Antwort auf: Das Piano-Trio im Jazz

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redbeansandrice

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ich hätt jetzt auch gesagt, Peacock hat definitiv einen schönen Ton / einensehr guten Kompromiss aus kraftvollem Spiel und schönem Ton gefunden


Rein de Graaff – Driftin‘ on a Reed

ich les gerade die Autobiografie, kann man sich vorstellen, dass de Graaff nie Profimusiker war, sondern Heimelektronik verkauft hat? Eigentlich schon, wenn man sich das Coverfoto so ansieht… die Urlaubsfotos von 1967 sind jedenfalls schwer zu schlagen, er hatte die Chance bei Elvin Jones im Slugs mitzuspielen (mit Wilbur Little und Joe Farrell) und bei Hank Mobley im East Village Inn (mit Herbie Lewis und Billie Higgins) und hat alles auf Fotos dokumentiert. Auf den Aufnahmen von 1976/77 hier, hört man aber vor allem Bebop – im Repertoire, in den Linien, in der Tatsache, dass de Graaff das Album damit motiviert, dass er die seltene Chance hatte, mit Leroy Williams, dem Schlagzeuger des legendären Barry Harris aufzunehmen, weil der mit Harris auf Tour durch die Niederlande war… innovativ ist das hier nicht, aber bessere Bebop-Trios hat in den späten 70ern auch sonst keiner aufgenommen… und aufgenommen wurden nicht wenige

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