Re: Vic Chesnutt – Berlin, Lido, 28.11.2007

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ursa-minor

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300 Leute? Wow! Das ist ’ne Menge.

Ich kann nicht genau sagen, wie lange er in Dortmund gespielt hat. Ich hatte auf 1 1/4 Stunden getippt, habe aber nicht auf die Uhr geguckt.
Übrigens stimmt das mit dem „andächtig“: Ich habe selten ein so ruhiges Publikum gesehen/gehört. Da wurde nicht geredet, da wurde gelauscht. Man hätte eine Stecknadel fallen hören können, wenn nicht ausgerechnet die Bar ihren Lagerraum zwischen Bar und Konzertsaal gehabt hätte (wer plant so idiotisch?) und die leise Musik immer wieder durch Flaschenklirren und Kästenschieben gestört worden wäre.

Was den Einstieg in seine Musik betrifft … Hör auf jeden Fall mal vorher rein. Das Konzert war — rein soundtechnisch — wirklich nicht repräsentativ für das, was er sonst macht. Aber wenn du schon mal in das neue Album reingehört hast, hast du den Unterschied ja sicher schon bemerkt. Seine Solosachen sind sehr viel kruder, aber nicht minder interessant (wie ich finde).

Zum Thema Einsteigeralbum gibt es unterschiedliche Ansichten. Auch auf die Gefahr hin, heftigen Widerspruch zu ernten, würde ich jetzt mal aus dem Bauch raus West of Rome sagen. Aber dazu solltest du besser mehrere Meinungen einholen.

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C'mon Granddad!