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Ronnie Mathews with Buster Williams and Kenny Washington – Shades of Monk | Ein paar Tage später fand sich dieses Trio in einem Studio in derselben Stadt ein, um ein Album aufzunehmen, das Monk im Titel führt, aber neben drei seiner Stücke („Hackensack“, „Light Blue“ und “ Crepuscule with Nellie“) und dem mit ihm verbundenen „Sweet and Lovely“ noch sechs von anderen Komponisten enthält. Da sind Wayne Shorters „Contemplation“ und „Marie Antoinette“ sowie als Closer „Is That So“ von Duke Pearson, der Bassist brachte zudem seine Originals „Christina“ und „Toku-Do“ mit, Mathews sein „K.W.“, ein Vehikel für den Drummer der Session. Produziert und die Liner Notes geschrieben hat David Murray. Ich hab die CD laut Discogs seit knapp zwei Jahren – vermutlich als Folge unserer Monk-Strecke angeschafft und noch kaum gehört. der heutige Eindruck ist auf jeden Fall positiv. Vermutlich sollte ich doch mal wieder „Selena’s Dance“ (1988 mit Stafford James und Tony Reedus) hervorkramen, das ich im Gedächtnis immer noch als stärkstes der mir bekannten Alben abgelegt habe (das frühe „Doin‘ the Thang“, das hier erwähnte „Trip to the Orient“ und das etwas enttäuschende „Dark Before the Dawn“ von 1990 mit Ray Drummond/Billy Higgins). Das Trio hier zieht von lyrischen Balladen bis zur funky Version von „Sweet and Lovely“ (Backbeat und ein Bass-Ostinato) so ziemlich alle Register. Für meine Ohren ein hörenswertes Album, das mich aber nicht wirklich fesselt, ohne dass ich genau sagen könnte, woran das liegt. Nicht an den Monk-Stücken jedenfalls, die sind gelungen.
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"Don't play what the public want. You play what you want and let the public pick up on what you doin' -- even if it take them fifteen, twenty years." (Thelonious Monk) | Meine Sendungen auf Radio StoneFM: gypsy goes jazz, #169: Pianistinnen im Trio, 1984–1993 – 13.01.2026, 22:00: #170 – 19.02.2026, 20:00; #171 – 10.03.2026, 22:00; #172 – 14.04.2026, 22:00 | Slow Drive to South Africa, #8: tba | No Problem Saloon, #30: tba