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Ich unternehme noch mal einen neuen Versuch, meine Gedanken in geschriebene Sprache zu hüllen: Der Versuch, Hitler zu vermenschlichen, also als Mensch gedanklich wie emotional nachvollziehbar zu machen, könnte bei manchen Leuten dazu führen, darüber von ihm begangenes Unheil relativieren zu wollen. Dann heißt es vielleicht nicht mehr „Aber immerhin die Autobahnen hat gebaut…“, sondern vielleicht „Aber immerhin zu den Leuten in seiner Umgebung war er nett“.
Desweiteren weiß ich schon mehr über Hitler als Menschen, als ich eigentlich jemals erfahren wollte (auch ohne Eichinger-Film) – Vegetarier, hat bis in die Puppen geschlafen, war auch sonst ziemlich faul, gescheiterter Maler, an der Kunstakademie nicht aufgenommen worden, im Ersten Weltkrieg durch 'nen Giftgasangriff lahmgelegt worden, gebürtiger Linzer aus Braunau am Inn, Vater war ein uneheliches Kind, er am Ende stark morphium-abhängig usw. usf. Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
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„Kreuzberg ist so hart, dass sogar die Steine sagen: Wir sind zu weich für die Strasse. So hart ist Kreuzberg.“ (Catee)