Antwort auf: Musik im Wandel der Zeit: Wie Musik sich verändert

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nicht_vom_forum

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herr-rossi
akademisch vorherrschende Musiktheorie sich exklusiv auf die europäische Traditionslinie seit dem 18. Jahrhundert bezieht und diese als allgemein gültig deklariert, obwohl es andere Musiktheorien gibt (beispielsweise im Jazz oder in afrikanischen und indischen Musiktraditionen).

Die nicht-europäischen Musiktheorien haben eben eine offensichtlichere kulturelle Prägung und Basis, während die europäisch/westliche schon seit Pythagoras versucht, irgendwie mathematisch/objektiv zu sein und das auch oft mit Erfolg vortäuscht[1]. Das Absurde daran ist, dass man noch nicht mal die Instrumente stimmen kann, ohne dass es im mathematisch-objektiven Gebälk massiv knirscht und kracht und dass auch die westlich/akademische Musiktheorie auf lokaler Kultur und lokaler Musikpraxis basiert.

(und Musiktheorie bringt ja nur auf Begriffe und Systematisierungen, was in der musikalischen Praxis entwickelt wurde)

Eben. :good:

[1] Daher kommt ja auch der Unsinn, es gäbe objektiv gute und schlechte Musik, während man tatsächlich im Grunde nur „besser“ und „schlechter“ bewerten kann, und die Maßstäbe dabei mehr oder weniger frei wählbar sind.

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