Re: Pete Townshend

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dennis-blandford
Jaggerized

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Wolfgang Doebeling bespricht im aktuellen RS die neu aufgelegte Vinylausgabe von Petes erstem „echten“ Soloalbum „Empty Glass“ aus dem Jahr 1980.
Abgesehen von der m.E. recht verhaltenen Besprechung („bolzend“, „cabaret“ u. „meldodisch“ sind die freundlichsten Umschreibungen) von Townshends mit Abstand bestem Solo-Output verstehe ich die vehemente, fast 9 Zeilen einnehmende Kritik, am Inhalt von „Jools and Jim“ nicht.
Nach Julie Burchills u. Tony Parsons Herabwürdigung der Person Keith Moon im NME u. dem unpassenden Vergleich mit dem talentlosen role model Sid V., inkl. der unverzeihbaren Äußerung „the world was better off without him“, kann von der „vordergründigen Verteidigung von Keith Moon“ wohl eher nicht die Rede sein. Mag sein, dass „you are all just cappers“ über das Ziel hinausschießt, warum aber sollte man dem sonst so eloquenten u. verletzlichen Dichter diesen Ausbruch an Wut u. Zorn nicht verzeihen können, zumal er den Gescholtenen noch die Hand reicht „But I know for sure that if we met up eye to eye – a little wine would bring us closer, you and I“.
Die Verletzlichkeit, mit der sich der Künstler hier mit (seinen) Kritikern auf eine Stufe stellt verdient Anerkennung, keinen Hohn („hilflos“).
Van Morrison schimpft seit Dekaden über die böhsen Kritiker u. Townshend soll hierfür gemaßregelt werden?
„Jools and Jim“ ist musikalisch ein verspäteter Abschiedsgruß an den Punk u. nur einer unter 10 der besten Nachsechziger Aufnahmen die der Mann hier auf Vinyl verewigt hat.

„Empty Glass“

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"And everything I know is what I need to know and everything I do's been done before."