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soulpope "Ever Since The World Ended, I Don`t Get Out As Much"
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gypsy-tail-wind …. Den Gedanken zu Waldron finde ich sehr nachvollziehbar … und ich übertrage ihn auch auf Paul Bley. Der hat später auf Steeplechase ganz viele starke Trio-Alben gemacht (besser als auf ECM, glaub ich), über die drüben aber niemand berichtet hat (ich aus Zeitgründen nicht, weil ich bis im Sommer dran gewesen wäre, wenn ich alles mitgenommen hätte, was bei mir so rumsteht) … aber das mit der Ersetzbarkeit geht mir auch schon mit der Reihe hervorragender Alben aus den Sechzigern so: „Ramblin’“, „Blood“, „In Haarlem“ usw. „Ballads“ steht irgendwie abseits, aber so klar dann doch nicht, „Footloose“ ist vielleicht wirklich an den meisten Tagen eine Spur besser, aber an an einem anderen Tag ist es halt ein anderes. Ich hab bei den Alben beim Wiederhören aber festgestellt, dass sie mir doch nicht so super nah sind, wie ich es beim letzten Hören (irgendwann nach Bleys Tod) empfunden hatte. Dass er nur mit dem Montréal-Album drin sein wird (dem vielleicht die eine oder andere Steeplechase-Scheibe Konkurrenz machen könnte – aber vermutlich dann doch nicht, wegen Haden und wegen Motian), hätte ich im Vorfeld definitiv nicht erwartet (es war am Ende „Closer“, was – auch weniger knapp als zunächst erwartet – rausgefallen ist).
Bei mir unterschiedliche Entwicklungen : aus der „Frühzeit“ langjährig gesetzte und einer aktuellen Prüfung jederzeit standhaltenden Favoriten sind „In Harlem“, „Touching“, „Japan Suite“ und Virtuosi“ …. währenddessen haben sich die SteepleChase Aufnahme (Favoriten waren die Ornette Coleman und Carla Bley Hommagen) von mir entfernt …. die Scheiben haben weder das fast Rauschhafte (sic !) der frühen Aufnahmen noch die die de facto Brennglassperspektive wie das ganz ungemein famose Spätwerk „Not Two, not One“, sondern bleiben fast wie Skizzen (Produktionsquälität SteepleChase ?) unfertig, ja fast grob stehen ….
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