Antwort auf: Das Piano-Trio im Jazz

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soulpope
"Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"

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gypsy-tail-wind    Rodger „Ram“ Ramirez – Easy to Love ~ Plays Standard | Ausgerechnet bei der 2020er-Erstveröffentlichung im Rahmen der grossen japanischen Black and Blue-Reihe wird der Name des verdienten Protagonisten falsch geschrieben (ein D zuviel, dafür am Ende ein S vergessen). Das Album wurde am 9. und 16. Mai 1977 aufgenommen – ob in Paris oder New York weiss ich nicht. Es gibt nach dem Titelgebenden Cole Porter-Song eine Reihe weiterer Standards: „Don’t Blame Me“, „Prelude to a Kiss“, „Makin‘ Whoopee“, „Stompin‘ at the Savoy“, „Honeysuckle Rose“, „How Long Has This Been Goin‘ On?“, „How High the Moon“, dazwischen die Ramirez-Stücke „Tender Frame“, „Don’t Know it“ und „Something in F“. Von „Prelude to a Kiss“ und „Tender Frame“ sind auch noch je ein Alternate Take zu hören. Al Hall und Eddie Locke bilden die äusserst solide Rhythmusgruppe. Neben Wiggins verblasst auch Ramirez‘ Spiel ein wenig, aber vor Smalls braucht er sich keinesfalls zu verstecken – und dieses Trio-Album von 1977/2020 ist ein echt schöner Fund. Ramirez hat Swag und Swing, ein gutes Timing, in dem einiges an Basie steckt … aber sicher auch Hines und Garner ihre Spuren hinterliessen. Teddy Wilson wohl auch, aber das ist weniger offensichtlich. Es gibt auch Momente – in der Melodieführung und den Changes von „Tender Frame“ etwa, in denen Ramirez gar nicht weit von der alterslosen klassischen Eleganz eines Tommy Flanagan ist ….

Schaut interessant aus ….

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