Re: Welche "Klassiker" sollte man lesen?

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itasca64

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grandandt
Was ich sagen möchte ist, daß man als Jugendlicher von solchen Romanen stärker fasziniert ist. Und das ist nicht auf B.Traven beschränkt. Mir ging das eben auch mit Büchern von Kästner, London, Twain, Cooper, Grimms Märchen, Verne, May usw. genauso.
Aber es sind für mich Bücher, die man als Jugendlicher liest, als Erwachsener gerne mal wieder rauskramt – aber keine Bücher, bei denen man mit 40 Jahren sagt: Das muß ich unbedingt lesen! Da ist man doch mit seinen Interessen schon ganz woanders, geschweige denn, wenn man überhaupt noch Zeit aufbringen kann, soviel lesen zu können

Es kommt glaube ich auf den Einzelfall an. Manchmal fragt man sich beim späteren, zweiten Durchgang, was einen nur damals an diesem oder jenem Buch so faszinieren konnte. Bei anderen stellt man verwundert fest, daß einem viele Details gar nicht bewußt waren und man sieht vieles einfach in einem anderen Licht.

grandandt
Vor kurzem habe ich auch wieder mal Vernes Zwei Jahre Ferien gelesen. es hat mich in meine Kindheit zurückversetzt. Hat mir richtig Laune gemacht.

Ging mir im letzten Jahr ähnlich mit der „Satan und Ischariot“-Trilogie von Karl May, auch wenn mich hier die athmosphärische Darstellung sicher mehr angesprochen hat als die meist vorhersehbare Handlung.

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