Re: G. Rag Y Los Hermanos Patchekos

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zappa1
Yellow Shark

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Originally posted by wa@26 Feb 2004, 23:30
Das ist mir neu, ich weiß nur, daß zwei Musiker aus Malching kommen. Da muß ich nochmal nachfragen. Ich weiß jetzt ehrlich gesagt auch nicht genau, wer sich nun hinter welchem Pseudonym versteckt. Aber ich habe eine gut informierte Quelle in unmittelbarer Nähe.

Die wahre Geschichte der Familie Saufenfucker – Erstes Kapitel
Ur-Urgroßvater Sepp Saufenfucker kam aus Niederbayern, aus dem kleinen Dorf Sauf'n (gibt es schon lange nicht mehr, soll aber in der Nähe von Eggenfelden gewesen sein.)

Schon früh sehnte sich Sepp, der damals total auf Indianer-Gschichtln gestanden ist, nach Abenteuern im Wilden Westen. Also verkaufte er heimlich den einzigen Familienbesitz: Die heiligen Gebeine des heiligen St. Florian (verschon mein Haus, zünds andre an) und zwar an den Weihbischoff Sebastian, der im Rufe stand, ein ganzes Faßl vom damals überaus beliebten Sauf'nbräu auf einen Satz ausgetrungen zu haben.

Das der gute Sepp damals vom Bischoff übers Ohr gehauen wurde, war klar, aber immerhin reichte es für die Überfahrt nach Amerika auf einem Seelenverkäufer namens „Die dicke Traudl“. Nautikexperten bezeichnen es immer noch als „eines der größten Wunder der christlichen Seefahrt“, daß die „Traudl“ 1853 überhaupt in New York ankam.

Ohne einen „Cent“ in der Tasche und mit mehr als mangelhaften Englischkenntnissen irrte der Sepp durch die Straßen, ein wenig eingeschüchtert vom Moloch Großstadt. Mit kleinen Diebstählen hielt er sich über Wasser, aber es gelang ihm nicht, das Geld für eine Fahrkarte in den Westen zusammenzukratzen. Langsam schlichen sich dunkle Schatten in seine sonst so sonnige Seele.

„Saufen“ hallte es in seinem Kopf. „Sauffa muast“ drang eine Stimme in seinen Kopf. „Sepp, sauffa muaßt“. Die Stimme wurde lauter und lauter. Er rannte durch die Straßen des Big Apple … und … schwups … fand sich in einer miesen Kellerkneipe wieder. Er bedeutete dem Mann hinter der Bar, daß er an „Schnaps“ wolle.

Nach drei weiteren sah er sich um: Menschen mit schwarzer Hautfarbe saßen an der Bar, sprachen in einer melodiösen Sprache, süßlicher Rauch lag in der Luft, erfüllte den Raum. In einer Ecke saß ein Mann, der Gitarre spielte und sang. Eine Musik, wie Sepp sie zwar noch nie gehört hatte, die ihn aber irgendwie trotzdem an die Gstanzeln von zu Hause erinnerte.

Ein großer Schwarzer hielt ihm eine Zigarette hin und sprach mit sanfter Stimme: „Puff dat, Cracker-boy, it's da good stuff, man!“. Sepp nahm einen tiefen Zug und wußte: „des san meine Leid“.

Mit diesem scheinbar unbedeutenden Vorfall, den die Wissenschaft gerne als die „erste Evokation des Sepp Saufenfucker“ bezeichnet, ist der Grundstein für die unglaubliche Geschichte der Familie Saufenfucker gelegt.

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„Toleranz sollte eigentlich nur eine vorübergehende Gesinnung sein: Sie muss zur Anerkennung führen. Dulden heißt beleidigen.“ (Goethe) "Allerhand Durcheinand #100, 04.06.2024, 22:00 Uhr https://www.radiostonefm.de/naechste-sendungen/8993-240606-allerhand-durcheinand-102