Antwort auf: Das Piano-Trio im Jazz

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vorgarten

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the necks, townsville (2007)

von den necks berücksichtige ich hier nur die live-alben, weil sie dort alles improvisatorisch aus der trio-konstellation entwickeln – die viererbox ATHENEAUM etc. bleibt außen vor (weil: box / dokument), PHOTOSYNTHETIC habe ich als schächeres album im gedächtnis und auch nicht physisch vorliegend, also ist TOWNSVILLE das ‚andere‘ album, dass ich in diesem rahmen wiederhöre. verrückt, wie konzise das ist: bucks beschränkt sich ausschließlich auf becken, abrahams bleibt bis zu den letzten 5 minuten tonal und in dur, swanton umspielt erst 4 akkorde, dann – auch bis kurz vor schluss – 2. im gesamteindruck eine wellenbewegung, und da ich gerade eine woche lang nur aufs meer geschaut habe, weiß ich, dass das nichts mit gleichförmigkeit zu tun hat. kleine wirbel, größere und kleinere ausläufer, eine größere gezeiten-erzählung, plötzlich kann wind aufkommen. mittlerweile sind die necks live nicht mehr so puristisch in ihren entwicklungen, oder vielleicht ist TOWNSVILLE ohnehin eine ganz große singuläre sache und deswegen veröffentlicht worden (seitdem gab es kein anderes live-album mehr). mir sind sie hier eigentlich am nahesten, ein live-phänomen (ohne die studioproduktionen schmälern zu wollen). interessant: der applaus wurde hier abgeschnitten.

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