihre besten/bedeutendsten Werke auf Philo veröffentlicht hätten. Überdies gab es von Philo seinerzeit auch diverse Lizenzpressungen, etwa von Craig Morton oder The Boys Of The Lough, die im UK-Original vorzuziehen sind. Eigentlich haben auch sonstige Philo-Releases der 70er Jahre Meriten, aus der Zeit also, bevor Rounder das Label schluckte, und natürlich vor Einführung der CD. Ich hoffe, das beantwortet Deine Fragen.

    --

    #8755369  | PERMALINK

    some-velvet-morning

    Registriert seit: 21.01.2008

    Beiträge: 5,119

    Erst einmal vielen Dank. Vielleicht eine letzte Bitte: Wie sieht deine Besternung der Ringer Alben aus?
    „Endangered Species“ klingt, was ich in Auzügen kenne, anders als seine Vorgänger, wobei du dann wohl recht hast, dass ich mir auch dieses Werk, welche MacCaslin vermutlich nicht begleitet, zulegen sollte.
    Aktuell liegen somit als Käufe als erstens „The bramble and the rose“, „Endangered species“ und „Way out west“ an.

    --

    #8755371  | PERMALINK

    wolfgang-doebeling
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    Registriert seit: 08.07.2002

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    Some Velvet MorningErst einmal vielen Dank. Vielleicht eine letzte Bitte: Wie sieht deine Besternung der Ringer Alben aus?

    „Tramps & Hawkers“ * * * * 1/2, die anderen LPs * * * * (ich bewerte streng).

    --

    #8755373  | PERMALINK

    some-velvet-morning

    Registriert seit: 21.01.2008

    Beiträge: 5,119

    Wolfgang Doebeling“….(ich bewerte streng).

    Ich weiß. Deshalb sind 4 bis 4,5 Sterne bei Dir für einen Künstler eine Menge. Thanks, Mr. DJ.

    Wolfgang Doebeling

    Zum Beispiel die gespielte: „Blues And Bluegrass“ (Takoma, 1974)

    Dann fange ich doch damit an. The Seldom Scene werden dann später folgen. Ich mag Instrumental Musik sehr gerne und bei dem Gitarrenspiel fällt der Kauf nicht schwer.

    Noch eine Fußnote zu Big Star bzw. Power Pop: Ich werde nach dem famosen Big Star Track der letzten Roots Sendung mir wohl endlich mich genauer mit Alex Chilton befassen. Manchmal bereitet mir der Begriff Power Pop Probleme in der Zuordnung. Wenn ich Deinen Verlauf der Sendung sehe, sind dann neben Big Star auch andere US Artists als Ursprung des Power Pop zu sehen? Bei Power Pop denke ich mit meinem Nichtwissen über dieses Genre an Mods, The Who, Rich Kids, …. Big Star klingen für mich viel „psychedelischer“ und amerikanischer. Hat die Sendung eine Linie gehabt von der ersten zur zweiten Stunde? Weil die Power Pop Artists in der zweiten Hälfte der ersten Stunde klangen für mich anders als der Rest der Sendung. Auch wusste ich nicht, dass Big Star als Power Pop eingeschätzt wurde. Die Byrds sind doch kein Power Pop oder doch? Für mich sind die Byrds oder die Beach Boys „West Coast Sound“. Je näher es sich San Francisco nähert, desto psychedelischer kann es werden. Bei Power Pop denke ich eher an UK Artists. Wenn du magst, kannst du vielleicht etwas zu den Wurzeln des Power Pop sagen.

    --

    #8755375  | PERMALINK

    wa
    The Horst of all Horsts

    Registriert seit: 18.06.2003

    Beiträge: 23,895

    Wolfgang Doebeling
    Kurzum, für die von mir oben empfohlene chronologische Herangehensweise spricht einiges, für Deine eher wenig. Hugh.

    Meinetwegen, Häuptling Schwarze Plastikscheibe.
    Aber zumindest sind wir uns in der Wertschätzung der ersten LP einig.

    --

    What's a sweetheart like me doing in a dump like this?
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