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Zu Klassikern werden Songs, die klingen wie blitzschnell gezogen und direkt aus der Hüfte ins Schwarze getroffen und daher im besten Sinne zeitlos sind. Man kann die Stones für alte Säcke halten, Deep Purple für peinlich, Peter Gabriel für einen Angeber, die Dire Straits für Langweiler und CCR mit C. C. Catch verwechseln – der Energie von „Satisfaction“, dem Riff von „Smoke On The Water“, der Melodie von „Solsbury Hill“, dem Schmuddel-Charme von „Sultans Of Swing“ oder dem Hook von „Proud Mary“ wird man sich selbst dann nur schwer entziehen können.
Klassiker sind immer Songs, auf die sich eine große Mehrheit einigt, ohne vom Künstler bewusst angesprochen worden zu sein. Deshalb gibt es keine Klassiker von Ron Sexsmith oder Lucinda Williams (es fehlt die große Mehrheit), aber auch keine von Ditze Bohlen oder Phil Collins (Hits können am Reißbrett entstehen, nicht aber Klassiker).
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Wenn wir schon alles falsch machen, dann wenigstens richtig.