Re: Electric Light Orchestra (ELO) – Jeff Lynne

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pelo_ponnes

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elo4evermatt

Was „When I was a boy“ angeht so erinnert es klanglich schon an ZOOM. Aber Jeff hat die Bassdrum hervor gehoben, was alles etwas wuchtiger erscheinen lässt. Nach dem Solo hätt er gut und gerne nochmal einen Refrain dran hängen können um so an die 3’45“ Marke ranzukommen, meiner Meinung nach. Aber er steht scheinbar auf diese kürzeren Darbietungen :-)

Ich finde nicht, dass es besonders nach „Zoom“ klingt, wobei man fraglich eine Entwicklungslinie erkennen kann, die auch über „Zoom“ führt. Ich finde aber, der Klang ist viel klarer/sauberer, wobei ich das wie gesagt aus der Perspektive eines Nichtmusikers schreibe. Manches an dem Song erinnert mich sicher auch an Ordinary Dream.

Was die Laufzeit von Jeffs Songs angeht, habe ich in den letzten Jahren auch festgestellt, dass ich bei seinen Projekten als erstes mal zähle, wieviele der Songs knapp an die 3Minuten-Grenze heranreichen oder darüber hinweggehen. Oft finde ich auch, dass er die Songs zu schnell abbricht, aber das ist momentan tatsächlich eine bewusste Tendenz. Ich schätze mal, bald 25 Jahre in Amerika haben ihre Spuren hinterlassen. Und dann natürlich „Long Wave“. Jeff hat in Interviews auch gesagt, dass er es mag, schnell in einen Song hineingezogen und ebenso schnell wieder herausgezogen zu werden. Ich denke, die Songlänge ist ja auch nicht unbedingt das Problem (siehe der kurze Megaknaller Believe Me Now), aber ich hoffe doch auch, dass das Album zumindest 30 Minuten überschreitet. Na ja, mit den zwei Extra-Tracks und der Tatsache, dass zumindest neben Boy auch zwei weitere Songs bereits sicher gewusst deutlich über 3 Minuten gehen, müsste das doch zu schaffen sein. :-)

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