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schussrichtung@chomi: Durch mehrere Umzüge in den letzten Jahren und auch Platzmangel habe ich mein kleines „Fotolabor“ seit Jahren nicht mehr ausgepackt. Auch aktuell könnte ich höchstens eine Ecke im Bad dafür reservieren, alles irgendwie doof. Zudem ist Entwickeln und das Erstellen von s/w Papierabzügen auch zeitaufwändig. Und in Zusammenarbeit mit meinem lieben alten inneren Schweinehund ist das halt auf der Strecke geblieben.
Ich habe mich stattdessen ein wenig mit Digitalfotografie beschäftigt, bzw. die technische Entwicklung seit den späten 90ern mit Interesse verfolgt, da hat sich ja so einiges getan! Inzwischen sehe ich auch keinen nennenswerten
Qualitätsunterschied von Digital zu Analog mehr. Es kommt auf die Kamera/Optik an.Lumo und Diane Kameras sind ja seit längerer Zeit angesagt, ich halte das keineswegs für Spielerei. Diese Kameras sind einfach zu handhaben und sind relativ hochwertig. Durch ihre spezifischen technischen Eigenschaften und Handhabung beeinflussen sie die entstehenden Bilder (hört sich vielleicht komisch an, sehe ich aber grade bei den von Dir genannten im starken Masse). Also ist der Bildautor sozusagen stilistisch dem Apparat unterworfen – und nicht umgekehrt wie z.B. bei Spiegelreflexkameras.
Abschliessend: Egal mit was man fotografiert, sinnig ist es sich mit den Gesetzen der Optik und Grundlagen der Kameratechnik zu beschäftigen: Blende, Verschlusseit, Tiefenschärfe, etc. Bei Interesse einfach weiter vertiefen. Das ist alles keine Hexerei und weitghend ganz gut selber anzueignen.
Alles sehr nachvollziehbar, finde deinen inneren Schweinehund absolut akzeptabel. Glaube wenn man selbst entwickelt dann möchte man es auch unter möglichst guten Voraussetzungen tun und nicht mal eben so zwischen Tür und Angel, das ein oder andere gilt es ja schon zu beachten wenn man hinterher auch was auf dem fertigen Foto sehen will.
Finde Digitalkameras perfekt zum „richtigen Blick bekommen“, alles was nichts geworden ist kann man sofort wieder ungeschehen machen, die analoge Fotografie ist allerdings nach wie vor eine Kunst für sich!
Betreff der Lomo oder Holga gebe ich dir komplett recht, der Fotograf ist stilistisch dem Apparat unterworfen, aber genau das ist ja das irre und sehr kreative an diesen Kameras (extrem klasse, wie ich finde)!
Hm, da sagst du was, an dieser „Hürde“ hänge ich gerade fest, traue mich nicht zu fragen, obwohl ich mir zu 98% sicher bin das ist für mich der beste Weg wäre, weiß dass es bestimmt nicht ganz einfach wäre mir Blende, Verschlusseit und Tiefenschärfe zu erklären (nicht was was ist sondern was ich erreiche wenn ich dies tu und was ich erreiche wenn ich das tu). Mal sehen wie’s weitergeht.
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