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Ned Rifle (Panorama)
Über Vater („Henry Fool“) und Mutter („Fay Grim“) hat Hal Hartley schon jeweils einen Film gedreht, jetzt ist Sohn Ned an der Reihe. Der (gespielt von Liam Aiken) hat die letzten Jahre bei einem Reverend gelebt, während Fay (Parker Posey) im Knast sitzt und Henry (Martin Donovan) untergetaucht ist, und will nun den Vater töten. Trockenhumoriger und etwas fahriger Abschluss der Trilogie – mit Aubrey Plaza („Parks and Recreation“) in einer schönen vierten Hauptrolle.
Queen of Earth (Forum)
Catherine (Elizabeth Moss, bekannt aus „Mad Men“) ist von ihrem Freund verlassen worden und flieht mit ihrer Freundin ins Wochenendhaus von deren Eltern. Alle drei waren dort vor einem Jahr schon einmal. Es ist absolut umwerfend, wie Regisseur Alex Ross Perry zwischen den Jahren hin und her schneidet, wie er Ambivalenzen feiert, ohne sie auszuerklären, mit welcher Vielschichtigkeit Moss agiert und wie phantastisch warm und tief sein Film aussieht. Einer meiner Höhepunkte dieser Berlinale.
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